Dekadenz. Wahn. Gier. Dummheit . (Schauungen & Prophezeiungen)

Guerrero, Mittwoch, 09.06.2010, 13:36 (vor 5819 Tagen) @ Taurec (3532 Aufrufe)

Buen día.

Ich betrachte das Leben und die Entwicklung meiner Großeltern, meiner Eltern und mein eigenes. Einen Teil des Lebens meiner Großeltern kenne ich aus der Praxis, das vorherige aus ihren Erzählungen wie auch den Teil von meinen Eltern den ich nicht erlebt habe.
Ich betrachte das „Leben“ von heute, das Leben der heutigen Generation.

Nach dem Krieg hatten wir nicht die Möglichkeit ein „ganz eigenes“ Staatswesen
einzuführen. Wenn man aber die Entstehung unseres Grundgesetzes kennt, so erkennt man dass die Deutschen Väter des Grundgesetzes viel Einfluss hatten.

Das bayerische Grundgesetz ist ja nicht viel anders.

Unser Grundgesetz und die Staatsform unserer Demokratie und unsere soziale Marktwirtschaft waren nicht die Ursache der Probleme, in denen wir heute stehen.

Die Kriegsgeneration wie die Nachkriegsgeneration (z.B. ich geb. 48) hatte nichts gegen die „neue“ Gesellschaft, stehend auf dem Grundgesetz und der parlamentarischen Parteiendemokratie, eingebettet in ein soziales Korsett, im Gegenteil, unsere Entwicklung ,
dazu das sichtbare Gegenstück im Osten, haben dazu geführt, diesen unseren damalige „Weg“ gerne zu gehen. Der war auch nicht falsch.

Durch viel Arbeit, Disziplin und Fleiß wurde ein unglaublicher Wohlstand in wenigen Jahrzehnten erreicht. Die Möglichkeiten der Selbstverwirklichung
seiner Ziele beruflich wie privat waren groß wie nie in der Geschichte.
Mein Vater war Dreher, er schaffte es bis zum Abteilungsleiter. Ich lernte den Beruf eines Maschinenschlossers und konnte danach studieren. Ohne Staatshilfe konnte ich Akademiker werden. Und das bei dem noch kleinen Einkommen meines Vaters.
Da wurde entsprechend sparsam gelebt.
Wenn ich das schwere Leben meiner Großeltern (die noch Hunger kannten) und Eltern betrachte, die nicht weniger fleißig waren und nicht weniger gearbeitet haben als die arbeitende Bevölkerung von Heute, im Gegenteil, die viel mehr leisten mussten, aber trotz allem in ärmlichen Verhältnissen lebten im Vergleich zu uns nun, selbst ärmlicher als Sozialhilfeempfänger, so kann ich nur sagen, unsere Nachkriegsgesellschaft und ihre Grundlagen waren gut. Die Gewerkschaften waren stark und erfolgreich,
die Politiker noch ernsthaft um das Wohl des Volkes bemüht, und viele Unternehmer auch um das Wohl ihrer Mitarbeiter.

Das Problem begann mit den Irrtümern von Menschen die meinten sie müssten den Menschen besser machen, nach ihren Vorstellungen,
dem schnellen und hohen „Wohlstand“ der erreicht wurde,
(wenn es den Menschen zu gut geht ...),
und dem Hochmut, ohne Gott (Einhaltung Seiner Gebote)
besser zurecht zu kommen.


Antiautorität!
Daraus wurde „Unerziehung“, „Nichterziehung“.
Disziplinlosigkeit, Bequemlichkeit.
Entfremdung Kind – Eltern. Die Eltern verloren Achtung und Respekt, bekamen dafür aber auch keine Liebe und Zuneigung.

Gleichberechtigung!
Daraus wurde die Verleugnung der Frau an ihrem Wesen. (Ihrem Selbst)
Die Emanze. Die Mann – Frau die ihren Mann in der Mannwelt stellt.
Die Frau musste die gleichen Möglichkeiten haben wie der Mann Geld zu verdienen.
Kinder stören dabei, und wenn welche da sind müssen sie „weggegeben“ werden können, damit die Frau gleichberechtigt zum Mann ihr Berufsleben ausüben kann.
Die wichtigste Aufgabe in einem Volk, die Erziehung der Kinder durch die Frau
und Mutter die ja den Hauptanteil der Erziehung trägt, wurde aufgegeben.
Das Kind wird Fremden überlassen und Zuhause hat man keine Zeit. Die Kinder werden durch „Medien“ verzogen und verbogen.
Die Frau verdient „Ihr“ Geld und braucht keinen Mann zum Leben. So kann man sich leicht trennen wenn nicht alles so läuft wie man es gerne hätte. Die Gesetze wurden verändert damit eine Trennung möglichst einfach wird. Zur Befriedigung der Instinkte hält man sich einen „Lebenspartner“. Gibt es „Probleme“ kommt ein Neuer.

