Hallo,Jayef!
Dan werden sie (unerwartet?) zurueckgeschlagen bis auf eine russische
Aufstellung bei Siegburg.
Ja.
Vielleicht hat man dort schon bemerkt dass es in
Frankreich schiefgeht und hat sich eingegraben.
Ja.
Hat Siegburg irgendwie eine strategische Liegung, oder koennte es ein
(vorlaeufiges) Hauptquartier fuer den Russen sein?
Nein.
Das nicht.
Operationszentralen liegen viel weiter "hinten".
Jedoch ist es eigentlich für einen Angreifer aus Nordrost recht logisch,
eher dort, im flacheren "Bergischen Lande" eine Rheinüberquerung
geplant zu haben, als weiter rheinaufwärts, in den Mittelgebirgen
des Westerwaldes oder des Taunus (Steilufer/Kanalisierung!)
- und mit der Eiffel und dem Hunsrück auf der gegenüberliegenden Seite.
Nach einem "flachen" Flussübergang zwischen Bonn und Köln hingegen
kann man schnell und ungehindert in die Ebenen Nordbelgiens vorstoßen.
Eigentlich sollte man erwarten, die Russen überquerten den Rhein dort
so schnell, wie nur möglich.
Aber offenbar scheinen sie so lange zu warten,
bis der bereits mehrfach geschlagene Rest der "Preussen" sie verstärkt.
Nach der mehrtägigen Schlacht bei Siegburg (rechtes Rheinufer)
werden die geschlagenen Reste dann offensichtlich
über den Rhein nach Westen (!) getrieben:
=>
"Sie (die Schlacht) dauerte mehrere Tage, dann zogen sich die Preußen und Russen auf dem Rückzuge kämpfend bis auf anderthalb Meilen unterhalb Bonns zurück, wo sie auf das linke Rheinufer übersetzten.
Von den Franzosen überrant (<="culbuté") ,
wurden sie bis zur Festung Köln verfolgt."
Gruss,
BB
―
- es ist gemein, Blinden Stummfilme zu zeigen
- eine schöne Theorie sollte man sich mit Forschung nicht kaputt machen
- Irlmaier: "Ein Mann erzählt das, was er irgendwo mal gelesen hat."