Re: Velten und die 13 Jahre (Schauungen & Prophezeiungen)

Eyspfeil, Vorort Stuttgart, Donnerstag, 20.05.2010, 21:24 (vor 5839 Tagen) @ BBouvier (3367 Aufrufe)

Hallo BBouvier!

Mich dünkt bei dieser langen Erzählung definitiv
- und ich bin mir dessen recht sicher! -
dass diese Zahl nur dadurch entstanden ist, dass der Nacherzähler
die Berichte Veltens mit je einem andern Schwerpunkt
ein- und derselben Sache
=>
das Schreckensjahr ... gefolgt von 2 katastrophalen Hungerjahren (= 3 Jahre)
4x nacheinander sich angehört hat:
- Himmel trüb&schwer, alles gelb (!) Not&Jammer
- Komet/Impakte
- Krieg
- Kälteeinbruch

Macht 12 Jahre.
Und dazwischen geschoben ist doch jeweils "dann gute Ernte!"
Und so mag sich der Hörer das damals auch vorgestellt haben.

Plus - rein symbolisch - ein weiteres Jahr,
um auf die "böse Zahl" 13 zu kommen.

Ja, da hast Du recht, das ist einfach unstimmig, daß sich das
Ganze bei Velten viermal wiederholt.
Der Kern der Ereignisse wird sich auch kaum dreizehn Jahre
hinziehen, maximal vier Jahre denke ich mal.

Aber die Ötztalsche "lange Abwärtsbewegung" könnte sich doch
womöglich ca. dreizehn Jahre hinziehen, was hältst Du davon?
Also ich fühle (rein subjektiv), daß es zirka seit Antritt
des neuen Papstes mir seelisch erheblich schlechter geht.
=> Sozusagen das Schwert (siehe den neuen Beitrag Theodors),
das sich nähert und sch(n)eidet.

Die Dreizehn stellt für einige Familien eine Unglückszahl
dar, aber nur für einen gewissen kleinen Prozentsatz der
Leute.
Na ja, immerhin gelten in der chinesischen Mystik die "vier",
sowie die Quersumme 4, also z.B. die "dreizehn" ebenfalls als
unglücklich.

In der katholischen Mystik hat sie eine positive Bedeutung,
(hängt auch mit den Erscheinungen in Fatima, am 13.5. und
13.10.1917 zusammen), kenne da aber den tieferen
eschatologischen Zusammenhang nicht.
Velten wollte wahrscheinlich vor allem auf den Aspekt des
Strafgerichts und der Reinigung abheben.
Aber jede Schau ist einzigartig: was er da genau gesehen
hat, hat nur er gesehen.
Er hat halt etwas niedergeschrieben, und uns bleibt davon
die Interpretation.

Herzliche Grüße,
Eyspfeil


Gesamter Strang: