Hallo Katja,
Was denkt ihr?
Ich denke bei Präkognition ---, was ist das denn wieder für ein Mist. Jedesmal, wenn mich etwas Neues oder auch eine mögliche Erkenntnis zu etwas Altem überfällt. Ich mag so was dann nicht glauben, bleibe skeptisch und grübel (sofern ich Zeit habe) rum.
Das Gegrübel führt dann manchmal zu Verarbeitungsträumen ( das sind KEINE Präkognitionen, sondern Verarbeitung und dienen im höchsten Fall der Abhärtung ).
Mit der Zeit gewöhne ich mich dann an das Eine oder Andere und halte es für wahrscheinlich, dass es wirklich passieren wird.
Wie geht ihr damit um?
Ich bereite mich praktisch vor, Vorräte und auch Fluchtrucksack ect. ( wohlgemerkt versuche ich weitestgehend Vorräte zu lagern, die wir auch sonst essen und bin auch unabhängig von „Survivalgeschwurbel“ ein Naturmensch, so dass ich das meiste im Rucksack auch mit Freude nutzen kann ).
Ich sammle Ideen zu allen möglichen Widrigkeiten: wenn das passiert, könnte ich dieses oder jenes probieren.
Meine „Naturnähe“ brachte es über die Jahre mit sich, dass ich mich mit Pflanzen ein wenig auskenne, mit Tieren umgehen kann und auch schlachten.
Zwischenmenschlich bin ich einiges gewohnt und nicht eben zimperlich, wenn ich meine mich durchsetzen zu müssen. In Krisensituationen reagiere ich sehr schnell und sicher.
Ein klitze kleines bisschen kann ich Wtas, eine Selbstverteidigungskunst.
Ich schätze meine Intuition sehr.
Und nerve gelegentlich Mitmenschen mit Schreckensgeschichten und Verantwortungsgeschwätz.
Angst hab ich eher nicht.
Ich würde das, was mich dann manchmal überfällt, eher Grusel nennen.
Ich grusel mich beispielsweise davor, was aus Menschen wird, wenn sie Angst haben. Das empfinde ich als wirklich entsetz; lich. Ich grusel mich davor, auf welche Ideen Menschen kommen, eben WEIL sie dies krankende Siechtum abkürzen, wandeln wollen oder eben einfach aus Effekt handeln.
Und weiß, dagegen kann ich kaum was tun. Das muss ich dann womöglich hinnehmen und erleiden.
Womit ich mich wappne, sind Werte. Ich bemühe mich zu lernen, was richtig ist, was nicht. Was harmonisch wirkt und was nicht. Dies im Moment der Entscheidung zu erfühlen und zu leben und nicht sinnentlernt einmal erdacht zu haben. Dies ist sehr schwer und ist tatsächlich sehr viel differenzierter wie „du sollst nicht stehlen, du sollst nicht töten“.
Und zumindest für mich: sehr viel wesentlicher, wie ein Tod von mir oder mir lieben Menschen oder unschuldigen z.B. Kindern.
Und damit mein ich nicht „bei jedwedem Angriff halt ich die andere Wange hin“, sondern WANN ist ein Angriff tatsächlich ein Angriff, WELCHE Verteidigung ist nötig ect.
Ins harmlosere runtergebrochen, weil in diesem Faden davon die Rede war:
Eine hysterische Person würd ich durchaus auch z.B. ohrfeigen, kurzfristig außer Gefecht setzen ( hab ich übrigens auch schon mal gemacht). Es ist recht gefährlich, wenn diese in Panik rum rennt und auch andere ansteckt. Dann, nach Besinnung, die hoffentlich eintritt, sind Aufgaben wichtig und dies:“ kann ja jedem Mal passieren“.
Wer behauptet, er hätte keine furchteinflößenden Emotionen bei Schauungen, hat entweder keine gehabt, nichts begriffen oder hat so stark verdrängt, dass er, wenns dann wirklich passiert früher oder später zusammen klappen wird.
Liebe Grüße, Rauhnacht