Hallo Rauhnacht,
mir kam das mit den Bäumen nur spontan in den Sinn - war nur ein theoretischer Gedanke.
Leider kann ich Dir nichts Weiterführendes dazu sagen.
Ich weiß nur, daß zur Gewinnung von Ahornsirup die Bäume tatsächlich angezapft werden,
aber nicht wie man das handwerklich bewerkstelligt.
Der Zucker dient den Bäumen quasi als Frostschutzmittel.
An die Birken hatte ich gar nicht gedacht. Doch das scheint mir bei diesem Vorhaben
die heißeste Spur zu sein.
Birken gelten allgemein als Pionierpflanzen, wachsen also auch dort, wo andere Bäume
Probleme haben.
Birkensaft habe ich mal in einem russischen Supermarkt hierzulande gekauft.
Ist ein sehr leckeres Gesöff. Da sollte man in der Tat mal schauen, ob und wie man
den selber gewinnen kann.
Birkenrinde ist auch ein gutes Utensil zu Feuer machen.
Auf einer kleinen Terrasse hat sich bei uns in einem vergessenem 30-Liter-Pflanzkübel eine Birke 2010 selbst gesät.
Ohne jegliche Pflege hat die Sommerhitze und Winterkälte von -15° C gut überstanden,
während eine danebenstehende Kulturpflaume, noch im Kübel befindlich, starb.
(Ja, ich sollte mal wieder aufräumen.)
Damit endet auch schon meine Verwandtschaft zu Rüdiger Nehberg.
Ich sterbe schon Tode, wenn ich verwahrloste Menschen im Dschungel nur sehe.
Mit lieben Grüßen
Fenrizwolf