Hallo zusammen!
Zu der Thematik, Pandemien, neue Seuchen, Krankheiten die keiner heilen kann, etc., die ja meines Wissens von einigen Sehern prognostiziert wurden, möchte ich in diesem Faden ein alternatives Erklärungsmodell vorstellen. Nach neueren Erkenntnissen einiger Wissenschaftler, bestünde zumindest theoretisch die Möglichkeit (um mich mal ganz vorsichtig auszudrücken..
), dass "Viren im Staub von Trümmerströmen von Kometen im All verteilt seien". Leider sind die originären Publikationen hierzu in Englisch verfasst, jedoch hab ich auch zwei deutschsprachige Artikel dazu auskramen können:
Der schwarze Tod: Pest oder Ebola?
Das Gen CCR5 spielt bei einer Infektion mit dem Virus, der AIDS (Acquired Immuno Deficiency Syndrome) verursacht, eine wesentliche Rolle. Dieser Abschnitt im Erbgut bestimmt, ob und wie der Erreger in die Zellen vordringen und sich dann vermehren kann.Bereits 2001 stellten Forscher vom National Cancer Institute (NCI) beim Jahrestreffen der American Society of Human Genetics (ASHG) in San Diego ihre Entdeckung der Genmutation CCR5-delta 32 vor, die gegen HIV resistent macht und wahrscheinlich seine Träger bereits im Mittelalter vor dem Schwarzen Tod schützte. Es ist eine Veränderung auf dem Gen CCR5, das nach neuen Ergebnissen bei Vererbung von beiden Elternteilen vor einer HIV-Infektion schützt. Wenn es nur von einem Elternteil vererbt wird, verzögert es den Ausbruch von AIDS durchschnittlich um drei Jahre. Hochrechungen verdeutlichten, dass diese Genmutation für eine deutliche Verlangsamung der AIDS-Sterblichkeitsrate sorgen könnte.
In Skandinavien haben 15% der Bevölkerung diese Veränderung auf Gen CCR5, in Mitteleuropa etwa 10%, in Südeuropa 5%, in Afrika und Ost-Asien kommt sie gar nicht vor. Diese Unterschiede sind nicht zufällig, sondern Folge einer dramatischen genetischen Selektion. Das Team um Stephen O'Brien entdeckte, dass die Mutation vor ungefähr 700 Jahren stark selektiert wurde und das war genau die Zeit, als der Schwarze Tod durch Europa zog und die Menschen wie die Fliegen sterben ließ. Wer über den Gen-Defekt verfügte, war besser geschützt und überlebte die Epidemie, um die Mutation an seine Erben weiterzugeben. Stephan Duncan von Department of Engineering Science der University of Oxford sowie Christopher Duncan und Susan Scott von der University of Liverpool veröffentlichten in der März-Ausgabe des Journal of Medical Genetics die Ergebnisse ihrer Computersimulation. Die Wissenschaftler gingen der Frage nach, wie CCR5-delta 32 sich verbreitet haben könnte. Das verwendete mathematische Modell beruht auf den demografischen Daten der Europäer aus der Epoche zwischen 1000 und 1800. Duncan und Scott vertraten schon in ihrem 2004 erschienen Buch "Return of the Black Death" die Auffassung, dass es sich beim Schwarzen Tod, der im mittelalterlichen Europa wütete, nicht um die vom Bakterium Yersinia pestis verursachte Krankheit handelt, die als Pest bezeichnet wird, sondern um ein direkt von Mensch zu Mensch übertragenes hämorrhagisches Fieber. Also eine Viruserkrankung, deren bekannteste Form das Ebola-Fieber ist.
http://www.heise.de/tp/artikel/19/19715/1.html
Neue Aspekte zum Schwarzen Tod: Die virale und kosmische Verbindung
Laut dem verstorbenen Sir Fred Hoyle und Chandra Wickramasinghe von der Universität von Wales in Cardiff, können Viren im Staub von Trümmerströmen von Kometen im All verteilt sein. Wenn die Erde nun so einen Strom durchläuft, wird unsere Atmosphäre mit diesem Staub und Viren belastet. Diese Viren können für Jahre in Schwebe bleiben, bis die Schwerkraft sie nach unten zieht. Hoyle und Wickramasinghe haben zahlreiche Seuchen in unserer Geschichte untersucht, die mit Kometen an unserem Himmel einhergehen. Sie sind sich sicher, dass Mikroben, die Seuchen und Epidemien auslösen, aus dem All kommen.
