Moin Eyspfeil!
Soweit mir bekannt, wurde das bisher aber bloß bei elektrisch geladenen
Teilchen festgestellt. Ob das auch für ungeladene gilt, ist vollkommen
spekulativ. Da liegt doch eher die Vermutung nahe, daß es sich um einen
Effekt handelt, der irgendwie mit der Ladung zusammenhängt.
Aber hallo! Man ließ mal vor vielen Jahren schon ein Düsenjet etwa
zehn Mal um den Erdball rasen und verglich die Stoppuhr an Bord
mit einer Uhr identischer Bauart auf der Erde.
Und dieser Versuch bestätigte grundsätzlich die Trägheit der
Masse: an Bord des Jets verging die Zeit, analog zur
entsprechenden Formel Einsteins, langsamer als auf der Erde.
Vergiß es. Diese Experimente sind gefälscht.
Sie sind auch nicht plausibel. Denn: der Düsenjet in der Luft und der Beobachter auf der Erdoberfläche stellen ja verschiedene Bezugssysteme dar, die sich zueinander bewegen. Die SRT behauptet ja gerade, daß es kein bevorzugtes Bezugssystem gibt. Folglich geht aus Sicht des Piloten die Uhr auf der Erdoberfläche vor und aus Sicht des Beobachters auf der Erde geht die Uhr im Düsenjet vor. Und welche Uhr soll nun plötzlich "wirklich" vorgegangen sein?
Aus Sicht der SRT kann darüber überhauptkeine Aussage getroffen werden, die nicht widersprüchlich wäre. Falls nach der Aktion eine der Uhren gegenüber der anderen irgendwelche Abweichungen gezeigt haben sollte, kann das daher mit den Aussagen der SRT in garkeinen nachvollziehbaren Zusammenhang gebracht werden.
Außerdem:
1. Die vergleichsweise lachhaften Geschwindigkeiten, mit denen so ein Düsenjet fliegt, könnten auch nach 10 Erdumrundungen nur derart minimale Abweichungen verursachen, daß diese unrettbar in unzähligen Fehlereinflüssen versinken.
2. Durch die Luftreibung findet eine elektrostatische Aufladung des Düsenjets statt, so daß dieser sehr wohl ein elektrisch geladenes "Teilchen" darstellt.
Daß im Kontext mit der Relativitätstheorie pausenlos solche primitiven Betrugsversuche unternommen werden, sagt alles.
Eine Formel, die absolut richtig ist, gibt es übrigens auch gar
nicht: Gleichungen sind bloß Indikatoren für Analogien.
Doch, gibt es: z.B. 1+1=2
Einsteins RT-Formeln zeigen Analogien, die z.B. bei großen
Geschwindigkeiten wirken, was aber nicht heißt, daß nicht
irgendwann eine noch umfasssendere Formel gefunden wird.
Nein. Sie sind nichteinmal geeignet, sich auf eine in sich stimmige Aussage festzulegen.
Physiker halten sich nicht für perfekt, sondern sind schon
lang auf der Suche nach der "Weltformel",
welche sämtliche Analogien enthält.
Die meisten Physiker stehen wie auch sonst die meisten
Arbeitnehmer unter Druck des Systems und müssen mit den
gängigen Formeln am Tischüber arbeiten.
Nun, der Krüppel Stephen Hawking hält sich zumindest offensichtlich für ein Genie (und nicht etwa bloß für irgend so ein hergelaufenes Wald- und Wiesen-Genie...). In "Eine kurze Geschichte der Zeit" hat er tatsächlich die Ansicht vertreten, daß es wohl nur noch die Frage von ein paar wenigen Jahren sei, bis "wir tatsächlich alles wissen". Was sagt man zu soviel abgehobener Selbstüberschätzung?
=> Daher auch die Fehlbeträge in der RT-Empirik: auch beim
Düsenjet-Versuch stimmen die Ergebnisse nicht zu 100%
überein, nur ca. zu 80%.
Weil nur die "Tendenz" der Formel stimmt, sie aber
nicht alle Faktoren und Analogien berücksichtigt.
Ein Meßergebnis kann mit unspezifischen Erwartungen/Berechnungen garnicht übereinstimmen.
Außerdem wurde bisher nur ein kleiner Teil der RT
überhaupt empirisch bestätigt:
Mithilfe des CERN mit beschleunigten Ionen, im
Bremer "Fallturm" die Gravitation, und der
beschriebene Düsenjet-Versuch war bisher schon
fast alles...
Dann hast Du wohl die ganzen lustigen, öffentlich zelebrierten Fälschungen, besonders zum "Einsteinjahr 2005" übersehen. Wie das Ding am Kölner Dom, wo man oben und unten je eine Atomuhr positioniert hat...? 
Und es steht diese Behauptung auch der gängigen Behauptung entgegen, daß die Relativitätstheorie "die heute am besten experimentell bestätigte Theorie überhaupt" sei. Tatsächlich sieht es dagegen halt so aus, daß Experimente mit geladenen Teilchen garkeinen Zusammenhang mit der Behauptung der ladungsunabhängigen Massenzunahme ermöglichen. Daß die Abberation des Lichts von einem Stern, der sich hinter der Sonne befindet aber neben ihr sichtbar ist, könnte man als einen Beleg ansehen, wenn sich dabei zeigen ließe, daß es sich nicht um einen naheliegenderen optischen Effekt handelt. Tatsächlich taugliche Belege gibt es nicht. Bloß dummes Gequatsche davon.
Gruß, DvB