Moin Eyspfeil!
Mann, mann, eigentlich könntest Du ja gleich ein Buch schreiben,
"Einstein widerlegt" oder so, bei Deinem Potential.
Na, für die heutzutage übliche Qualität bei Büchern sollte es wohl locker reichen. :D Aber ich bin bloß ein interessierter Laie - da gibts andere, die da wirklich was draufhaben.
Und die Lichtgeschwindigkeit c hältst Du für nicht für absolut,
also keine Konstante?
Genau.
Weißte, es ist halt schwierig, allein aus der Anschauung heraus
irgendwelche alten Theorien zu verwerfen oder neue aufzustellen.
Sämtliche Rechner dieser Welt sind mit den Formeln Einsteins
und Plancks gefüttert, und gegen diesen Strom anzuschwimmen,
na da viel Spaß dabei!
Ja, im einmal angerührten Saft siedet sichs immer prächtig. Besonders, wer gewohnt ist, immer den Weg des geringsten Widerstands zu gehen. In der Schule kriegt jedes Kind den Scheiß eingetrichtert und glaubt natürlich ganz selbstverständlich daran, genauso wie an jeden anderen Scheiß. Was will ein Kind denn machen? Selbst wenn ihm Unstimmigkeiten auffallen, lernt es doch sehr schnell, daß es besser ist, darüber zu schweigen, um nicht ausgegrenzt zu werden. - Erziehung zur Bigotterie. Damit verbunden die Erziehung zur Expertengläubigkeit und Abererziehung des eigenen Denkens. Das hat auch mit der Schwemme weiblicher Lehrkörper zu tun, die eigentlich keine Ahnung haben, was sie da labern und nur auswendiggelernten Kram runterrasseln. Ich hab so einer Physiklehrerin, die wir in der 8. Klasse oder so hatten, mal nachgewiesen, daß sie Unfug erzählt. Dabei ging es bloß darum, daß 0,7 Volt * 0,7 Ampere eben nicht 0,7 Watt sondern 0,49 Watt waren. Glaubst Du, ich hätte recht gekriegt? Keinen Meter! Und das, obwohl es bloß um einen Fehler von dem Huhn ging, der garantiert net im Lehrplan stand. Auch von der Klasse hat das keiner eingesehen. Da nutzt alle Offensichtlichkeit nichts, Autorität zählt einfach mehr (und das trotz der der Jugend dazumal eigentlich noch eigenen Neigung zur Delinquenz). Mit einem Physik-Lehrer passiert Dir sowas zwar nicht, der wird einen einfachen Rechenfehler ganz selbstverständlich sofort zugeben - aber bei dem, was er gelernt hat, ist es trotzdem ähnlich. Er kann da schlecht aus seiner Haut und sich eingestehen, daß er z.B. 20 Jahre irgendwelchen offensichtlichen Unsinn geglaubt hat. Aber bei einfachen Lehrern ist das noch harmlos - Lehrer haben oft noch eine Art Idealismus. In den höheren Lehranstalten und sowieso im Wissenschaftsbetrieb gehts dann aber bloß noch um Reputation. Und die ist beim leisesten Einstein-Zweifel eben am Arsch. Und wer in Forschung und Lehre (in der Industrie ist es nicht gar so schlimm) des Kaisers neue Kleider nicht sehen kann, ist halt auch im Nu brotlos.
Daneben gibt es aber durchaus ein paar dissidente, teils auch studierte Physiker, meist aber eher Ingenieure. Ekkehard Friebe ist z.B. ein pensioniertere Patentprüfer, der weit über 3000 RT-kritische Ausarbeitungen, Fehlerkataloglisten usw. auf seiner Seite anbietet. http://www.ekkehard-friebe.de/ Da kann sich jeder Interessierte ein Auge holen und gelangt auch in Foren, in denen es eine Gegenöffentlichkeit gibt. Es ist natürlich klar, daß sich auch Einsteingegner untereinander bei weitem nicht einig sind. Allein am Äther scheiden sich schon viele Geister.
Was eigentlich Quatsch ist, wenn man bedenkt, daß Einstein ihn zwar abgeschafft, aber als "Negativenergie des Vakuums" durch die Hintertür wieder eingeführt hat.
Aber was heißt überhaupt "Einstein"? Der hat mit den Relativitätstheorien offenbar nicht ansatzweise soviel zu schaffen, wie jedermann zu wissen glaubt. Anscheinend hat man ihn vors Loch geschoben, damit man jede Kritik an dem Mist als "Antisemitismus" abqualifizieren und sich unangenehme sachliche Erörterung ersparen kann. Die Mirans-Typen sind der Standard.
So eine Gegenöffentlichkeit mit vielen Blickwinkeln und Ideen ist natürlich essentiell, um die einseitige RT-Gehirnwäsche loszuwerden. Alleine schafft man das nur sehr bedingt. Da kommt man, wie ich, bloß auf ein paar Einzelaspekte und ist sich unsicher, vllt. irgendwas übersehen zu haben. Man muß darüber diskutieren können und sehen, ob Gedanken Kritiken standhalten, braucht Informationen zu Experimenten usw. - eben das machen, was Aufgabe der Wissenschaft wäre. Aber bis es wieder eine echte Wissenschaft gibt, ist es sicherlich noch ein verdammt weiter Weg.
