Unschärfe-Dadation (Schauungen & Prophezeiungen)

DvB, Montag, 07.06.2010, 10:31 (vor 5821 Tagen) @ Eyspfeil (2771 Aufrufe)

Moin Eyspfeil!

Ist ja denkbar, daß alles nur Geist ist, Materie
also auch nur verdichteter Geist.
Wenn ich einen Kaffee trinke, dann beleben mich nicht
die unterschiedlichen Moleküle und Substanzen der
Kaffeebohne, sondern der Geist, quasi
die Anima der Kaffeestaude.

Denkbar ist natürlich vieles...
Zweck der Wissenschaft ist es aber, Erfahrungen zu sammeln - nicht, sich drum zu scheren, was alles denkbar wäre. Natürlich ist es in Ordnung, wenn dazu ein Wissenschaftler sich was ausdenkt und dann experimentell herausfindet, ob das stimmt. Es ist aber nicht in Ordnung, wenn er sich was ausdenkt und anschließend Experimente fälscht, sich in einen Wust von Lügen, Halbwahrheiten und Irrationalitäten verstrickt, Propaganda treibt, auf Biegen und Brechen auf seine frei erfundene Scheiße besteht und ein mafiöses Netzwerk im Stile einer Kirche nebst Inquisition zu Versorgungszwecken und zur Verewigung der totalen Idiotie errichtet.

=> Geist ist halt nicht berechenbar und meßbar.

Wenn Materie verdichteter Geist wäre, wäre das offensichtlich falsch.

Die einfachen Gleichungen, als Beispiel v=s/t
sind nur im nicht-extremen Amateur-Bereich stimmig:
wenn t winzig klein ist oder s riesengroß, dann
stimmt die ganze Formel nicht mehr, dann müssen
die Formeln der RT herhalten.

Soweit mir bekannt, wurde das bisher aber bloß bei elektrisch geladenen Teilchen festgestellt. Ob das auch für ungeladene gilt, ist vollkommen spekulativ. Da liegt doch eher die Vermutung nahe, daß es sich um einen Effekt handelt, der irgendwie mit der Ladung zusammenhängt.

Außerdem stimmt die relativistische Formel auch nicht. Bei der kommen nämlich zwei widersprüchliche Ergebnisse raus, weil Einstein entweder zu doof war, ein Betrag-Zeichen zu benutzen oder einfach nur sinnlos provozieren wollte.

=> Die aber irgendwann ebenfalls an ihre
'Grenzen' stoßen, in der Empirik der RT wurden
nicht erklärbare Fehlbeträge gemessen.

Das denkst aber auch bloß Du...
Neuerdings hat man ja die Fabel von der "dunklen" Materie (sowie der "dunklen" Energie) erfunden, was damit zusammenhängt, daß die "gemessenen" Sternumlaufzeiten in galaktischen Randbereichen nicht mal ansatzweise mit den rechnerischen Ergebnissen (völlig egal, ob newtonsch oder relativistisch gerechnet) übereinstimmen. "Falsch" ist aber anscheinend nur Newton, wie dem Geschmiere der diversen Journallien zu entnehmen ist. :-P

Diese gönnerhafte These, wonach die arme newtonsche Mechanik jetzt zwar "an ihrer Grenze" sei und dieses Schicksal der relativistischen Mechanik (wenn auch in mythischer Zukunft) aber schließlich auch irgendwann widerführe, kannst Du getrost vergessen. Keiner behauptet, daß die newtonsche Mechanik der Weisheit letzter Schluß wäre. Aber neuere Schnapsideen sind nicht zwangsläufig besser, nur weil sie neuer sind. (Eher im Gegenteil.)

Aber Räume sind auch bei den Alten Griechen schon
gemessen worden, halt in Stadien damals und nicht
in Metern.
Du hast doch sicherlich auch schon Dein Wohnzimmer
ausgemessen, und hast verglichen, oder hast
ausgerechnet, wie weit es von der russischen Grenze
bis zum Rhein ist (um beim Forumsthema zu bleiben :-D )
Diese ganzen relativistischen (ich benutze das
Wort jetzt nur für das nicht-Erklärbare) Dimensionen
treten ja nur in für uns nicht vorstellbaren
Dimensionen auf.

