Und dann war da noch ... (Schauungen & Prophezeiungen)

Wizard, Berne, Montag, 07.09.2009, 21:45 (vor 5987 Tagen) @ EinMensch (3416 Aufrufe)

Moin Leute

... die Sache mit dem Frachter.

Wenn irgend ein vorangegangenes Ereignisse die US-Streitkräfte derart
dezimiert oder sonstwie "neutralisiert" hätte, wäre sowas schon eher
möglich.

Ich hatte da mal vor längerer Zeit eine Schau von mir ins ZF gestellt.

Als Kurzfassung:

Irgend ein Frachtkahn (Marke Seelenverkäufer, zumindest äußerlich) läuft eine Küste an (mutmaße, könnten die USA sein). Küste in Sichtweite klappt der die Ladeluken auf und fährt Abschussrampen (nicht ganz klar ob eine oder mehrere) für Raketen aus und ballert. Sehe dann aus Sicht der Rakete (einer davon?), wie selbige über Land fliegt und in einem Tal einschlägt. Das beim Aufschlag entstehende Inferno scheint weitaus größer zu sein, als die Wirkung so einer Rakete (mutmaße Treffer im Yellowstone oder ähnlichem).

Die Durchführbarkeit eines solchen Angriffs:
(Also so, wie ich mir so einen Angriff vorstellen könnte.)

Angenommener Angreifer: China
Angenommenes Ziel: USA

Zunächst sucht man sich ein oder mehrere kleinere, alte Frachter heraus. Selbige sollen äußerlich wie schwimmender Schrott aussehen, aber technisch völlig in Ordnung sein. Bei beidem gegebenen Falls kräftig nachhelfen. Den oder die Frachter lässt man zunächst erst mal für mindestens 6 Monate die übliche Arbeit verrichten. In dieser Zeit verbringt man die nötige (linientreue) Mannschaft(en) und Ausrüstung gut getarnt an verschiedene Häfen. Zu gegebener Zeit lässt man dann den oder die Frachter die entsprechenden Häfen anlaufen. Dort nehmen sie Häppchenweise als ganz normale Fracht die Ausrüstung auf und die Mannschaft wird ebenfalls auf diese Weise ausgetauscht.

Keine Sau schöpft bei sowas verdacht, wenn man es richtig anstellt.

Ist alles wie benötigt an Bord, nimmt man Kurs auf das Ziel. Laut Frachtpapiere übliche Lieferungen an die USA (z.B. Spielsachen / Elektroartikel aus Taiwan). Unterwegs auf hoher See wird dann unter den verschlossenen Ladeluken umgebaut. Bei erreichen der Abschussposition geht es dann recht schnell. Ladeluken auf, Abschussrampen ausfahren und aufs Knöpfchen drücken. Dürfte alles in allem vielleicht eine halbe oder ganze Stunde dauern. Bei einem Raketenbeschuss auf so kurze Distanz (z.B. californische Küste in Sichtweite) ist die Vorwarnzeit nahe Null.

Drei Frachter mit je sechs Raketen:

• Californien -> je 2 Raketen auf San Francisco, Los Angeles und Denver
• Oregon -> je 2 auf Seattle, Portland und Yellowstone
• New York -> je 2 auf New York, Washington und Boston

Der Abschuss erfolgt möglichst Zeitgleich.

Bis zum Auspacken der "Fracht" wissen nur die Kapitäne was Sache ist und auch nur so viel, das es ein Spezialauftrag ist. Bei Erreichen von Punkt X (jenen, wo man mit dem Auspacken und zusammenbauen beginnen soll) sollen sie die bis dahin versiegelten Befehle lesen. Nichts geht über Funk (nur die für solche Frachter üblichen Funksprüche). Also eine versteckten Codes, die irgendwer mitbekommen könnte. Keiner der Kapitäne weis davon, das er nicht der Einzige ist. Wie viele Frachter dieser Art wohin unterwegs sind, wissen nur die Befehlsgeber.

Die beschossenen Städte sind im Grunde "nur" Ablenkung. Das eigentliche Ziel ist der Yellowstone. Wenn der hoch geht, dürfte es das Ende der USA sein. Dumm nur, wenn er in schlimmst möglicher Weise hoch geht. Dann dürfte es auch das Ende von so ziemlich jeder Zivilisation sein.

Der Beschuss muss nicht mal mit Atomraketen erfolgen. Im Grunde könnte jede "Bananenrepublik" mit Küste und irgendeinem Exportartikel für die USA einen solchen Angriff durchführen. Die USA hätten eine Vorwarnzeit von annähernd Null und wüssten nicht mal, wer der Absender ist. Es wäre sogar möglich, das ein solcher Angriff von jedem mit genügend Geldmitteln erfolgt.

MfG

Wizard


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