verwegene Gedanken (Schauungen & Prophezeiungen)

Gerhard, Donnerstag, 21.10.2010, 19:06 (vor 5850 Tagen) @ Bernhard_Berlin (7305 Aufrufe)

Hallo Bernhard, vielen Dank für Deine Antwort!

Ramstein war 1988, aber Du sagst, dass die Russenflugzeugabsturzträume (dschuldigung!) erst in den letzten fünf bis zehn Jahren zu Dir kamen. So dass Ramstein nicht als "Auslöser" solcher Träume bei Dir gedacht werden kann.

Wenn Dich aber umgekehrt Ramstein gefühlsmässig überdurchschnittlich berührt hat, dann möchte ich eine andere Vermutung anstellen: dass Dich die Bilder von Ramstein deswegen so bewegten, weil Deine Seele schon 1988 "wußte", dass Du mal selbst einen Flugzeugabsturz erleben wirst. Ich könnte dazu viele Beispiele bringen, weil solche Phänomene relativ häufig sind. Aus meinem eigenen Erleben hierzu folgender Fall: ich sah einmal einen Film zu einem Roman von Stefan Zweig, der sich um einen Mann mit komplizierter Beziehung zu einer Frau im Rollstuhl dreht. Der Film hat mich seinerzeit ziemlich berührt, aber ich konnte keinen Grund dafür finden - die Themen im Film waren damals wirklich nicht meine Themen. Viele Jahre später wurde ich aber dann doch in eine vergleichbare Situation hineingezogen - und hab auch sehr schnell den Bezug zu dem Film begriffen.

Wenn man derartige Zusammenhänge weiter durchdenkt, dann tauchen etwas andere bzw. ergänzende Auffassungen zum Phänomen der Präkognition ** auf. Es muss nicht nur so sein, dass (wie Detlef einmal vorgeschlagen hat), wir hier und heute der Präkognitionsempfänger sind, und da draußen oder in der Zukunft irgendein "Sender" ist). Vielmehr könnte es auch so sein, dass wir ständig und immer und heute und früher schon das mit uns herumtragen, was wir einmal sein und erfahren werden. Konsequent durchdacht könnte es außerdem bedeuten, dass wir dabei nicht nur eine "Festplatte" bei uns haben, auf der solche "Informationen" liegen, die wir dann in der Präkognition außerordentlicherweise "abgreifen" können. Sondern es könnte sein, dass wir auch jetzt schon vollständig das sind, was wir in Zukunft sein werden. Im Grunde stelle ich mit solchen Gedanken den herkömmlichen Begriff von "Zeit" in Frage. Ich wage zu denken, dass wir genauso, wie wir eine räumlich Ausdehnung einnehmen, schon immer auch unsere zeitliche Erstreckung haben. Meister Eckhart hat einmal gesagt: was Gott heute tut, und was er vor tausend Jahren tat, und was er in tausend Jahren tun wird, ist alles ein [zusammenhängendes] Werk. Und es gibt ja auch die berühmte Antwort an Mose vor dem brennenden Dornbusch. Und auch nicht christlich-jüdische Religionen denken gelegentlich in diese Richtung.

Jedenfalls möchte ich annehmen - nach Deinen Schilderungen, nach obigen Eingangsüberlegungen sowie in Anbetracht des wiederholten Auftretens der Flugzeugträume -, dass es sich um echte Präkognitionen handelt. Die Botschaft für Dich selbst, wenn Du mir das zu sagen erlaubst, ist m.E. zweifach: "Pass ja auf, geh in die richtige Deckung!" und außerdem "Du wirst heil rauskommen!".

Mit prophetischen Grüßen!

Gerhard

** solcher Präkognition, die einen selbst betrifft


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