Und vor allem in nicht meßbaren. Nun rate mal, warum... ;-)

Daß Masse bei riesiger Geschwindigkeit grundsätzlich
träger, damit also auch schwerer wird, wurde im CERN
gemessen.

Bei ungeladenen Teilchen?>> Ansonsten: schön für das CERN, wenn es immerhin geschafft hat, die Ergebnisse von vor 100 Jahren zu bestätigen.

Ohnehin gibt es ja noch die Heisenbergsche
Unschärfe-Relation: man kann nur den Ort oder
die Geschwindigkeit genau bestimmen,
je mehr man sich an den mikroskopischen,
atomaren 'Raum' herantastet.
=> Warum wohl? Weil es die Materie an
sich nicht gibt.
Ist alles gefrorener, nicht meßbarer Geist.

Unsinn. :-D

Die "Unschärfe-Relation" ist vollkommen gegenstandslos und suggeriert lediglich, man hätte da irgend irgendeinen tieferen Zusammenhang entdeckt, was aber nicht der Fall ist. Tatsächlich liegt die Sache hier sehr einfach: Messen kann man nur unter der Verwendung von Materie (Teilchen, Strahlung, Wirkung). Und wenn diese ähnlich groß sind, wie die zu messenden Teilchen, gibt es da natürlich derart beträchtliche Rückwirkungen, daß das Meßergebnis verfälscht wird. Man könnte nun sagen, daß man aus diesen Sachgründen nicht gescheit messen kann. (Diese Sachgründe ließen sich ja eventuell auch mal beseitigen, wodurch es dann doch ginge.) Aber nein - es wird ein "Unschärfe"-Mythos daraus konstruiert und echter Zufall allein aus der jeweils aktuellen Meßunfähigkeit herbeifabuliert. Die Fresse gehört denen poliert für soviel dreist zur Schau getragene Idiotie!

Wieso es deswegen Materie nicht gibt, erschließt sich daraus sowieso nicht.

Und wieso sie ausgerechnet aus Geist aufgebaut sein sollte, auch nicht. ;-)

Wir bewegen uns also nur in einem gewaltigen Irrtum,
was Ansichten, Ideologien und Weltanschauungen betrifft.

Sicher. Der Wissenschaftsbetrieb ist festgefahren. Die Theoretische Physik besteht auf ihrem Müll, ist zu einem davon befreiten Denken nicht mehr fähig und blockiert alle damit nicht kompatiblen Ideen.

Der Auslöser war Hegel, der mit seinen bescheuerten Ansichten die Philosophie in den Augen der Naturwissenschaftler derart diskreditiert hat, daß man sich gezwungen sah, das Denken einzustellen und nur noch zu messen, wodurch in der Folge die Empiristen aus der Wissenschaft einen Affenstall machten, der schließlich in Einstein gipfelte und seither sinnfrei vor sich hin stagniert.

Das heißt aber nicht, daß die Wissenschaft an sich am Ende wäre. Es müßte halt der Sumpf trockengelegt werden. Eine Säkularisierung von dieser mafiösen Religion tut not. Die Gläubigen müssen ihre Priesterschaft und deren teure Spielzeuge selbst bezahlen. Dann hat sich das sehr schnell erledigt.

Deshalb zählt in unserer Welt nur Geld und materielles
Anhäufen, und wegen diesem Zinseszins-System müssen wir
uns von Jahr zu Jahr mehr abrackern, um zu überleben.
Und genau deshalb schlittern wir von Jahr zu Jahr tiefer
in die Krise.

Der Bezug ist jetzt aber ein wenig sehr weit hergeholt. :-D

Wegen dieses Materialismus wird auch der physikalische
Teilchenzoo immer mehr erweitert, was
nur noch absurd anmutet.
Schaut man in ein Buch des Themas String-Theorie hinein,
dann weiß man nach ein paar Seiten nicht mehr,
wo oben und unten ist.
Solche "Erkenntnisse" bringen nun wirklich niemanden weiter.

Nee, der Materialismus kann da nix dazu. Empirische Wissenschaften sind nunmal dazu da, die materiellen Zusammenhänge zu erforschen.

Grüßle, DvB


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