moin,
ich schrieb:
ich halte einen vergleich von einem riesigen, verkehrstechnisch kaum erschlossenen, halb leeren land wie die USA mit europa fuer nicht sinnvoll.
also, ich bezog mich nicht auf deutschland, sondern auf "so gross, wie deutschland".
357.104,07 km² (Fläche BRD nach Wickipedia) macht 357 km² pro
"Mitarbeiter", mithin eine Fläche von 19 km *19 km, also steht in jede
Richtung der nächste Mann rund 20 km entfernt...in jede Richtung. Und das
auch nur wenn alle 24 Stunden wach sind und nie Pause machen.
Bei allem Respekt, detlef, ich suche auch danach es passend zu machen.
Aber eher schlagen die bundesdeutschen Panzer die Russen allein zurück.
in deutschland kann jeder normal bewegungsfaehige mensch den strassen und wegen ausweichen.
in einem grossen teil der amerikanischen naturlandschaften ist das nicht drin.
Derartig weitflächig ist meines Ermessens eine Kontrolle, die sich
ausschließlich auf Zentren beschränkt nicht handlungsfähig. Bei 10
besetzten Zentren bleiben 100 Personen pro Zentrum, verteilt auf die ganze
BRD. Ich stell mir grade mal vor, das nächste Zentrum wäre, sagen wir mal
in Stuttgart also ganz dicht bei, nur 100 km entfernt von mir. Was meinst
du, was ich von denen halte, wenn ich hier im Schwarzwald in meinem Bunker
hocke?
leute, die in ihrem bunker hocken, sind fuer eroberer und besatzer vollkommen uninteressant.
nur die, die aus ihren bunkern herauskommen, muessen sofort bekaempft werden.
also fuer beide seiten positiv (in der anfangsphase) der bunkerinsasse bringt sich nicht in gefahr, die besatzer werden von ihm nicht gestoert.
Und wenn die mir mal ein halbes Dutzend vorbei schicken um mich zur Räson
zu mahnen sind es, sofern sie mich finden, nur noch 994 Besatzer.
Lass uns lieber an anderer Stelle weiter suchen.
nu ja... - irrelevant fuer die von mir gemachte, und von dir angezweifelte aussage, dass 1000 mann ein gebiet von der groesse der alt-BRD in nordamerika kontrollieren koennen.
rund 20 kontroll/sperr punkte, mit je nem dutzend mann, der rest der tausend in drei bis vier mobilen eingreiftruppen, und schon bewegt sich in einem nordamerikanischen gebiet so gross wie die alt-BRD kein zug und kein lastwagen mehr.
drei tage spaeter versinken alle US-staedte im chaos.
eine woche spaeter ist in den meisten anderen staedten kein treibstoff mehr.
dann besteht der "gesunde" teil der USA nur noch aus "Wagenburgen". (westen und cornbelt) im suedlichen drittel der staaten sorgen die latinos fuer den abbau der staatlichen ordnung und im osten werden die schwarzen die staedte zerstoeren(in der hinsicht gehoert californien zum sueden, LA aber zum Osten...)
wenn ich ein chinesischer general waere, wuerde ich in der anfangsphase einer eroberung nicht einmal kleinstaedte besetzen.
us-amerikaner sind ein inmobiles volk. schau dir alle kriege an, die sie gefuehrt haben.
immer tendierten sie dazu, sich einzuigeln und dem gegner die initiative zu ueberlassen.
wer karten lesen kann, der sieht ganz klar die schwaeche der usa. alle lebenswichtigen dinge werden in verschiedenen gegenden produziert und gelagert.
ohne ungehinderten LKW verkehr ueber tausende von kilometern durch unbewohntes land bricht da alles schnell zusammen.
gruss,detlef
―
"Wer eine Meinung hat, ist zu dumm zum Wissen und zu schwach zum Glauben.“