Es gibt auch eine Theorie in der Philosophie, daß es "die"
Naturgesetze gar nicht gibt, sondern daß wir sie allmählich
erschaffen haben. Das hieße ganz konkret, daß im Jahr 1000
die Welt überhaupt nicht so funktionierte wie heute.
=> Und nach der 3tf womöglich wieder anders.
Genies mit völlig neuen Anschauungen erschaffen die Welt
hin und wieder neu, und wischen (frei nach Nietzsche)
die alten Werte von der Schultafel weg.
Naja, es gibt freilich - nicht bloß eine - Theorie, wonach die materielle Realität pure Simulation des Geistes sei. Wegen der grundlegenden Problematik der Empirie wird das natürlich niemals widerlegbar sein. In wieweit das weiterführend wäre, sei mal dahingestellt. Insofern ist das schon sehr frei nach Nietzsche - der steht doch eher für materialistische Anschauungen, obwohl er sich der Empirie-Problematik bestens bewußt war.
Ich weiß ja nicht, ob Du Physiker bist, aber 99,9% aller Leute
verfügen über kein Forschungs-Labor, um etwas Neues zu entwickeln
wie Theodore Maiman 1960 sich z.B. den Laser zusammenbastelte.
In den 50ern hielten das viele Kollegen von ihm ebenfalls für
unmöglich. Einstein beschrieb allerdings schon 1916 die
stimulierte Emission als "Umkehrung der Absorption".
Ja, es ist natürlich ein generelles Problem, keinen Zugriff auf professionelle Meßmittel und Experimentiermöglichkeiten zu haben. Allerdings stehen immerhin ne Menge Daten des offiziösen Wissenschaftsbetriebes zur Verfügung.
Ich halte c auch nicht für die absolute Grenze, aber c
ist ja nur für Teilchen gemessen worden, deren Masse gegen
0 tendiert, also Photonen im Gamma- und Lichtbereich der
Frequenzen.
In besonderen Vorrichtungen wie Röhren sind angeblich
schon weit höhere Geschwindigkeiten als c gemessen worden.
Vielleicht kommt es nicht nur auf das Teilchen und seiner
möglichst geringen Masse an, sondern auf Umstände und
Bedingungen wie Tunnels und Röhren.
Also quasimodo das "Terrain" um das Teilchen.
Der "Tunnel-Effekt" ist übrigens auch nur eine bloße
Konstruktion dieser "Wissenschaftler" für etwas,
was nicht sein kann und gar
nicht existieren dürfte. Und trotzdem passiert...
Also z.B. ein Elektron, welches eine Potential-Barriere
überwindet, was es eigentlich von seinem Energie-Gehalt
gar nicht könnte. Reine Konstruktion...da werden dann
einfach die "Gleichungen" entsprechend hingebogen.
Solche Geschwindigkeitsmessungen/Versuchsanordnungen im Labor erfolgen halt mit Uhren und unter gewissen (relativistischen) Annahmen. Da kanns dann schonmal vorkommen, daß Ergebnisse dahingehend interpretiert werden, daß die Wirkung vor der Ursache auftritt... 
Aber auf jeden Fall ist der Tunneleffekt nun schonmal nimmer wegzuleugnen, auch wenn die Relativisten wutschnauben, nun lauter lustige Lichtgeschwindigkeitssorten unterscheiden und behaupten, daß die RT die Überschreitung einiger von denen garnicht verböte... 
Das Interessanteste dabei ist m.E. garnicht der Tunneleffekt selber, sondern daß ihr letzter Strohhalm, an den sie sich gleichsam klammern, die maximale Informationsübertragungsgeschwindigkeit ist. Aber gerade die ist eben nicht c, sondern entweder wirklich gewaltig oder unendlich (Gravitationswirkung). Bloß schaffens die Relativisten nicht, im Eifer für das eine auch die Konsequenzen fürs andere zu bedenken. Aufgrund all ihrer wunderlich abenteuerlichen Geschichtchen, mit denen sie all die eingebrochenen Fronten notdürftig zu kitten versuchen, haben sie natürlich keinen Überblick, welche Versiönchen sie gerade anderswo vertreten. Sie haben ja auch jeweils ihre Frontabschnitte und fühlen sich für den Mist ihrer Kumpels net zuständig - das seien dann eben keine Fachleute, fertig. 
Ich denke schon, daß es schwierig sein dürfte, andere Lichtgeschwindigkeiten als eben die bekannte c direkt nachzuweisen. Sonst hätte das Problem ja wohl auch nie bestanden. Manche Dinge sind halt verdeckt und nur indirekt nachweisbar. (So ein indirekter Nachweis wäre z.B. die Dopplerverschiebung. Natürlich wird auch die von den Relativisten zurechtgedeutet...) Das ist ja ohnehin bei den meisten Sachen so. Weswegen es auch praktisch überall Interpretationspielraum bei Messungen gibt. Deswegen wird dort auch am liebsten gefälscht. Bei der Methode über Interferenzen (also indirekt) mit dem Michelson-Morley-Interferrometer entspied man sich aber lieber fürs direkte Lügen.
