Hallo Heron, hallo Detlef,
dem möchte ich noch einen Aspekt hinzufügen: Bei meinem zweiten Déja-Vu-Erlebnis, dem mit dem Schauspielerwerden und dem Blick auf die Bühne beim Auftritt unserer Nachfolgertruppe, da handelt es sich praktisch um eine sich selbst erfüllende Geschichte. Nach meinem Traum habe ich gefühlt und zusätzlich geschlossen, dass ich "Schauspieler werde". Deshalb habe ich mich zum Theaterprojekt in der Projektwoche angemeldet. Und nur deshalb habe ich nach unserem Auftritt da gesessen und konnte sehen, was ich vorher geträumt hatte. Ohne den Traum hätte es nicht die Perspektive für das Déja-Vu gegeben.
Offenbar ist es beim präkognitiven Déja-Vu prinzipiell nicht möglich, etwas am Geschichtsverlauf zu ändern. Ist es genau so bei Schauungen? Oder ist vielleicht der grundsätzliche Unterschied zwischen Déja-Vus und Schauungen, dass Schauungen abstrakter sind, aber bei den richtigen Schlüssen daraus und angepasstem Verhalten auch Änderungen des Geschichtsverlaufs zulassen?
Sind Schauungen vielleicht deshalb abstrakter, weil sie nicht aus einem fest vordefinierten Geschichtsverlauf entstehen, im Gegensatz zu den von mir erlebten praktisch fotografischen Deja-Vu-Träumen?
Gruß
Nickela
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Et ess wie et ess, et kütt wie et kütt onn et hat noch emmer jot jang.