Hallo DvB!
> Die einfachen Gleichungen, als Beispiel v=s/t
[quote]sind nur im nicht-extremen Amateur-Bereich stimmig:
wenn t winzig klein ist oder s riesengroß, dann
stimmt die ganze Formel nicht mehr, dann müssen
die Formeln der RT herhalten.[/quote]
Soweit mir bekannt, wurde das bisher aber bloß bei elektrisch geladenen Teilchen festgestellt. Ob das auch für ungeladene gilt, ist vollkommen spekulativ. Da liegt doch eher die Vermutung nahe, daß es sich um einen Effekt handelt, der irgendwie mit der Ladung zusammenhängt.
Aber hallo! Man ließ mal vor vielen Jahren schon ein Düsenjet etwa
zehn Mal um den Erdball rasen und verglich die Stoppuhr an Bord
mit einer Uhr identischer Bauart auf der Erde.
Und dieser Versuch bestätigte grundsätzlich die Trägheit der
Masse: an Bord des Jets verging die Zeit, analog zur
entsprechenden Formel Einsteins, langsamer als auf der Erde.
Hat also nix damit zu tun, ob Teilchen ionisch sind, oder
ungeladen.
Digitaluhren, die Milliardenstel-Sekunden messen,
gabs halt Anfang des 20.Jahrhunderts noch nicht.
Und auch keine Überschall-Flugzeuge und dergleichen.
Eine Formel, die absolut richtig ist, gibt es übrigens auch gar
nicht: Gleichungen sind bloß Indikatoren für Analogien.
Einsteins RT-Formeln zeigen Analogien, die z.B. bei großen
Geschwindigkeiten wirken, was aber nicht heißt, daß nicht
irgendwann eine noch umfasssendere Formel gefunden wird.
Physiker halten sich nicht für perfekt, sondern sind schon
lang auf der Suche nach der "Weltformel",
welche sämtliche Analogien enthält.
Die meisten Physiker stehen wie auch sonst die meisten
Arbeitnehmer unter Druck des Systems und müssen mit den
gängigen Formeln am Tischüber arbeiten.
=> Daher auch die Fehlbeträge in der RT-Empirik: auch beim
Düsenjet-Versuch stimmen die Ergebnisse nicht zu 100%
überein, nur ca. zu 80%.
Weil nur die "Tendenz" der Formel stimmt, sie aber
nicht alle Faktoren und Analogien berücksichtigt.
Außerdem wurde bisher nur ein kleiner Teil der RT
überhaupt empirisch bestätigt:
Mithilfe des CERN mit beschleunigten Ionen, im
Bremer "Fallturm" die Gravitation, und der
beschriebene Düsenjet-Versuch war bisher schon
fast alles...
Schon bei Tiefbohrungen in der Erde z.B. wurden
Schwerkraft-Anomalien gemessen, die nicht mit der
RT im Einklang stehen.
(Das kam sogar schon in den gängigen Nachrichten,
frage mich aber bitte nicht nach Details)
Grüße,
Eyspfeil