Plastik (Freie Themen)

Bär, Dienstag, 18.02.2014, 08:32 (vor 4362 Tagen) @ Fenrizwolf (2776 Aufrufe)
bearbeitet von Bär, Dienstag, 18.02.2014, 08:41

Moin Fenrizwolf

Um Büschel aus Ästen bevorzugt bei Weiden herum wird eine Plastiktüte befestigt. Bedingt durch die Verdunstung des Blattwerkes setzt sich das Wasser über Nacht als Kondensat in der Plastiktüte ab und kann so aufgefangen werden. Diese Suppe ist zudem auch weitgehender schadstofffrei als aufgefangenes Regenswasser oder aufgenommenes Bachwasser.

Wie aber nebenan geschildert ist das alles nur ein Notbehelf.

Rechtzeitiger Umzug in eine wasserreiche Region mit Bächen und Quellen, ausreichendes Einzugsgebiet beachten, und im Siedlungsbereich eher die Lagerung in IBC Containern, 1.000 Liter genügen pro Person für ein Jahr und kosten etwa 50 Euronen für den Container. Bei der Wohnungssuche einfach auf einen ausreichend großen Keller achten. Bei zwei Meter Raumhöhe benötigst du für eine Familie pro Jahr 2 m² Fläche. Sollte die Tür wie oft nicht breit genug sein, einfach auf die 650 l Container ausweichen. Die passen fast überall rein. Konservierung des Wassers mit Chemie (Mikropur) oder kolloidalem Silber wobei ich mit der Konzentration des Silbers keine Erfahrungswerte auftischen kann. In Milch legten unsere Altvorderen eine Unze Silber rein um die haltbarkeit zu verlängern. Wir sind da mit dem wirksamen KoSi besser dran.

Ergibiger als das Gepopel an Bäumen mittels eingeschlagenem Wasserhahn ist die Nutzung natürlicher Wasserspeicher in der Natur, also besonders Früchte, Obst. Obst pressen, konservieren und lagern ist ein Vitaminspeicher und natürlich ein zudem schmackhafter und nahrhafter Ersatz für Teile des Trinkwassers. Auf jeden Fall ungleich besser als sich hunderte von Flaschen mit Chemie versetztem Zuckerwasser vom Lidl in den Keller zu legen.

Zusammen mit einem Getreidevorrat und einigen Flaschen Öl, langfristiger haltbar sind feste Fette, hast du Getränk, Mineralstoffe, Vitamine, Kohlehydrate und die zur Verarbeitung erforderlichen Fette. Das langt nicht wirklich um 16 Stunden auf dem Acker zu schuften, aber hält dich bei bester Gesundheit am Leben.

Ein Kursus in Überlebenstechniken ist für den durchschnittlichen Nordeuropäer Unsinn. Ich schätze meine Überlebenschancen im Außertürbereich über Wochen bei ungünstigen Wetterverhältnissen und bester Vorbereitung so ziemlich genau bei 0 % ein. Gedanken an alternative Wassergewinnung sind für Menschen, die heute im Gesichtsbuch und Foren leben, eine ausgeprägte Erweiterung des Gesäßes durch exzessives Sitzen vorm Bildschirm aufweisen und ihren Nahrungsmittelbedarf bei Lidl und Co decken schlicht Zeitverschwendung. Die Zeit ist besser investiert in der Suche nach Wohnung und neuem Arbeitsplatz.

Ergo, heute da hin ziehen wo es morgen Wasser gibt. So einfach kann Vorbereitung sein.

Hat der Standort genug Wasser, fällt vielleicht auch dieser oder jener Liter ab um hin und wieder den Dreck runter zu spülen. Geübte schaffen es dem Vernehmen nach mit einem Liter zu duschen. Nach einem Jahr ohne Hygiene brauchst du dir ansonsten keine Gedanken um Trinkwasser mehr machen. Das Jucken der Pusteln wird dann schlimmer als der Durst und du verzichtest auf das Wassersuchen damit es endlich vorbei ist mit der Qual.

Nun ja, alternativ kann man es auch so versuchen:

http://www.merkur-online.de/aktuelles/welt/amou-haji-dreckigster-mann-60-jahre-nicht-gewaschen-3319066.html

Lieber umziehen...

Bärengruß


Gesamter Strang: