Keine Vereinigung von Judentum, Christentum, Islam, Bahai (Schauungen & Prophezeiungen)

DerBerliner, Samstag, 20.08.2011, 00:12 (vor 5548 Tagen) @ Bernhard_Berlin (2283 Aufrufe)
bearbeitet von DerBerliner, Samstag, 20.08.2011, 00:17

Hallo Bernhard,

zu dieser Diskussion möchte ich ein paar Gedanken beitragen, die sich allein um die kausalen Voraussetzungen und Annahmen drehen, die Bernhard hier eingeführt hat und die ich teilweise für grundlegend falsch halte.

Vorab: bei dem schwierigen Thema Religion pflege ich grundsätzlich zwischen zwei voneinander separat zu sehenden Aspekten auszugehen:

Einerseits der Frage des Gottesglaubens, die ich, wo immer möglich, auszuklammern versuche, weil dies eine rein persönliche Angelegenheit ist, über die man meiner Meinung nach sowieso nicht diskutieren kann. Leider geht das Ausklammern hier nicht.

Andererseits und viel wichtiger ist die Frage der Ethik, welche einer Religion entspringt und die für die Regeln des menschlichen Zusammenlebens (vulgo Gesetze) bestimmend ist.

Bei Bernhards Prämissen und Aussagen sind mir ein paar Fehler und Unmöglichkeiten aufgefallen:

"das Christentum vom Judentum emanzipiert"

Das ist ja wohl hanebüchener Unsinn!

Jesus von Nazareth (JvN) hat ein Ethik-System verkündet, das auf Liebe und Vergebung basiert und das deshalb und dadurch im totalen Gegensatz zu dem steht, was das Judentum damals praktiziert hat und leider bis heute noch immer praktiziert, nämlich einerseits die Regeln der Vergeltung (Auge um Auge...) und andererseits die höchst rassistische Vorstellung, daß sie das von Gott auserwählte Volk seien und daß deshalb bei den ethischen Regeln zu unterscheiden sei, ob diese gegenüber den eigenen Volksgenossen oder gegenüber Fremden (Goy = Vieh) gelten und anzuwenden sind.

Diese Unterscheidung, die sich im wesentlichen aus dem Talmud (also den Katechismus des Judentum) ergibt, ist nach meiner Kenntnis die einzige Unterscheidung bei ethischen Regeln in Bezug auf Mitmenschen bzw. "Vieh". Alle anderen Religionen (nach meiner Kenntnis) machen eine solche rassistische Unterscheidung nicht. Da das Judentum älter ist als alle anderen in Europa praktizierten Religionen, muß nüchternen festgehalten werden, daß insofern das Judentum den Rassismus erfunden hat.

Diesem Glauben hat JvN im übrigen explizit widersprochen: "Darum sage ich euch: Das Reich Gottes wird euch weggenommen und einem Volk gegeben werden, das die erwarteten Früchte bringt." Matth. 21,43. Ich glaube, daß an dieser Aussage viele Juden noch heute "schwer zu knabbern" haben.

Ferner hat JvN eine meiner Meinung nach allgemein nicht genug gewürdigte Aussage in Bezug auf die geistigen Quellen des Judentums getätigt, und damit meine ich diese Aussage gegenüber den geistigen Führern der Juden: "Ihr habt den Teufel zum Vater und ihr wollt das tun, wonach es euren Vater verlangt. Er war ein Mörder von Anfang an. Und er steht nicht in der Wahrheit; denn es ist keine Wahrheit in ihm. Wenn er lügt, sagt er das, was aus ihm selbst kommt; denn er ist ein Lügner und ist der Vater der Lüge." Joh. 8,44

Also: Wenn man eine Lehre einführt, die zur vorherigen im diametralen Gegensatz steht, dann ist "Emanzipation" wirklich der falsche Ausdruck.

"Wie wäre eine Vereinigung von Moslems und Christen anders vorstellbar, als in einer neuen Religion, die beide Vorgänger bestätigt und weiterführt?"

Eine solche Vereinigung ist (zumindest für mich) absolut unvorstellbar, denn auch die Lehre Mohammeds basiert im Kern auf den Grundideen des alten Judentum, allerdings (glücklicherweise) ohne die rassistischen Inhalte. Insofern ist in vielen Aspekten die Lehre des Massenmörders und Kinderschänders Mohammeds ein "Judentum light für das Vieh", dem man per Akklamationen beitreten kann, was im Judentum nicht möglich ist, denn man muß aus einer jüdischen Mutter geboren werden, um vollgültiger Jude zu sein. "Reinhaltung" ihrer Rasse ist dem Judentum extrem wichtig.

Wenn zwei Religionen sich in ihren fundamentalen Prinzipien derart widersprechen wie die Lehre des JvN und die des Massenmörders und Kinderschänders Mohammed, dann ist eine Vereinigung unter einem einheitlichen Ethik-System kaum vorstellbar.

Im übrigen wiederhole ich die geschichtlich eindeutig belegten Fakten des "Massenmörders und Kinderschänders" deshalb immer wieder, weil dadurch im Bereich des Gottesglaubens jedermann klarwerden muß, von welcher geistigen Kraft in diesem bipolaren System Mohammed seine Lehren erhalten haben muß: Sicher nicht von einem gültigen Schöpfergott, der entsprechend den Thesen des JvN seine Schöpfung liebt und dieser zu verzeihen bereit ist.

"Mit dem "geringeren Frieden" ist in der Baha'i-Theologie ein System kollektiver Friedenssicherung, mitsamt einer Weltregierung, eines Weltparlaments, eines Weltgerichtshofes und gemeinsamer Truppen gemeint. Dies herbeizuführen, ist aus Baha'i-Sicht der Beitrag zum schließlichen ewigen Frieden durch die Baha'i-Religion."

Das würde praktisch auf den Zwang zur totalen Unterwerfung aller Menschen unter dieses weltweite System bedeuten, also genau das was das Judentum und der Islam, wenn auch aus unterschiedlichen Motiven und mit unterschiedlichen praktischen Auswirkungen, selbst als Ziel im Auge haben.

Auch hier stellt sich die Frage aus dem Bereich des Gottesglaubens, die jeder Mensch für sich selbst beantworten muß:

Kann ich mir vorstellen, daß ein Schöpfergott Menschen mit freiem Willen ausstattet, um anschließend von Ihnen zu verlangen, sich kritiklos und faktisch durch Zwang, also eben nicht durch freiem Willen, einem bestimmten Ethik-System zu unterwerfen? (Erinnern wir uns daran: das Wort Islam bedeutet "Unterwerfung".)

Oder kann ich es mir eher vorstellen, daß ein solcher Schöpfergott seine Kreaturen mit freiem Willen ausgestaltet hat, auf daß diese (möglicherweise in vielen Inkarnationen) ihre eigenen Erfahrungen machen und sich aufgrund dieser Erfahrungen und der daraus entstandenen Weisheit für ein bestimmtes Ethik-System frei entscheiden?

Noch mal ganz klar für die Blinden: JvN bot an, sich aus Überzeugung seinen Thesen anzuschließen. Unterwerfung wurde nie gefordert!

Für mich als Christ gibt es hier keine offene Frage. Allerdings sollte sich jeder Mensch bei der Diskussion solcher Themen diese Fragen selbst stellen und bitte für sich selbst beantworten.

BB schrieb:
"Ewigen Frieden" hinnieden jedoch können nur weltfremde
Theoretiker und Idealisten sich "denken".

