Hallo,
Ohne so recht zu wissen, wo ich das hier jetzt unterbringen soll; sprich an welchem Beitrag häng ich das jetzt an?
Sicher ist es sinnvoll den Blick zurück zu wenden im Bemühen manches, irgendwas zu verstehen, zu erfassen. Trotzdem störts mich so langsam.
Zu Kunst als SCHÖPFUNG im weitesten Sinne hatte ich mal eine Vision. In der Kürze der mir zur Verfügung stehenden Zeit und mangelnder Worte werd ich ihr mit Sicherheit nicht gerecht werden. Wann in der irgendwann Zukunft dies spielt? 1 zu 1? Keine Ahnung
Spinnen tu ich auch nicht, wenn auch im tiefsten Innern wohl künstlerisch, hab ich wegen der besseren Wehrhaftigkeit im Außen ein eher pragmatisch, realistisches Wesen. Also nichts was bei mir in eher täglicher Schwelgerei entsteht. Eigentlich aber gar nicht wichtig.
Ich bin an einem sanften Hang, Licht, Farbe und Luft sind harmonisch in auffallender Weise. Oben auf dem Hügel steht ein Haus, mein Haus direkt daneben ein Baum. Ich betrete das Haus, nirgendwo gibt es in der Formgebung scharfe Schnitte, harte Kanten. Es wirkt wie eine zum Haus gewordene Heimstatt GEWACHSENE Form des Baumes, ich empfinde dies sehr stark symbiotisch. So, als müsste ich „nur“ in reinem Sinne etwas Denken und Fühlen und der Baum wächst zu einem Tisch oder Bett. In der Vision bin ich darüber sehr verwundert und betrachte voller Ehrfurcht den Baumtisch. Einfach wunderschön. Alles was ich im Raum erblicke, passt .Nichts wirkt fremd oder disharmonisch.
Ich gehe raus und beginne meine „Arbeit“: Ich erschaffe eine Schale aus Holz durch Formen der Hände wie in einem langen stillen Fluß von Konzentration,Imagination und Fühlen. Es ist nicht „leicht“, aber auch nicht schwer. Es FLIEßT, weil ich äußerst aufmerksam, ruhig und gesammelt bin. Ich weiß, was es werden soll, und weil ich fokussiert und harmonisch „schaffe“, wird es. Um mich ist Ruhe, alles atmet und ist miteinander verwoben.
Als ich damit fertig bin, bin betrachte ich den Baum. Diese völlige Harmonie kann ich schier nicht begreifen, auch hier wirkt einfach alles richtig und ich denk darüber nach, wie dies denn so sein kann. Absolute Schönheit, in jedem Zweig, in jedem Blatt und leuchtend. Er funkelt, gerade so, als würden Edelsteine auf ihm wachsen.
Dann laufe ich einen Weg entlang, in der Ferne steht eine Stadt.Absolut genial und fantastisch, auch dort das selbe Gefühl. Nichts ist dort gleich und „linientreu“, die Häuser,auch mehrstöckige,ein jedes ein Kunstwerk für sich , Musik erklingt in ein Fülle und perfekter Harmonie, wie ich sie vorher NIE vernommen hab. Jede Farbe, jeder Ton, jedes Ding STIMMT und …......
Beim wieder an kommen auf dieser Welt durchströmt mich ein tiefes Glücksgefühl und völlige Fassungslosigkeit.
Bis dahin ist der Weg und die Zeit wohl noch weit, und dennoch betrachte ich seither die Welt und die Natur mit anderen Augen.
Schaut Euch doch mal z.B. bewußt, Schmetterlinge, tropische Fisch in Farbe und Form im Vergleich zu Aasfressern wie Geiern und Hyänen an. Schon komisch!!!
Was wohl bedingt das Erfassen und Werden von Harmonie und Schönheit?
Off topic? Nicht mehr als diese ganze Diskussion.
Mit Grüßen von Rauhnacht