"Ewigen Frieden" hinnieden jedoch können nur weltfremde
Theoretiker und Idealisten sich "denken".
Und natürlich Religionsstifter.
Praktiziert, führt derlei ratzfaz
nur zum Ende des Volkes, das versucht,
solche veritable Narrenposse in die Tat umzusetzen.
Beste Grüsse auch!
BB
Hallo nochmal, BB!
Nun, selbst wenn Du ein solches Ziel naiv nennen möchtest, hat diese Idee doch wohl genug Macht, als dass man nach einem Ereignis wie der 3TF wohl genug Menschen finden würde, die sie umzusetzen sich auf die Fahnen schreiben würden. Es wurden in der Geschichte schon weit naivere Ideen in die Tat umgesetzt und haben extreme Wirkungen verursacht -- man denke an das grandiose Scheitern des Marxismus, und seine Idee der Gleichheit halte ich für weitaus naiver, als ausgerechnet die Idee kollektiver Sicherheit.
Immerhin gabs nach WK1 und WK2 ja auch den Völkerbund und die UNO, obwohl beide nicht in der Lage waren und sind, Frieden auf Erden herbeizuführen. Glaubt man den Baha'i, so würde genau dies ein weiteres Mal geschehen, nur diesmal nachhaltiger.
Und auch schon Größen wie Immanuel Kant haben dieselbe Idee schon propagiert ("Zum Ewigen Frieden").
Bei allem Respekt vor Deiner großartigen Arbeit, BB, aber ich befürchte, dass Dir in Bezug auf diese Möglichkeit an Phantasie fehlt, zumal Du alles durch die Fehlfarben einer spenglersch-deutschnationalen Brille des totalen Zynikers und Kulturpessimisten betrachtest.
Das soll nun nicht heißen, dass die Baha'i-Eschatologie nun unbedingt besonders glaubwürdig sein muss. Aber abwegig finde ich sie nicht.
Beste Grüße,
Bernhard