Der Logik nach ist es jedenfalls einfach nicht möglich, daß Licht, das aus einem Bezugssystem A stammt und mit c abgesendet wurde, im Bezugssystem B auch genau mit c ankommt, wenn sich die beiden Bezugssyteme mit v aufeinander zu bewegen. Da können die Relativisten noch so sehr darauf bestehen, daß die "Alltagslogik" eben nicht anwendbar sei - solche Anmerkungen sind vor allem eines: entlarvend. Als gemessene "Tatsache" werden im Wesentlichen die Ergebnisse des Michelson-Morley-Experiments sowie neuere Varianten davon angeführt. Dazu ist festzustellen, daß Michelson zwar von einem "Negativ-Ergebnis" sprach, aber sich dies nur auf die Ergebniserwartungen (die mit bestimmten Vorstellungen über den Äther zusammenhingen) bezog. Kurz gesagt lassen sich die Ergebnisse weder klar als c noch als c+v deuten. Das gilt auch für alle Nachfolgevarianten. Die Ergebnisse lagen zwischen 8,7 und 11,2 km/s bei erwarteten von ~30 km/s, sind also erstmal keineswegs mit der RT verträglich und weiters unklar - und alles hängt weiter an der Logik. Und die besagt vor z.B. eines: Falls ein überlichtschneller Quant von einem Atom überhaupt absorbiert werden kann, ist denkbar, daß er mit nur Lichtgeschwindigkeit wieder emittiert wird. Falls ein überlichtschneller Quant von einem Atom nicht absorbiert werden kann, ist unklar, wie wir seine Existenz überhaupt nachweisen könnten. Im Ergebnis hätten wir also entweder feststellbare lichtschnelle Quanten oder nicht feststellbare überlichtschnelle Quanten. Es ist folglich überhaupt nicht anders möglich, als daß wir Licht ausschließlich mit c messen können - was im Umkehrschluß bedeutet, daß diese notorische Lichtgeschwindigkeitsmessung mit c in keiner Weise deren Konstanz zu belegen vermag, denn Atome sind praktisch überall im Weg, selbst im dünnsten bekannten Vakuum - und bei den Experimenten auf der Erde sowieso und allerspätestens in der Materie des Meßgeräts. (Mag sein, daß das nicht so bleibt - ich meine, Plasma sollte auch in der Lage sein, überlichtschnelle Quanten zu absorbieren. Mit entsprechenden Ideen ließe sich daraus vllt. ein Meßgerät entwickeln.)
Elektronen sind schon bedeutend schwerer und können die
Geschwindigkeit nie erreichen, in den Kupferleitungen
schon gar nicht (also nach der RT).
Ein Problem der SRT ist ja auch, daß sie sich da garnicht festlegen kann. Bei der Umsetzung der Geschwindigkeiten von einem Bezugssystem ins andere haut das ja theoretisch noch scheinbar widerspruchslos hin. Bloß blöd, wenn ein drittes Bezugssystem ins Spiel kommt. Somit müßten Relativgeschwindigkeiten innerhalb von Bezugssystem A in der direkten Umrechnung zu Relativgeschwindigkeiten innerhalb von Bezugssystem C identische Werte ergeben wie die Umrechnung auf Relativgeschwindigkeiten innerhalb von Bezugssystem B und dann weitere Umrechnung auf Relativgeschwindigkeiten innerhalb von Bezugssystem C. Das ist aber nicht der Fall. 
Da ja nun beliebig viele Bezugssysteme definiert werden können, ist es damit auch möglich, jedes beliebige Wunschergebnis aus der Theorie abzuleiten. Eines stimmt bestimmt ganz "ausgezeichnet" mit der Realität überein...
Falls c nicht die Grenzgeschwindigkeit für fast masselose
Teilchen sei, wie etwa den Photonen, wo liegt die Grenze
dann, und für welche Teilchen gilt sie?
Ich glaube nicht, daß es theoretisch irgendeine Grenzgeschwindigkeit gibt - jedenfalls nicht bei der Möglichkeit wirklich gleichberechtigter Bezugssysteme - denn das führt zwangsläufig zu logischen inneren Widersprüchen.
In der Realität ist es halt so, daß wir immer einen Haufen überlagerter realer Bezugssysteme haben. Also, selbst wenn ich jetzt als Photon oder mit nem Raumschiff irgendwo zwischen den Galaxien rumsause, sind dort immer irgendwelche Atome, die irgend ne Eigengeschwindigkeit besitzen. Und die haben Wirkung (bremsen z.B. das Raumschiff, absorbieren und reemittieren das Photon, spielen Wirbelstrombremse oder was auch immer). Real wird es entsprechend immer Grenzen geben.
Gruß, DvB