Butter ist Mangelware (Schauungen & Prophezeiungen)

NeuOrest, Montag, 21.10.2013, 17:00 (vor 4756 Tagen) @ Baldur (4151 Aufrufe)
bearbeitet von NeuOrest, Montag, 21.10.2013, 17:11

Hallo Baldur,

das kann ich aus eigener Erfahrung gut beurteilen:

Der vermeintlich externe Kommunikator ist tatsächlich Teil deines eigenen Bewusstseins. Dieses ist wesentlich vielschichtiger als das, was du in dein Tagesbewusstsein eingewoben hast.

Deine inneren Dialoge haben durch ihr dynamisch-impulsives Wechselspiel ein Zurücktreten der Verstandesdominanz und ein Öffnen zugunsten intuitiver Aspekte bewirkt.

In meinen Versuchen mit Präkognition sowie dem außerkörperlichen Zustand hat sich gezeigt, dass der Umgang mit Zahlen etwas zutiefst Unnatürliches für das erweiterte Bewusstsein ist. Seine Sprache sind komplexe Szenen aus Bildern, Tönen, Emotionen, spontanem Wissen und mehr. Während es für den Wahrnehmenden vollständig real wirkende, multidimensionale Abbilder einer Umwelt erzeugen kann, schwächelt es jedoch bei Zahlen - möglicherweise, weil ihnen nur ein unbedeutender Teil der Gesamtheit zukommt.

Woran es nun auch immer tatsächlich liegen mag: Aus dieser Perspektive waren deine Ansätze mit den Zahlen bereits sehr erfolgreich. Insbesondere die Schilderung zur "3" (30, 33) empfehle ich in Erinnerung zu behalten, da sie dir ein gutes, erfahrungsbasiertes Gefühl dafür vermittelt, wie sich dein erweitertes Bewusstsein organisiert.
Für dieses Bewusstsein war es eine durchaus hinreichende Darstellung der fokussierten Zukunftsinhalte.
Hier besteht auch eine Verbindung zu unserer Schauungsthematik und den bekannten Schauungs-Realitäts-Divergenzen, insbesondere zur Bestimmung von Jahreszahlen/Daten.

Versuche mal ähnliche Experimente mit anderen Dingen: Bildern oder Worten. Es wird deutlich besser funktionieren als mit Zahlen. Um Zahlen effektiv in ASW einzubauen, kann man sie mit Bedeutungen verknüpfen: Liedern, Farben, Erinnerungen, Emotionen (z. B. 4: schwarzes Traum-Auto; 4 Räder; Gefühl von Autofahren u. ä.). So wartet man nicht auf das Auftauchen der Zahl selbst, sondern von inneren Signalwahrnehmungen, die die Tendenz andeuten. Mehr Info unter dem Schlagwort "Remote Viewing", was dir wohl ohnehin schon bekannt sein wird.

Was Zukunftswahrnehmung angeht, lege ich mehr Wert auf außerkörperliche Erfahrungen und spontane Träume. In ihnen erlebe ich ein Gesamtspektrum an Informationen, das sich als normales Erlebnis im menschlichen Körper ausdrückt. Durch mehrschichtige Darstellung von Inhalten ist die Trefferwahrscheinlichkeit erhöht bzw. sind Irrtümer weniger selten. Zudem greift bei ihnen mein Verstand natürlicherweise sehr viel weniger selektierend in die Wahrnehmung ein, wie es im Wachbewusstsein der Fall ist.

Den unbedingten Wunsch nach harten Fakten wird man dabei auf kurz oder lang aufgeben müssen. Tut man es nicht, erhält man sie zwar. Jedoch werden sie mit großer Wahrscheinlichkeit falsch sein bzw. nur tendenziell richtig. Beispielhaft könnte man deine Wahrnehmung der "3" auf wahrgenommene Jahreszahlen übertragen: dann könnte ein geschautes Jahr X "2003" oder "2033" sein. Oder der 03.03. eines unbekannten Jahres. Oder nichts von alldem, weil man ja nicht weiß, ob man wirklich effektiv wahrgenommen hat.
Eine Lösung kann hier der Synergie-Effekt bieten, der sich aus der Zusammenführung möglichst vieler Schauungen ergibt.

So weit mein Standpunkt, sofern er für dich von Interesse ist. Butter für die Fische ist leider Mangelware.

Viele Grüße


PS: Den Anspruch ausschließlich evidenzbasierter Argumentation auf dem Gebiet habe ich aufgegeben, da es unvergleichlich mühsam ist, ohne wirklichen Nutzen zu bringen. Demzufolge bringe ich nicht mehr als eigene Darstellungen.


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