Hallo zaunreiter,
Um was geht es Dir denn genau beim Wasser?
Mir geht es um Erfahrenswerte. Die, zu Wasser, habe ich kaum.
Ganz allgemein: Im Gepäck habe ich stets zwei stabile Edelstahltrinkflaschen, mit je einem Liter Fassungsvermögen. Edelstahl deswegen, weil man darin auch kochen kann und es leicht zu reinigen ist. Gesammelt wird Wasser, das aus einer selbstgemachten Quelle ein paar Meter neben einem Gewässer stammt. Dazu ein Loch buddeln und das sich darin sammelnde Wasser abschöpfen, sobald sich die Trübung gelegt hat. (Dauert etwas.) Wenn Du länger am Ort bleibst, mußt Du die Wasserstelle gegen Oberflächenwasser (Regen) schützen, das sonst Unrat in die Quelle spült. Dazu kann man den Rand mit einer Regenrinne umgeben. Die Wasserstelle abdecken, umbauen und kühlen.
Wenn es sich einrichten läßt, das Wasser möglichst abkochen. Dazu eine kleine Grube buddeln, Trinkflaschen mit Wasser an den Rand stellen (offen), wenigstens die Seite mit etwas Erde zudecken und ein Feuer in der Grube machen. Kochen und abkühlen lassen, verschließen, fertig.
Ja, Danke. Theoretisch weiß ich das auch, steht ja in jedem Survivalbuch so ähnlich.
Was sind Deine Erfahrenswerte hierzu? Machst Du das tatsächlich meistens so? Gewässer: Meherere Meter neben einem Bach!, nicht Fluss oder See, findest Du noch was? Bei einem See oder größeren Fluss hattest Du dann danach nie Bauchgrimmen? Was ist die geeigneteste Stelle (z.B. gibt doch oft eine Böschung, in meiner Vorstellung müsste ich da aber ein tieeefes Loch buddeln)? Wie sehen Deine erwähnten Regenrinnen aus, damit der nächste Sturzregen das Prachtwerk dann nicht fortspült? Auch hierzu und wegen der Kühlung spielt der ausgesuchte Platz doch keine unerhebliche Rolle?
Kurz, ich hätte gerne Erkenntnisse oder Geschichten im Stile so gehts oder da ist mir dann das passiert, deshalb wars Mist.
Freundliche Grüße von Rauhnacht
(Kurzer forumstechnischer Hinweis: Hier wird großer Wert auf Begrüßung und Abschied gelegt. So, wie man das in Briefen ja auch macht.)