Dem stimmig zu, allerdings wahrscheinlich aus anderen Gründen, denn ich bin der desillusionierten Überzeugung, daß diese Menschheit, die in der großen Mehrzahl aus sehr jungen, erst selten inkarierten Seelen mit entsprechend geringen Erfahrungen besteht, noch sehr viel Zeit brauchen wird, bis die große Mehrzahl der inkarierten Menschen erkennt, daß Kriege niemanden weiterführen und niemandem wirklich nutzen, sondern daß sie neues Karma schaffen. Nicht nur insofern scheinen mir die fernöstlichen Gedanken des Buddhismus, daß Karma aufgelöst werden muß, absolut plausibel und ich sehe hierin keinerlei Gegensatz zur Lehre des JvN.

Gleichwohl will ich dem Gedanken von Bernhard nicht widersprechen, daß möglicherweise die inkarnierte Satansbrut, die man üblicherweise als Hintertanen bezeichnet, die Absicht verfolgt, eine solche relativ unbeschriebene Religion als ideologischen Überbau ihres weltweiten Sklaven-Staates zu etablieren, den sie zu etablieren beabsichten. Das klingt logisch und könnte Teil des teuflischen Plans sein, dessen Umsetzung wir derzeit miterleben.

Es sprechen einige Aussagen von Bernhard in diesem Faden ebenfalls für diese These, weil sie bestens zeigen, wie viele Voraussetzungen für einen solchen satanischen Plan in höchstem Maße unkritisch akzeptiert werden (hier von Bernhard).

Über die Bahai weiß ich nicht genug, um darüber fundiert diskutieren zu können, allerdings kam mir schon früher der Gedanke, ob es sich dabei nicht um eine um Definition des Islam für die kulturell extremen hochstehenden Perser handeln könnte, die in vieler Beziehung den Arabern haushoch überlegen sind und auf diese traditionell hinab sehen (wohl oft zu Recht) und die Araber verachten. Dafür sprechen die Aussagen von Bernhard, daß lt. Bahai "Rassismus, Nationalismus, religiöser Fanatismus und Klassenhass werden den Gläubigen verboten und sollen überwunden werden".

Mit solchen Thesen kann man nur bei einem kulturell und intellektuell sehr hochstehenden Volk punkten wie es z.B. die Perser sind, in dem vermutlich ein hoher Prozentsatz älterer Seelen inkarniert ist, aber wohl kaum bei einem Barbaren-Volk wie den Arabern. Dort verkauft sich der extreme Machismo des Pädphilen namens Mohammed viel besser.

Dennoch liegt für mich der Verdacht nahe, daß beide Ideologien aus derselben geistigen Quelle entstammen, die sicherlich nicht diejenige ist, die ein JvN als seinen Vater bezeichnet hat. Die eine Variante für die Barbaren, die andere für die Intellektuellen, im Kern aber derselbe Wein mit unterschiedlichen Etiketten.

Jedenfalls halte ich die Aussicht auf eine Vereinigung der Religionen auch nach einem wie auch immer ausgelösten GAU für ziemlich unwahrscheinlich, wenngleich es mir plausibel scheint, daß sich die ursprünglich christlichen Völker wieder zu ihren geistigen christlichen Wurzeln besinnen, denn immer, wenn es den Menschen schlecht geht, erinnern sie sich an Religionen und deren Regeln. Geht es ihnen (zu?) gut, tanzen sie um das goldene Kalb. Das war schon immer so!

Im übrigen möchte ich BB ausdrücklich in seiner Beurteilung der Natur des deutschen Volkes zustimmen, denn im Gegensatz zu seinen Nachbarn war die Anzahl der von Deutschen ausgehenden Kriege, mal abgesehen von den vielen Bruderkriegen untereinander, sehr gering oder diese waren der Gefahr oder Aggression von außen geschuldet, wie dies insbesondere bei 70/71, bei WK1 und WK2 der Fall war. Im Vergleich dazu hat es immerhin Polen geschafft, innerhalb von nur rund 15 Jahren alle seine Nachbarn zu überfallen, einschließlich Deutschlands. Und die vielen Überfälle und Einfälle Frankreichs in die Länder der Deutschen möge jeder selbst nachlesen.

Pardon, es ging nicht kürzer.

Gruß in die Runde
DerBerliner


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