erst Angriff, dann Flut (Schauungen & Prophezeiungen)

Gerhard, Samstag, 30.10.2010, 09:45 (vor 5676 Tagen) @ Olga (6424 Aufrufe)

Guten Morgen Olga!

Meine Frage "in welches Berlin fährst Du" hab ich eher düster-ironisch gemeint. Etwa in dem Sinne: gerade sitzen die Menschen noch ahnungslos in der Straßenbahn, was aber passiert, wenn sich doch plötzlich Nachrichten rumsprechen, dass etwas Unerwartetes und Schlimmes bevorsteht? Dann ist alles drunter und drüber, und wer sich nicht vorbereitet hat, ist in einer Stadt wie Berlin praktisch "verloren".

Wegen den Fluten musst Du Dir meines Erachtens keine Sorgen machen. Ich schreibe gleich ein paar Sätze, aber es ist, vorweg gesagt, meine ganz private Meinung. Andere hier im Forum werden mir möglicherweise heftig widersprechen.

Obwohl ich selbst vor sehr langer Zeit einmal eine Flutschauung hatte (die ich aber damals überhaupt nicht verstand, selbst das Phänomen der Präkognition war mir zuvor noch gar nicht vertraut), so beurteile ich diesbezügliche Schauungen skeptisch. Hauptgrund ist, dass sich aus ihnen kein stimmiges Gesamtbild entwickeln lässt. Sie widersprechen sich inhaltlich zuuu sehr.

Das einzige, was ich den Flutschauungen deshalb entnehme (meine eigene einbezogen), ist folgendes: ich schließe nicht aus, dass es so etwas geben kann. Damit werde ich gezwungen, aufmerksam zu beobachten und mich auf Eventualitäten vorzubereiten, an die man normalerweise nicht denkt. Was Du über einen Angriff so treffend gesagt hast, gilt nämlich hundertprozentig auch für die Flut: sie kommt nicht überraschend

Jedenfalls für diejenigen, die sich alternativ informieren.

Vor ein paar Tagen habe ich hier nochmals danach gefragt, ob es Schauungen gibt, die die Flut vor den Angriff setzen. Ich kenne solche nicht, wenigstens keine wirklich belastbaren. Selbst die Schau von Hochwasser in Berlin bei gleichzeitiger Besatzung von Berlin setzt ja voraus, dass eine "fremde" Macht dort vorher schon eingezogen ist.

Also ist mein Fazit: Flut nur nach militärischen Ereignissen.

Jetzt mach ich aber sofort wieder eine Kehrtwende. Solch große Katastrophen, wie sie hier oft an die Wand gemalt werden (Polsprünge und Erdmantelrutsche, hüpfende Kontinentalplatten und kollidierende Planeten), geschehen nicht von einer Sekunde auf die andere. Natura non saltat, hieß es bei den Alten. Selbst wenn es nur 10% so schlimm kommt, wie manche uns hier drohen, müssen dem Vorzeichen vorausgehen - und es gilt damit wieder das oben Gesagte. Augen auf!

Man könnte also, nach meinem Dafürhalten, damit rechnen, dass wir bereits vor dem vermuteten "Krieg" im Rahmen einer "unruhig werdenden Erde" hie und da außerordentliche Stürme, Beben und Küstenüberflutungen sehen würden. Sollte sich also fünf Male in einem Jahr etwas zeigen wie 2004 in Thailand oder 2005 in New Orleans, womöglich sogar in hiesigen Regionen, dann sollten selbstverständlich etwaige Vorbereitungen intensiviert werden. Eine solche Häufung von Naturkatastrophen (die sich auch im normalen geophysikalischen Monitoring zeigen müßte) würde im übrigen auch auf den finalen militärischen Konflikt hindeuten. Dies erstens aus dem Gesamtkomplex der Schauungen heraus, und zum anderen möchte ich persönlich vermuten, dass sich Russland zu so einem Schritt dann umso eher entschließen könnte, wenn die Staaten, die angegriffen werden sollen, bereits etwas "durcheinander" sind. Die Ursachen für ein solches "Durcheinander" können in (sozialen und politischen) inneren Unruhen liegen, aber auch in belastenden Naturkatastrophen in der Region oder benachbarten Ländern.

Was die Vorbereitungen betrifft, so leben wir glücklicherweise in einem Land, das in Teilen jedenfalls über der vermuteten Gefahrenzone liegt (für überaus Vorsichtige 500 Meter über dem Meer, nach meinem Dafürhalten reichen 400, und wer etwas risikobereit ist, kann auch mit 300 gut leben). Wo immer man sich aber eine Rückzugsmöglichkeit vorbereitet, sollte diese andererseits nicht zu nahe an kritischen Bergformationen liegen. Denn derart massive Flutereignisse sind nicht denkbar ohne begleitende (durchaus zeitlich versetzte) Erdbeben. Es gibt Möglichkeiten - und hier ist durchaus Detlef für seine Ideen zu danken -, eine Flut auch "aus dem Flachland heraus" zu überleben. So ein Unterfangen ist allerdings aufwendig und abenteuerlich - wohl nur für jemand mit eisernem Schädel, Nerven wie Drahtseilen und einer großen Portion Glück.

Ich wünsche solch ein Glück uns allen hier für die Weltenwende, jetzt aber erst mal ein schönes Wochenende!

Gerhard


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