Das eine tun, ohne das andere zu lassen ist vielleicht ein Weg fürs Ego und fürs Kollektiv (Freie Themen)

Wayne Schlegel, Dienstag, 11.12.2012, 21:57 (vor 4796 Tagen) @ Wintermond (4367 Aufrufe)

Servus Wintermond,

Nicht totaler Weltuntergang sondern banaler Bürgerkrieg ....wird das Erste sein womit wir beglückt werden. Da kann ein wenig Vorbereitung doch keineswegs schaden?
Gute Frage. Sogar sehr gute Frage. Wie ausgeführt wird es bei einem großen Event (würde in Deinem Beispiel vom Kaliber des Bürgerkrieges abhängen - also mit oder ohne Zerstörung/Massivbeschädigung der Elektroversorgungs-Infrastruktur (davon hängt wirklich alles ab) herzlich wenig nützen, da ein Überleben absolute Glückssache ist und nicht maßgeblich von einem selbst, seinen vorhandenen oder unterlassenen Vorbereitungen, sondern von der Umgebung und insbesondere deren vorhandenen oder unterlassenen Vorbereitungen und den Ereignissen mit Dominoeffekt bestimmt wird, also völlig unkalkulierbar ist und ergo nach den Gesetzen der Logik unvorbereitbar ist. Schaden würde es nur, wenn man zuviel Lebensenergie dahin investiert, während man gegen die größte Gefahr aller Gefahren für sich und die Menschheit gar nichts tut - nicht einmal die Stimme erhebt. Insoweit würde es also tatsächlich insgesamt gesehen schaden und das Unheil fördern, wenn man nur seine individuelle Survival-Vorbereitung sieht - meiner Meinung nach.

Natürlich kann man das Prozedere abkürzen und sich bereits zu Beginn vorbeugend aus dem Fenster schmeissen.

Nanana. Man wird doch nicht gleich an Suizid denken wollen, selbst wenn einem der Ernst der nuklearen Lage vor Augen geführt wird. Aber in den beschriebenen Szenarien wird das bestimmt zuhauf vorkommen, wenn sich Menschen schon wegen Geringerem (Vermögens-/Spekulationsverlusten) aus den Fenstern gestürzt haben.

Aber möglicherweise versäumt man dann den einen oder anderen Ausweg welcher sich aus dem realen Ablauf ergeben wird.

Recte! Selbst eine 0,001%-Chance ist besser als eine 0,0%-Chance. Die Hoffnung stirbt bekanntlich zum Schluss.


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