Ich war in Mostar (Schauungen & Prophezeiungen)

Bär, Montag, 22.11.2010, 15:57 (vor 5653 Tagen) @ Joe (4645 Aufrufe)

und ich habe selbst gesehen. Propaganda brauchte ich dafür nicht.

Aber das ist hier eindeutig außerhalb des Themenbereichs.

Thema sind Sehungen und diese zum Thema Wirtschaft.

Vielleicht ließt du noch einmal durch wie ich die Entwicklung der Edelmetalle sehe. Gold und noch mehr Silber wird heftig überbewertet werden zu einer Zeit, in der noch das Meiste zu kaufen sein wird. Und bevor ich heute kaufe, warte ich mit einigen Sachen noch bis meine Sachwerte Edelmetalle überbewertet werden und kaufe weitere Sachwerte mit Hilfe der Gierigen, der Anbeter des Mammon später billig für das Gold.

Dann kommt eine Phase in der Gold praktisch keinen Wert hat weil erst, genau, die Grundbedürfnisse gedeckt werden müssen. Und das kann im Zweifel ein sehr schlechtes Geschäft sein wenn du eine Unze für einen Sack Kartoffeln her geben musst.

Und dann,endlich, nach den deftigen Ereignissen wird das Edelmetall wieder den Wert haben wie etwa heute. Das setzt voraus, dass es wieder möglich ist etwas zu besitzen also so etwas wie ein Staat mir Ordnungshütern existiert. Das ist die Zeit in der der Imperator herrschen wird. Dann wird wieder Handel getrieben, die Schiffe kommen wieder die Donau rauf und die Händler wollen etwas haben für ihre Waren. Und Gold als Tauschmittel wird aller Wahrscheinlichkeit nach die Funktion des Wertspeichers wieder erfüllen.

Also erst wird Gold extrem viel wert sein, dann praktisch wertlos und am Ende einen "normalen" Wert haben. Zwischendurch kann es Türen offnen wie in Bosnien im KZ oder den Fährmann dazu bringen dich über zu setzen.

Und wer es nicht haben mag, ok. Der möge es lassen. Ich finde es ganz nützlich wenn ich in einem oder zwei Jahren für ein Gramm 20 Fahrradreifen bekomme statt wie heute 2 und wenn ich beim Kollabieren der Immopreise meinen Hof mit "einem Goldstück" bezahlen kann. Eine Religion ist Gold für mich nicht. Und wenn es verboten wird, dann lasse ich es halt da, wo es ist bis die Verbieter an den Türrahmen baumeln und knabbere so lange Ölsardinen mit Kartoffeln.

So weit liegen wir gar nicht auseinander. Nur die Nützlichkeit in der nächsten Zeit hast du noch nicht ganz erkannt. Und die kann den kleinen aber feinen Unterschied von 18 Fahrradreifen aus machen, die ich dann im Zweifel Freunden schenken kann.


Gruß vom


Bären


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