Ich kann mich noch entsinnen, als jemand vom TÜV da war und ein
riesiger Streit ausbrach, ob die Dinger auch mit absoluter Sicherheit
vollkommen in die Brennelemente fallen oder nicht. Der TÜV war nicht der
Meinung. Ich denke jedoch, dass dies schon der Fall ist, weil diese eben in
Rohren geführt werden und oben ein großes Gewicht (dicke Metallplatte) auf
die Stäbe drückt. Da kann sich normalerweise nichts verkanten. Aber bei
einem plötzlichen Erdbeben bei dem schlagartige Seitwärtsbewegungen
auftreten, wäre dies durchaus denkbar, weil man schlicht und einfach mit
starken Erdbeben hierzulande nicht rechnet. Ferner ist die dann noch
notwendige Kühlung, bis die Brennstäbe keine Hitze mehr abgeben, zu
gewährleisten und das ist - siehe Japan - immer der technische Knackpunkt
im Falle eines Erdbebens.
Das Verklemmen von Stäben kommt schon vor (auch ohne Erdbeben), google findet mindestens in der Presse dokumentierte 3 Fälle für Brennstäbe (eigentlichnicht so schlimm), es durchaus noch weit mehr sein da alte Vorfälle vor dem www Zeitalter nicht so erfasst sind.
Klememnde Moderatorstäbe sind weniger gut zu finden, könnte aber daran leigen dass zwischen Moderatot- und Brennstäbe in de rPresse nicht differenziert werden kann und die Atomwirtschaft selbst kein Interesse am Berichten solch unangenehmer Themen hat.
Aktive Kühlung muss anscheinend über Wochen geleistet werden, wie das beim Erdbeben, Plattenverschiebungen 3-T-Finsterniss gewährleistet soll ist mir ein Rätsel. Aber wer weiss, wenn davon nichts berichtet wird dann sind die AKWs abgeschaltet oder von Schlamm/Wasser bedeckt.
Gruss, Joe