Eigene Erkenntnisse wertvoller als alte Quellen (Schauungen & Prophezeiungen)

Baldur, Dienstag, 22.10.2013, 13:11 (vor 4755 Tagen) @ NeuOrest (4036 Aufrufe)
bearbeitet von Baldur, Dienstag, 22.10.2013, 13:27

Hallo, Neuorest,

vielen Dank für Deine Anmerkungen, die natürlich für mich von grossem Interesse sind.

Angesichts der eindrücklichen ITOma-Pasing-Schau und der übervollen Forumstonne und des entzauberten Irlmaiers bin ich mehr als je zuvor der Ansicht, dass wir diese eigenen Wege suchen müssen, um wirklich weiter zu kommen.

Der vermeintlich externe Kommunikator ist tatsächlich Teil deines eigenen Bewusstseins. Dieses ist wesentlich vielschichtiger als das, was du in dein Tagesbewusstsein eingewoben hast.

Vorstellungen wie das *innere Kind* sind mir bewusst und ich finde sie mittlerweile sehr hilfreich als Erklärung.
Aber einen solchen inneren Ratgeber als eigenständigen Teil meines Selbst zu sehen, in mir, daran muss ich mich erst gewöhnen. Quasi als neue Gedankenquelle neben dem Gewissen.


Deine inneren Dialoge haben durch ihr dynamisch-impulsives Wechselspiel ein Zurücktreten der Verstandesdominanz und ein Öffnen zugunsten intuitiver Aspekte bewirkt.

Ich versuch gerne, daran zu arbeiten.

In meinen Versuchen mit Präkognition sowie dem außerkörperlichen Zustand hat sich gezeigt, dass der Umgang mit Zahlen etwas zutiefst Unnatürliches für das erweiterte Bewusstsein ist. Seine Sprache sind komplexe Szenen aus Bildern, Tönen, Emotionen, spontanem Wissen und mehr. Während es für den Wahrnehmenden vollständig real wirkende, multidimensionale Abbilder einer Umwelt erzeugen kann, schwächelt es jedoch bei Zahlen - möglicherweise, weil ihnen nur ein unbedeutender Teil der Gesamtheit zukommt.

Und trotzdem sind sie für uns Inkarnierte das Wichtigste überhaupt. Knapp daneben ist auch vorbei - aus unserer Sicht.


Woran es nun auch immer tatsächlich liegen mag: Aus dieser Perspektive waren deine Ansätze mit den Zahlen bereits sehr erfolgreich. Insbesondere die Schilderung zur "3" (30, 33) empfehle ich in Erinnerung zu behalten, da sie dir ein gutes, erfahrungsbasiertes Gefühl dafür vermittelt, wie sich dein erweitertes Bewusstsein organisiert.
Für dieses Bewusstsein war es eine durchaus hinreichende Darstellung der fokussierten Zukunftsinhalte.

Besser als nichts, hilfreich als Ermunterung, aber eben nicht hinreichend.

Hier besteht auch eine Verbindung zu unserer Schauungsthematik und den bekannten Schauungs-Realitäts-Divergenzen, insbesondere zur Bestimmung von Jahreszahlen/Daten.

Versuche mal ähnliche Experimente mit anderen Dingen: Bildern oder Worten. Es wird deutlich besser funktionieren als mit Zahlen. Um Zahlen effektiv in ASW einzubauen, kann man sie mit Bedeutungen verknüpfen: Liedern, Farben, Erinnerungen, Emotionen (z. B. 4: schwarzes Traum-Auto; 4 Räder; Gefühl von Autofahren u. ä.). So wartet man nicht auf das Auftauchen der Zahl selbst, sondern von inneren Signalwahrnehmungen, die die Tendenz andeuten. Mehr Info unter dem Schlagwort "Remote Viewing", was dir wohl ohnehin schon bekannt sein wird.

Ich weiss, dass man lernen muss, eine ureigenste Symbolsprache zu entwickeln, und herauszufinden, welches Symbol für welchen Aussagegehalt steht. Das geht nur durch Übung.
Es ist mir unverständlich, wieso man nicht einfach eine Schreibtafel sieht, auf der sich das gewünschte Wort als Auskunft bildet. Aber genau das tut es nicht, wie Du herausgestellt hast, aus Gründen wie auch immer.

Albert Best, ein Engländer, der als Briefträger gearbeitet hat, gilt als eines der weltbesten Medien aller Zeiten, weil er vollständige Namen und Adressen durchbringen konnte. Man versuchte, seine besondere Gabe dadurch zu erklären, dass durch die Vielzahl an ihm geläufigen Namen und Adressen in ihm die erforderliche Kombination wachgerufen werden konnte, quasi zweckentfremdet. Leuchtet irgendwie ein.

Aber Zahlen kennen wir alle, und die sind nicht schwer zu visualisieren. Wieso es also so schwer funktionert, leuchtet mir nicht ein. Wird ein Medium nach einem Zeitrahmen gefragt, behelfen diese sich symbolischen Übersetzungen, und gehen beispielsweise geistig einen Jahreskalender durch. Statt die Zahl zu sehen, merken sie bei einem bestimmten Bereich im Monatsverlauf, halt, hier müsste es sein.


Was Zukunftswahrnehmung angeht, lege ich mehr Wert auf außerkörperliche Erfahrungen und spontane Träume. In ihnen erlebe ich ein Gesamtspektrum an Informationen, das sich als normales Erlebnis im menschlichen Körper ausdrückt. Durch mehrschichtige Darstellung von Inhalten ist die Trefferwahrscheinlichkeit erhöht bzw. sind Irrtümer weniger selten. Zudem greift bei ihnen mein Verstand natürlicherweise sehr viel weniger selektierend in die Wahrnehmung ein, wie es im Wachbewusstsein der Fall ist.

Sicherlich, absolut verständlich. Das Problem der Selbstbeeinflussung ist enorm stark.


Den unbedingten Wunsch nach harten Fakten wird man dabei auf kurz oder lang aufgeben müssen. Tut man es nicht, erhält man sie zwar. Jedoch werden sie mit großer Wahrscheinlichkeit falsch sein bzw. nur tendenziell richtig.


Genau das möchte ich auf die Probe stellen.

Beispielhaft könnte man deine Wahrnehmung der "3" auf wahrgenommene Jahreszahlen übertragen: dann könnte ein geschautes Jahr X "2003" oder "2033" sein. Oder der 03.03. eines unbekannten Jahres. Oder nichts von alldem, weil man ja nicht weiß, ob man wirklich effektiv wahrgenommen hat.

Aus wissenschaftlicher Sicht muss man festhalten, dass eine 3 bei einer 30 oder 33 klar ein Fehler war/ist.
Auch wenn man es andererseits nicht als völligen Unsinn einordnen möchte.

Eine Lösung kann hier der Synergie-Effekt bieten, der sich aus der Zusammenführung möglichst vieler Schauungen ergibt.

So weit mein Standpunkt, sofern er für dich von Interesse ist. Butter für die Fische ist leider Mangelware.

Bisher ist sie noch Mangelware, aber es wird täglich mehr. Ich habe da durchaus berechtigte Hoffnungen, zumal im Internet-Zeitalter ein internationaler Abgleich von Forschungen möglich ist wie nie zuvor.

Beste Grüsse vom Baldur


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