Hallo Wizard
Vieles an Ausrüstungsvorschlägen, die Du gemacht
hast, kenne ich auch aus schwedischer Überlebens-
literatur von der Svenska Överlevnadssälskapet.
Einiges habe ich selber ausprobiert, vieles in
meiner Sammlung, auch als Doppel- und Trippel-
exemplare, um ggf. mehrere Personen ausrüsten zu
können. So habe ich einen ganzen Plastikkarton
voller Messer, Maurershämmer (geschärft), kleine
Äxte, Klappsägen usw. Ebenso etliche kleine
Nähzeuge, Überlebensschachteln mit Drahtsäge,
Angelschnur+Haken, Rasierklingen, sturmsicheren
Streichhölzern, Sturmfeuerzeug usw., ebenso
kleine Erste-Hilfe-Dosen und Skalpelle (verpackt),
alles in Beintaschengrösse.
Gut finde ich auch Deine Ratschläge bei der
Kleidung - z.B. dass man praktische und reissfeste
funktionale Kleidung am ehesten bei Baumärkten
und Ausstattern für Berufshandwerker findet.
Gut finde ich auch die Einfach-Tarplösung mit
Bauplanen (dickes Plastikseil nicht vergessen !).
Bei Schuhen bin ich eher für gute (!) Gummistiefel
mit grobem Profil, also solche wie man sie hier in
Schweden zum Wandern bekommt.
Meinen Zufluchtsort habe ich allersdings vor 10
Jahren das letzte Mal besucht. Da ist es mal
wieder Zeit.
Wichtig ist bei einer wirklichen Flucht - d.h.
bei einem längeren Ortswechsel querfeldein und
"per pedes" - ein guter Regenschutz für alles,
auch für den Rucksack.
Das mit dem Floss oder Boot bauen sind Langzeit-
projekte. Sinnvoller ist es das Überqueren eines
nicht allzu breiten Gewässers an einem Seil zu
üben (mussten wir auf dem Überlebenskurs machen).
Gruss
Odin