äusserst interessante Fortentwicklung (Schauungen & Prophezeiungen)

Baldur, Donnerstag, 24.10.2013, 11:14 (vor 4753 Tagen) @ NeuOrest (3742 Aufrufe)
bearbeitet von Baldur, Donnerstag, 24.10.2013, 11:20

Hallo, NeuOrest,

vielen Dank für Deine Weiterführung.

Die "Sprache" von Schauungen, die ich aus eigener Erfahrung kenne, bedient sich vergleichbarer Prinzipien. Daher halte ich die daraufhin ausgerichtete Beschäftigung für in diesem Forenrahmen relevant.

Um die Hintergründe zu erleuchten, müssen wir bei dem ansetzen, was wir haben - und das fängt bei der Übermittlungs*sprache* an.


Gehst du von einem Kontakt mit der mutmaßlich realen verstorbenen Person aus? Das halte ich für einen voreiligen Schluss. Bei dem beschriebenen Experiment war mit großer Wahrscheinlichkeit das Wissen des Versuchsleiters das wahrgenommene Ziel, nicht jedoch der Verstorbene.

Sehr gut möglich. Bei Übungen von Ausbilder zu Schüler waren bei mir schier unglaubliche Ergebnisse zu erleben. Klar, denn bestimmt wurden diese Gedanken sehr intenstiv gesendet von einer Person, die eine nachgewiesene Antenne hat.

Bei Versuchen zur Fernwahrnehmung (was befindet sich in einem verschlossenen Umschlag) steigt die Trefferwahrscheinlichkeit signifikant an, wenn der Versuchsleiter den Inhalt kennt.

Andererseits wurden mir als *Kunde* Botschaften vermittelt, die ich selbst gar nicht beurteilen konnte, weil mir die Informationen dazu fehlten, oder die ich zuvor falsch abgespeichert hatte. Erst auf Nachfrage in der Familie bzw. Nachdenken stellten sie sich als Volltreffer heraus.

In der Praxis muss man daher von einer Überlagerung ausgegen von Informationen, die aus der Erinnerung des gegenübers abgegriffen werden (cold reading), und anderen Informationen, die von einer externen Quelle stammen müssen. Von einem unpersönlichen Erinnerungsfeld/speicher, oder von einer bewussten Wesenheit.

Doppelblindversuche werden gemacht, indem das Gegenüber nur Stellvertreter ist für eine weitere Person, die nicht anwesend ist. Erst nachträglich wird dann festgestellt, was stimmte.

Demnächst wird beispielsweise auf einer Veranstaltung ein russischer Arztmit entsprechender Fähigkeit eine Diagnose stellen, noch bevor der Patient dazu ausgewählt wurde.

Telepathische Informationen von einer Person, zu der eine direkte Verbindung (Beteiligung mindestens eines körperlichen Sinnes) besteht, sind unter solchen Bedingungen um ein Vielfaches deutlicher wahrnehmbar als jenseitige.

Absolut.

Das ist zu Beginn der Beschäftigung durchaus hilfreich und motivierend, da schnell gute Ergebnisse erzielt werden, auf denen man aufbauen kann. Im späteren Verlauf stellt sich der Versuchsleiter hingegen als einer der größten Störfaktoren heraus, sodass neue Versuchsbedingungen ersonnen werden müssen (z. B. Doppel-Blind-Versuche).

Exakt.

Bezüglich des Mechanismus' möchte ich mir Deiner Variante 2 anschliessen, es ist eine Art Eintauchen in das Feld, eine Überlappung quasi.

Als Ergebnis verschiedener Beobachtungen, habe ich diese Ansicht überarbeitet: Es werden keine Botschaften über ein Medium (per Gedankenwellen o. Ä.) übermittelt. Sondern es verschränkt sich das eigene "Bewusstsein" mit einem anderen. Beide fließen anteilig ineinander und nehmen sich so einander unmittelbar wahr.

Verzerrungseffekte sind dadurch begründet, dass die Informationen im eigenen Bewusstsein unter den individuell gegebenen Bedingungen widergespiegelt werden müssen, um differenziert wahrgenommen werden zu können. Beide Kontaktpartner sprechen gleichsam eine unterschiedliche Sprache bzw. unterschiedliche Dialekte.

Sehr gut dargestellt. 10 Begabte haben für die gleiche Botschaft 10 verschiedene Symbole, die sie klar erkennen, als ob es eine individuelle Zeichensprache wäre zwischen ihnen und der Quelle.
Um diese Sprache zu entwickeln/zu erkennen, braucht es jedoch lange Jahre Übung.

Die fehlte grundsätzlich begabten Leuten wie der Ötztaler Kathi, die zwar Gestalten erkannte, aber Einzelheiten nicht herausbekam. Dennoch können diese natürlich Schauungen haben, die alles Nötige beinhalten. Allerdings sind dann Details weniger sicher, weil sie nicht durch einen Leistungsausweis untermauert werden können.


Eine in diesem Sinne angemessenere Darstellung könnte, in Abgrenzung zu obigem, etwa so aussehen:

[Sender<>Empfänger]

Exakt.

Zur Erklärung persönlicher Schauungen: ich gehe davon aus, dass der Sender in diesem Modell auch "ich" in der Zukunft sein kann. Da das eine sehr naheliegende Verbindung ist, ist die Häufigkeit persönlicher Schauungen, insbesondere mit zeitlicher Nähe, sehr hoch.

Das ist sehr interessant, weil man das ja üben kann, sich in die Vergangenheit Botschaften zu senden. Was wir mal tun sollten.....

  • Direkte Übertragung: Wenn ich eine im Bewusstseinsinhalt des "Senders" erfasste Person ebenfalls kenne, sehe ich selbst auch diese Person. Grundlage bilden hier gemeinschaftlich erfasste Eigenschaften/deckungsgleiche Bewusstseinsinhalte.
  • Assoziative Übertragung: Wenn ich eine im Bewusstseinsinhalt des "Senders" erfasste Person nicht oder eher flüchtig kenne, werde ich diese Person wahrscheinlich nicht sehen. Stattdessen greift mein Bewusstsein auf mir bekannte Personen zurück, zu denen eine möglichst ähnliche Verbindung/deckungsgleiche Assoziation/innere Art der Beziehung herrscht. So wird die Ehefrau von Sender A zur Ehefrau des Empfängers B oder Haustier-A (Hund) zu Haustier-B (Katze). Weiter noch: ist Empfänger B zwar verheiratet, aber die Beziehung zwischen Sender A und seiner Ehefrau ist eher vergleichbar der Beziehung zwischen Empfänger B und seiner Geliebten, so wird seine Geliebte auftauchen.

Ich kenne Leute, die genau so arbeiten - und dies äusserst erfolgreich -, wie Du das beschreibst.

Ich freue mich auf weitere Erfahrungen und Anregungen Deinerseits.

Beste Grüsse vom Baldur


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