Toleranz!
Freiheit!
Menschenrechte!

Daraus wurde
ein Annehmen von allem. Lasst alles zu. Lasst alles herein.
Ergebnis ist Zügellosigkeit, Entwertung aller Werte durch:
Alles hat seinen Wert und seine Berechtigung. (Nichts hat einen wirklichen Wert ...)
Entartungen werden „Gesellschaftsfähig“. (Gleichgeschlechtliche „Liebe“, Ehe und Familie zwischen Männern mit „Kindern“)
Verbrecher haben die gleichen Rechte wie jeder Bürger ...ja mehr Rechte ...
Der arbeitende Bürger bezahlt ihren angenehmen Aufenthalt im Gefängnis, der Verbrecher muß nicht arbeiten ...
Zuwanderung vieler Fremder aus anderen Kulturkreisen die weder fähig noch willens sind sich zu integrieren. (Keine Auslese für Einwanderer nach Kriterien ob sie unserem Volke nützlich sind). Pornografie (Pornostars als Vorbilder) für alle konsumierbar ...
Kinder haben schon Zugriff und zeigen in der Schule auf ihren Handys übelste Porno-Bilder.
Freiheit der Presse, des Internets, der Medien wird zur Sensationsgier mit entsprechenden Lügen und Übertreibungen ...
Wenn du „Superstar“ in D werden willst so hast du große Chancen
es zu werden als Ausländer, Homo und wenn du dazu noch hässlich bist.
Das Beispiel gibt es in der Realität. Das sind unsere neuen Vorbilder.
Aus der falschen Freiheit wurde Gesetzlosigkeit, Maßlosigkeit, Schamlosigkeit, Gewissenlosigkeit.

Der schnelle Wohlstand brachte die Gier zu noch mehr ...
Um Geld zu „machen“ sind alle Mittel recht. Siehe unsere Banker und unser globales Geldvermehrungssystem, bei dem durch Manipulation und Wetten und über Computerprogramme Geld verdient wird. Indem man sich einige Milliarden leiht dann ein „Produkt“ kauft und gleich danach wieder verkauft, nachdem durch den Kauf das „Produkt“ teurer wurde, „verdient“ man Millionen...
Gier, Selbstsucht, Ausbeutung haben Hochkonjunktur. Der Boden, die Pflanzen, die Tiere und der Mensch wird ausgebeutet. Vom Menschen.
Der pure „Materialismus“ marschiert ins Massengrab.
Vor 50 Jahren gab eine „gute“ Kuh pro Jahr max. 4000 Liter Milch.
Heute 12 000 Liter.
Dafür ist die nach 4 Jahren schlachtreif. Früher hat die noch mit mehr als 20 Jahren ihre Milchquote gegeben. Dafür haben die Tierärzte heute viel zu tun bei den Bauern und die Pharmaindustrie verdient gut. Der Bauer als die Hauptstütze eines Volkes ist ausgeblutet. Nur durch Subventionen und Schulden (billige Darlehen) und 60 Std. Wochenarbeit kann er überleben. Wie der Kommunismus die Bauern zu Sklaven machte, so auch der unkontrollierte Kapitalismus.

Man könnte weitere Beispiel zeigen. Das ist nicht notwendig.
Wo wir stehen ist zu erkennen. Im Grunde stehen wir nicht mehr,
wir fallen schon am Abgrund nach unten.
Als Nächstes kommt der „Aufprall“. Der ist nicht mehr zu verhindern.
Alle Versuche sind zum Scheitern verurteilt, einen sanften „Aufschlag“ zu erreichen, weil die Masse des Volkes und die Macher so weitermachen wie bisher.

Aus diesem Grund kann es für die wenigen „Sehenden“ nur heißen, nach ihren Möglichkeiten für sich und Ihresgleichen vorbereitet zu sein, um den Zusammenbruch zu überleben und danach mitzugestalten was dem Menschen gut tut.

Saludo
Guerrero


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