Hallo, zusammen,
mir ist folgendes aufgefallen: eine Bekannte, die angeboren hellsichtig ist und eine unglaublich gute Trefferquote für Fremde hat, kommt in eigenen Belangen nicht an diese Exaktheit heran.
Sie sagte mir im beruflichen Umfeld präzise die weiteren Entwicklungen voraus, lag aber für *beziehungstechnische* Schauungen zweimal komplett daneben - bei diesen zwei Beispielen war es aus rationalen Gründen zu erwarten, dass es in die geschaute Richtung ginge, zudem es obendrein für die Beteiligten wünschenswert gewesen wäre, aber ich kann mittlerweile ausschliessen, dass sich das damals Geschaute noch verwirklichen wird (es war tatsächlich eine Schauung, nicht einfach nur eine Wahrsage-Prognose).
Was meine These unterstreicht, dass bei einer wie auch immer gearteten, emotionalen Beteiligung des Empfängers (Wunschdenken) die objektive Treffergüte zwangsläufig leidet.
Beste Grüsse vom Baldur