In einem Brief an die Zeitschrift Lancet, erklärt Wickramasinghe, dass eine geringe Menge Viren, die in unsere Stratosphäre eindringt, zuerst im Osten der großen Bergkette des Himalaya niedergehen könnte, weil dort die Atmosphäre am dünnsten ist, gefolgt von sporadischen Ablagerungen in den umliegenden Gegenden. Könnte dies erklären, warum neue Grippeviren-Stämme, die in der Lage sind, Epidemien auszulösen und die durch radikale genetische Mutationen bedingt sind, in der Regel aus Asien kommen? Wickramasinghe diskutiert, dass im Falle eines nur wenig infektiösen Virus der Fortschritt seiner globalen Ausbreitung vom stratosphärischen Transport und Vermischung abhängen wird, was zu einem saisonalen Niederschlag über mehrere Jahre führen würde; sogar wenn alle vernünftigen Maßnahmen ergriffen werden, die Infektionsausbreitung einzudämmen, ist das Auftreten von neuen Herden fast überall eine Möglichkeit.
Die orthodoxe Wissenschaft spottet über die Idee, dass, falls es Leben wie Bakterien und Viren im All gibt, ein Teil davon natürlicherweise auf die Erde fallen würde. Während gewisse Wissenschaftler damit einig gehen, dass Kometenstaub organisches Material beinhalten könnte, sind sie der Auffassung, dass sogar dann, wenn dieser Staub die Erdatmosphäre erreichen sollte, der feurige Eintritt in die Atmosphäre das Überleben von allem organischem Material fragwürdig machen würde. Doch in einer Studie, die in der Zeitschrift Meteoritics and Planetary Science publiziert worden ist, wird dargestellt, dass Aminosäuren - die Bausteine des Lebens - in einem Meteoriten gefunden worden sind, wo keine erwartet wurden. Warum? Weil dieser bestimmte Meteorit gebildet wurde, als zwei Asteroide miteinander kollidierten, deren Kollisionsschock ihn auf über 1000 Grad Celsius erhitzte - heiß genug, um alle komplexen organischen Moleküle zu zerstören. Sie fanden sie trotzdem, und ihre Studie zitiert die Möglichkeit einer Kontamination der Probe als sehr unwahrscheinlich. Zusätzlich dazu fanden sie Mineralien, die nur unter hohen Temperaturen entstehen, was darauf hinweist, dass diese tatsächlich in einer heftigen Kollision zusammengeschweißt wurden. Jennifer Blank von SETI hat Experimente mit Aminosäuren in Eis und Wasser durchgeführt, die zeigten, dass sie Drücke und Temperaturen überleben können, die mit einem flachwinkligen Kometeneinschlag in die Erde oder einer Asteroid-Asteroid-Kollision vereinbar sind.
http://de.sott.net/article/2104-Neue-Aspekte-zum-Schwarzen-Tod-Die-virale-und-kosmische-Verbindung
The Ultimate Time Travelers --Microbes Survive Millions of Years Traveling in Space
In a unique experiment on a galactic scale, millions of bacterial spores have been purposely exposed to space, to see how solar radiation affects them and the results supported the idea that not only could life have arrived on Earth on meteorites, but that considerable material has flowed between planets.
http://www.dailygalaxy.com/my_weblog/2011/07/the-ultimate-space-travelers-microbes-survive-millions-of-years-traveling-in-space.html
Comets and Contagion: Evolution and Diseases From Space
For much of history comets have been associated with death and disease. There is increasing evidence that life on Earth originated in comets and other stellar debris. If passing comets have continued to deposit viruses and microorganisms on this planet, this may explain why ancient astronomers and civilizations attributed the periodic outbreak of plague to these stellar objects. Moreover, the subsequent evolution and extinction of life may have been directly impacted by the continued arrival of bacteria, archae, viruses, and their genes from space. On this picture the evolution of higher plants and animals, including humans, would be impacted by the insertion of genes from space, as well as recurrent episodes of pandemic disease. Near-culling pandemics and extinction episodes have in fact been preceded by or followed by inserts of viral genes into survivors who have transmitted these viral elements to their progeny, thereby impacting future evolution. Although ancient fears and reverence of comets may be coincidental with the outbreaks of pandemics, they may also have a factual basis.
http://www.bibliotecapleyades.net/archivos_pdf/comets_contagion.pdf
Abschließend noch eine Chronik des Mittelalters, mit Bezugnahme auf Kometensichtungen und Seuchen:
http://www.deutschland-im-mittelalter.de/naturkatastrophe.php
Viele Grüße,
querpunkt