Die "Naturgesetze" gibt es womöglich gar nicht (Schauungen & Prophezeiungen)

Eyspfeil, Vorort Stuttgart, Mittwoch, 09.06.2010, 22:18 (vor 5819 Tagen) @ DvB (2574 Aufrufe)
bearbeitet von Eyspfeil, Mittwoch, 09.06.2010, 22:31

Hallo DvB!

Ich glaube auch nicht, daß es sich überhaupt um einen "relativistischen Effekt" handelt. Ich meine: laß doch bloß mal eine magnetische Kugel auf einer geneigten Aluminiumplatte zu Boden rollen. Und vergleiche das mit einer gleichgroßen und gleichschweren aber unmagnetisierten Kugel. Du wirst feststellen, daß die magnetische Kugel erheblich langsamer zu Boden rollt. Das ist doch kein "relativistischer Effekt" - das ist einfach ein selbstinduktiver Rückkopplungseffekt durch elektrische Wirbelströme. Und die Ursache sind bewegte Elektronen im Inneren der magnetischen Kugel. Die dabei erzeugte "Trägheit" hat mit der Massenträgheit doch nicht das Geringste zu tun! Natürlich steigt die Wirkung solcherart Wirbelstrombremse bei zunehmender Geschwindigkeit exponential an.

Mann, mann, eigentlich könntest Du ja gleich ein Buch schreiben,
"Einstein widerlegt" oder so, bei Deinem Potential.

Und die Lichtgeschwindigkeit c hältst Du für nicht für absolut,
also keine Konstante?

Weißte, es ist halt schwierig, allein aus der Anschauung heraus
irgendwelche alten Theorien zu verwerfen oder neue aufzustellen.
Sämtliche Rechner dieser Welt sind mit den Formeln Einsteins
und Plancks gefüttert, und gegen diesen Strom anzuschwimmen,
na da viel Spaß dabei!

Es gibt auch eine Theorie in der Philosophie, daß es "die"
Naturgesetze gar nicht gibt, sondern daß wir sie allmählich
erschaffen haben. Das hieße ganz konkret, daß im Jahr 1000
die Welt überhaupt nicht so funktionierte wie heute.
=> Und nach der 3tf womöglich wieder anders.
Genies mit völlig neuen Anschauungen erschaffen die Welt
hin und wieder neu, und wischen (frei nach Nietzsche)
die alten Werte von der Schultafel weg.:-D

Ich weiß ja nicht, ob Du Physiker bist, aber 99,9% aller Leute
verfügen über kein Forschungs-Labor, um etwas Neues zu entwickeln
wie Theodore Maiman 1960 sich z.B. den Laser zusammenbastelte.
In den 50ern hielten das viele Kollegen von ihm ebenfalls für
unmöglich. Einstein beschrieb allerdings schon 1916 die
stimulierte Emission als "Umkehrung der Absorption".

Ich halte c auch nicht für die absolute Grenze, aber c
ist ja nur für Teilchen gemessen worden, deren Masse gegen
0 tendiert, also Photonen im Gamma- und Lichtbereich der
Frequenzen.
In besonderen Vorrichtungen wie Röhren sind angeblich
schon weit höhere Geschwindigkeiten als c gemessen worden.
Vielleicht kommt es nicht nur auf das Teilchen und seiner
möglichst geringen Masse an, sondern auf Umstände und
Bedingungen wie Tunnels und Röhren.
Also quasimodo das "Terrain" um das Teilchen.
Der "Tunnel-Effekt" ist übrigens auch nur eine bloße
Konstruktion dieser "Wissenschaftler" für etwas,
was nicht sein kann und gar
nicht existieren dürfte. Und trotzdem passiert...
Also z.B. ein Elektron, welches eine Potential-Barriere
überwindet, was es eigentlich von seinem Energie-Gehalt
gar nicht könnte. Reine Konstruktion...da werden dann
einfach die "Gleichungen" entsprechend hingebogen.:schief:

Elektronen sind schon bedeutend schwerer und können die
Geschwindigkeit nie erreichen, in den Kupferleitungen
schon gar nicht (also nach der RT).
Falls c nicht die Grenzgeschwindigkeit für fast masselose
Teilchen sei, wie etwa den Photonen, wo liegt die Grenze
dann, und für welche Teilchen gilt sie?

Grüße,
Eyspfeil


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