Hallo,
Zudem waren die beiden Weltkriege vom grossen Zusammenhalt der ethnisch homogenen Einwohner geprägt, sowie von unglaublicher (Selbst-) Disziplin und inexistenter Erwartungshaltung. Die Alltagskriminalität als Indikator für Gewaltbereitschaft lag, verglichen mit heute, extrem niedrig. Zumindest im zweiten Weltkrieg gab es viele Schutzräume, die heute sämtlich fehlen.
Es haben sich also alle Rahmenbedingungen verschlechtert, vielleicht mit Ausnahme des Hasspegels bei Soldaten, der im Verhältnis zwischen Deutschen und Russen von beiden Seiten aus künstlich aufgebaut wurde. Dafür gibt es heute einen Hasspegel in der Zivilbevölkerung (scheiss Schweinefresser).
Ja, da hast du absolut recht, die heutige Gesellschaft ist nicht mehr die selbe wie vor 60 Jahren! Nicht nur der Egoismus, die Skrupellosigkeit, sondern auch die Gewaltbereitschaft und vor allem das "nicht Ertragen von Frustration" sind gewachsen. Wenn ich mir die Generation der heutigen Jugendlichen anschaue, wie viele wären bereit, Entbehrungen zu ertragen, mit anzupacken und auf ihre technischen Errungenschaften wie Handy und co. zu verzichten? Und die Zuwanderung könnte in solch einem Fall auch ein Pulverfass sein.
Gruß Katja