Wie lautet Deine Argumentation,
um diese Sichtweise zu untermauern?
=>
Verwitterung und Schichten, die mittlerweile
auf ihm und seinem Auswurf liegen.
Im Gegensatz/Vergleich zu jüngeren und ganz jungen Vulkanen.
Insofern ist da das absolute Alter nicht wesentlich.
Gruss,
BB
Vergleiche sind das probate Mittel, einen Vulkan mit dem anderen, aber nicht mit einem, der in den letzten zweihundert Jahren 3 Mal ausgebrochen ist, und noch dazu in einem fernen Land. Bei dem gibt es logischerweise jüngere Schichten. Aber in den letzten 200 Jahren gab es auch keine globalen Erdkatastrophen.
Vulkanismus sollte, wenn keine neuen Erdkatastrophen eintreten und der Mensch keinen allzu großen Unfug treibt, immer mehr abnehmen. Ich halte nur eine Rückschau bis zur letzten Katastrophe für möglich. Was davor war, läßt sich, je nach Schwere der Katastrophe kaum oder gar nicht mehr feststellen, da sich mit der Katastrophe die Randbedingungen änderten und schlichtweg eine Umwälzung stattfand. Das haben auch die genannten Bücherschreiber schon festgestellt. Wenn ein paar Katastrophen stattgefunden haben, ist an einem bestimmten Punkt alles so stark umgewandelt, daß auch mit Vergleichen keine sinnvolle Rückschau mehr möglich ist.
Vermutlich wurde der Vogelsberg während der letzten Katastrophe nicht aktiv, da sonst wahrscheinlich noch Restaktivität vorhanden wäre.
Die Aussage aber, er habe alle Erdkatastrophen ohne Aktivität überdauert, ist kühn und mutig, aber wohl schlichtweg unhaltbar, da die Vulkanaktivität ja gerade durch diese Erdkatastrophen angeregt wird, und im weiteren Verlauf werden die Vulkane beim Ausbruch selbst zur Katastrophe (je nach Sichtweise, für mich sind das in erster Linie Naturereignisse (bis ich selbst mal betroffen bin (was ich nicht hoffe))).
Lars