Respektierende Grüße BBouvier,
Die Landschaft beim Blicke aus dem Fenster
weicht von der Realität das Hauses in Berlin ab.
=>
"Allerdings befinden sich an dieser Stelle zur Zeit Bäume
und dahinter ein anderes Haus.
Beides gab es in meinem Traum nicht,
stattdessen waren dort Felder oder Wiesen.
Gezeigt/informiert wird:
- der Mond geht plötzlich wider Erwarten am Horizonte unter
- ein Tsunami
- sein Vater ist bedeutend älter, sein Mutter lebt dann
womöglich nicht mehr
Information:
- Schollenverschiebung
- Tsunami
- kaum die nächsten Jahre
Die Blickrichtung ist völlig ungewiss, weil es sich ja
gar nicht um ein bestimmtes/reales Haus handelt!
So dass es sich hier erübrigt,
physikalische Überlegungen anzustellen.
Stehen der Mond und die Roll-Richtung des sich nähernden Tsumamis
180 Grad sich einst real entgegengesetzt gegenüber,
dann hätten diese Informationen so mittels dieser einen Schau:
"Blick aus einem Fenster"...
gar nicht übermittelt werden können.
Gruss,
BB
Dieser scharfsinnigen Analyse kann ich absolut zustimmen: Es ist mit Sicherheit keine realistische Zukunftsschau gewesen.
Hinzufügen mag ich nur den Gedanken, dass in diesem Fall vielleicht zuviel wörtliche Interpretation zu unsachgemäßen Schlussfolgerungen führen kann. Persönlich halte ich es für am wahrscheinlichsten, dass bei mir die Prophezeiungslektüre zu einer Inspiration meiner Träume geführt hat. Also könnten Schlussfolgerungen auf der Basis der Annahme, es handele sich um eine Zukunftsschau, ein Zirkelschluss sein. Sollten doch gewisse Elemente des Traumes die Zukunft zeigen, so vermute ich, dass es nicht unbedingt der Ort und die Anwesenheit meines Vaters in dem Traum war. Für diese Elemente sehe ich psychologische Gründe, die solche Elemente erklären, sich in den Traum gemischt haben könnten.
Nach meiner Selbsteinschätzung habe ich durchaus existenzielle Zukunftsängste, die einen solchen Traum auf der Basis von gelesenen Zukunftsszenarien in einem gewöhnlichen, "psychologischen" Traum nicht unwahrscheinlich machen.
Beste Grüße,
Bernhard