Hallo Bär, Kira, Wizard, Runde
Sehr gut sind eure Analysen bzgl. der Nachkriegslage.
Aber ich merke dass wir uns hier immer etwas verschätzen wenns darum geht sich in die zukünftige Lage zu versetzen.
Plünderungen werden ja fast ausschließlich oder nur während des Krieges bzw. vor der 3TF stattfinden, dannach gibts einfach keine Menschen die Plündern können.
Und das ist es was wir nich genug einschätzen können, denn stimmen die Aussagen so werden ganze Landstriche
praktisch menschenleer sein!
Alleine wenn man bedenkt wo die ganzen Flüchtlinge die nach Westen fliehen während der 3TF unterschlupf finden werden.
Zumal wir vorsichtig davon ausgehen dass der Todesstaub der 3TF speziell in Europa am gefährlichsten sein wird.
Das bisschen Menschen was danach übrigbleibt wird sowieso schauen müssen dass es den herannahenden Winter übersteht,
angebaut und geackert wird sowieso erst im Frühling.
Und selbst da werden 3-5 Mittelgroße Acker mehr als nur ausreichend sein für die paar Überlebenden, zumal man sich auch überlegen muss wer da überhaupt noch große Flächen bestellen wird können, zumindest freies Ackerland gibt's genug
für alle!
Wichtig ist nur wer von Mitte August des Jahres X bis zum Sommer im Jahr dannach überleben kann, aber spätestens im Sommer des Jahres nach dem Krieg wird jeder (falls überlebt) mehr als genug zu essen haben!
Wenn wir davon ausgehen dass nur Einer von Zehn den Krieg, die Finsternis und den Winter darauf überlebt, dann wären dass, aufgerundet, nur noch 10 Mio. Deutsche.
Zumal auch niemand mehr in der Lage sein wird hektar-große Felder zu bewirtschaften.
Ein Bsp. an meinem Dorf:
Würde ein Bauer bei uns nur 100 Liter Diesel für den Nachkriegsfrühling bunkern oder herbekommen, so könnte sein Traktor ein Feld (zb. Weizen) bestellen welches mindestens 200 Personen ernährt, ohne Probleme, und niemand müsste Ackern. Hir geht es nicht um hochtechnologische Feldwirtschaft, sondern ums einfache Ackern bzw. Pflügen, Samen rein
und warten. Und glaubt mir, die Leute hier in Österreich wissen nicht was harte Arbeit am Lande ist.
Erst vorletzten Sommer habe hinterm Haus (Bosnien) gerodet...mit Axt, Hand und Feuer.
Ich will hier nur den Jenigen die Angst nehmen, sie müssten verhungern sofern sie nicht einen vollausgerüsteten Bauernhof besitzen.
Und selbst wenn ein Großgrundbesitzer genug Felder besitz so wird es ihm nichts nützen sofern er sie nicht bestellen kann, heißt, der Hungernde Besitzlose wird ein Stückchen vom "Ländle" bekommen und soll dann selbst zum Pfluge greifen.
Und wenn dieser Großgrundbesitzer auch noch bei der Finsternis abkratzt dann wird der Kuchen sowieso anders geteilt
Wichtig ist nur wer den unmittelbaren Krieg=> womöglich Flucht, Finsternis und Winter überleben kann, und die mögliche Pestausbreitung oder Krankheiten habe jetzt ganz weggelassen.
Grüße
Simun
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Austria est imperare orbi universo