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rauhnacht, Donnerstag, 07.08.2014, 17:54 (vor 4191 Tagen) @ zaunreiter (2344 Aufrufe)

Hallo zaunreiter,
ich freu mich, Dich hier begrüßen zu können.

Ich bin auch sicher Deine Empfehlung zu Loden, Wolle oder Fell ist sehr richtig. Diese Dinge sind so „aus der Mode“ gekommen. Typisch erscheint mir auch meine Hinwendung zu neuen Materialien, statt zu gucken, was früher half. Wegen der Erinnerung dazu dank ich.

Allerdings sind die teuer ( so ein Hightechüberzug natürlich auch) und leider auch schwer.

Deine alleroberste Regel beim Leben draußen: „Vermeide es, nass zu werden!“ finde ich äußerst wichtig.

Je nach Anlass beherzige ich die auch schon viele Jahre.
Außer,---- im Urlaub:
( Urlaub ist sowieso eine blödsinnige Zeitfestlegung für gebeutelte Lohnsklaven, wo die dann meinen, eben dass tun zu dürfen, was sie sonst nicht in befriedigendem Masse können. Und die Menschen, so wie ich und mein Mann, meinen dann, wenn nicht jetzt, wann dann. Dumm gelaufen.)
Allerdings muss ich sagen, natürlich bin ich dann auch da nicht ganz dumm. So suchten wir z.B. auch bei diesen Tagen bei den extremsten Sturzregen Zuflucht unter Bäumen. Da kam es dann aber einmal zu einer Szene, wo mein kleiner Sohn ständig darauf drängte um zu drehen und diesen Ort schleunigst zu verlassen. Er sagte, da kommt gleich ein Sturzbach diesen Weg herunter geschossen und weil der so steil ist und man nebendran kaum laufen kann, kommen wir dann nicht mehr runter.
Zuerst erklärte ich ( Wir schätzten das uns natürlich bekannte Risiko zu solchen Sturzbächen in den Bergen an dieser Stelle schlicht ganz anders ein wie mein Sohn und dachten, das kann der nicht beurteilen und außerdem erzählte er zu dieser Zeit sowieso andauernd von „Überschwemmungen“) Er steigerte ( so empfand ich dies) sich immer mehr hinein, ich wurde sauer und daraufhin brach er schließlich sogar in Tränen aus, was bei ihm ganz und gar untypisch und sehr selten ist.
Ergebnis: Wir brachen auf in eben diesen Sturzregen und liefen zurück. Mein Sohn trieb zur Eile, wir bremsten, da der Weg nur noch schlecht begehbar war und man vorsichtig sein musste. Nach etwa einer halben Stunde erreichten wir die Stelle, wo der Weg nicht mehr ganz so steil und breiter wurde und man dann nach rechts in den Wald ausweichen konnte. Kaum waren wir da, kam das Wasser als Sturzbach den Weg hinuntergeschossen . Es war nicht wirklich gefährlich, aber hätten wir oben gewartet, dann hätten wir dort dann wohl doch die Nacht verbringen müssen. Dies Teilstück von den Bäumen war für Stunden nicht begehbar.
Ich schreib dies um deutlich zu machen, so kanns gehen. Gut, wenn man dann auch darauf vorbereitet ist.

Darum Deine Regel: „ Vermeide es, nass zu werden, solange es eben geht.“

Viele liebe Grüße von Rauhnacht

Und natürlich die Frage: Woher nimmst Du Dein Wasser? Was beachtest Du? Wo findest Du es?


Gesamter Strang: