Wasser genau so (Freie Themen)

zaunreiter, Dienstag, 12.08.2014, 20:05 (vor 4186 Tagen) @ rauhnacht (2357 Aufrufe)

Hallo Rauhnacht. So wie ich gesagt habe, praktiziere ich es auch. Bauchgrummeln bekommst Du davon nicht, der menschliche Körper kann viel ab. Die Menschen in Indien trinken Wasser aus dem Ganges, einem Wasser mit der höchsten weltweit gefundenen mikrobiologiachen Dichte. Das Meiste an Mikroben wird ja über die Magensäure eliminiert. Die Parasiten bekommst Du über Oberflächenwasser. Schlimmer sieht es da schon mit Schwermetallen, mit Pestiziden und mit Hormonen aus, mit denen die Gewässer hierzulande belastet sind. Aber das kennen wir ja vom Leitungswasser her. *)

Ich lade euch mal einen Radiobeitrag hoch, von einem Trinkwasseringenieur, der Beitrag ist unterhaltsam und lehrreich.

In der australischen Wildnis haben wir aus den wildesten Pfützen Wasser getrunken und es ist gut gegangen. Die Australier sagen, daß jedes Wasser gutes Wasser ist. Obwohl die Aborigines ihre Wasserstellen pflegen. Ansonsten ist es keine Wissenschaft. Man buddelt ein Loch und es fließt Wasser rein. Eine Regenrinne ist einfach eine ringsum gezogene Rinne, die das Oberflächenwasser ableitet. Ob nun auf einer Sandbank, an und neben einer Böschung (Böschungen und Hänge führen erfahrungsgemäß auch Wasser! Je nach Untergrund. Die an den Hängen gefundenen Quellen sind die von der Qualität her besten Wasserquellen.)

Alles nicht so kompliziert machen. Auf jeden Fall schleppe ich nicht so ein Pumpenfilter mit mir rum, wenn es nicht sein muß. Lieber Oberflächenwasser vermeiden, wo es geht. Das Wasserloch ist jedenfalls das Praktikabelste, was ich bisher alles so an Verfahren getestet habe.

Viele Grüße

Bernhard

(*) Vergleiche:
http://www.imkerdemo.de/2010/03/pflanzenschutzmittel-im-trinkwasser/
http://www.imkerdemo.de/2011/08/thiametoxam-im-trinkwasser/

Zitat: "Die niederländische Umweltbehörde hat im Oberflächenwasser Konzentrationen von 320 Mikrogramm Imidacloprid pro Liter (µg/l) nachgewiesen. Der EU-Grenzwert für Trinkwasser liegt bei 0,1 µg/l."
http://www.imkerdemo.de/2010/12/das-nahende-disaster-bucherscheinung/
(Teilweise sind die Konzentrationen so hoch, daß sie ohne Weiteres als Insektizid versprüht werden könnten.)

Ich habe beim örtlichen Wasserversorger die Untersuchungsergebnisse des Wassers angefragt, das ins Rohr geleitet wird und bei uns aus dem Wasserhahn tropft. Es sind eine Reihe von Pestiziden darin zu finden.


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