Man erinnert sich, welch furiose Wendungen die Diskussionen hier im Forum
nahmen.
Ein Hinweis auf die Frau Chan (WHO) und deren Zukunft wurde als
Verschwörungstheorie abgetan.
Und jetzt lehne ich mich zurück genieße diesen Artikel in vollen Zügen
.... hmmmmmmmm!
http://www.welt.de/wissenschaft/medizin/article5710912/Der-enorme-Schaden-der-Pandemie-die-keine-war.html
Hallo,
Ich weiß beim besten Willen nicht was du da konstruieren willst.
In dem Artikel steht deutlich, daß diese Frau Chan nun zweimal einen großen Fehler begangen hat.
Bei SARS war sie zulange untätig, aus diesem tödlichen Fehler ist sie bei H1N1 wie ein aufgeschrecktes Huhn (bisher!) weit übers Ziel hinausgeschossen. Wer zweimal die Situation falsch einschätzt verliert seine Glaubwürdigkeit und wird m.E. irgendwann aufs Abstellgleis geschoben (Disclaimer: sollte die mögliche dritte Welle in diesem, oder nächsten Jahr ihr nicht doch noch Recht geben, was ich nat. nicht hoffe!)
Aus deinem Link zitiert: Es ist die Weltgesundheitsorganisation WHO und ihre Leiterin Margaret Chan. Dieselbe Frau, die den Fehler beging, das tatsächlich hochgefährliche Sars-Virus zu unterschätzen und dafür zu Recht hart kritisiert worden war. Nun stufte sie bei nächstbester Gelegenheit die Schweinegrippe als Pandemie-Erreger und als Bedrohung für die Menschheit ein und rückte dafür sogar extra die Pandemie-Kriterien zurecht, frei nach dem Motto: Der Erreger ist nicht tödlich genug? Egal, dann streichen wir eben den Mortalitätsfaktor in den Bedingungen, die eine einfach Krankheitswelle zur weltweiten Bedrohung ausweiten.
Wie man in Zukunft damit umzugehen hat, dass den neuen Kriterien zufolge jede gewöhnliche Grippewelle automatisch zur Pandemie wird, darüber wird man sich bei der WHO wohl noch den Kopf zerbrechen müssen. Inzwischen gestehen sich viele Experten ein, dass es leichte Sommergrippen, ähnlich wie H1N1, vermutlich schon häufiger gegeben hat nur hat sie bisher niemand bemerkt. Doch auch wenn es zur Berufspflicht der Ämter und Infektiologen gehört, vorsichtig zu sein, abzuwägen, Lücken zu schließen, Unwägbarkeiten zu erkennen. Hier wurden Grenzen der Verhältnismäßigkeit überschritten und zwar global. Sollte einmal ein wirklich gefährlicher Erreger auftreten und wäre dann Impfung angesagt und keiner ginge hin, was nur dann?
Mit freundlichen Grüßen
Fred
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Prognosen sind schwierig, besonders, wenn sie die Zukunft betreffen. (Karl Valentin)