Fusarium / Trichothecene (Schauungen & Prophezeiungen)

Ulrich ⌂, München-Pasing, Dienstag, 22.03.2011, 20:18 (vor 5698 Tagen) @ NeuOrest (3503 Aufrufe)

Hallo NeuOrest,

Hatte dazu letztens erst eine staatliche Quelle im Netz gefunden, die sich
an einem amerikanischen Originaltext orientiert:
"Blue Book: Vorsorge und medizinisches Management von Verletzungen durch
biologische Waffen." (Landesgesundheitsamt Baden-Württemberg
(Hrsg.)). Schau da mal rein ab Seite 82 ff. (für PDF-interne
Seitennummerierung: S. 84 ff).

Vergleiche Irlmaier (n. Adlmeier): Die Menschen werden ganz schwarz und
das Fleisch fällt ihnen von den Knochen, so scharf ist das Gift.

Blue Book (S. 83): Zu den Frühsymptomen, die innerhalb weniger Minuten
nach Exposition beginnen, gehören [...] ein Fortschreiten zu Hautnekrosen
mit lederartiger Schwärzung und großflächiger Ablösung der Haut.

auf Seite 86 (pdf-interne Zählung) des "Blue Book" steht:
"MEDIZINISCHE MAßNAHMEN
Zurzeit gibt es weder ein spezifisches Antidot noch ein gezieltes Therapieschema.
..."

Der französische homöopathische Arzt Gilbert Charette schildert in seinem Buch "Homöopathische Arzneimittellehre für die Praxis" auf Seite 416 (Krankengeschichte 84) eine "unfreiwillige" Heilung eines fortgeschrittenen Gangräns (mit bereits eingetretener Spontanamputation!).
"Unfreiwillig", weil dem Patienten durch eine Verwechslung des Apothekers versehentlich eine für eine andere Patientin zubereitete Arznei verabreicht wurde.

Interessant dabei ist, daß es sich bei der verabreichten homöop. Arznei um "Secale cornutum" handelte, wie auch Fusarium ein Getreidepilz, aber nicht wie dieser ein Schimmelpilz, sondern ein Schlauchpilz.

Gangränöser Gewebezerfall sowie schwarze, lederähnliche Verfärbung/Veränderung/Ablösung der Haut gehört zum Arneimittelbild von Secale cornutum. Ebenso zahlreiche andere im Abschnitt "Geschichte und Bedeutung" des "Blue Book" genannten Symptome.

Einen "isopathischen", keinen homöopathischen Ansatz bei der Behandlung von Schäden durch Pilz-Gifte verfolgt die Firma Sanum-Kehlbeck, deren theoretischer Ansatz, die von dem Zoologen Dr. Günther Enderlein formulierte "Pleomorphismus-Hypothese" allerdings umstritten ist.
http://www.semmelweis.de/sanumpost/37/schimmelpilze.pdf
und
http://www.semmelweis.de/sanumpost/30/mykosen.pdf

Gruß
Ulrich


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