bissel Senf dazu :) (Schauungen & Prophezeiungen)

Liv, Montag, 03.06.2013, 18:20 (vor 4895 Tagen) @ Ulrich (4532 Aufrufe)

Hallo Ulrich,
vielen Dank. Habe nach wie vor Vorbehalte in Bezug auf Kossuthány, vor allem, weil es merkwürdig ist, dass eine polnische Übersetzung ohne ungarischen Originaltext bzw. Quelle existiert.
An dieser Stelle nur ein paar Bemerkungen zu den einzelnen Seiten:

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- „erregte grosses Aufsehen in Budapest” = Warum weiss dann niemand in Budapest nix davon?
- Zeugen:
- Tordai Vilmos, den gabs („Gibt es ein Jenseits?”)
- Nérey Ödön, den gabs auch, war u.a. Dozent in Budapest
- „Új Ösvény” ist unbekannt, aber „Ösvény” wurde in Amerika verlegt (nur 9 Ausgaben, von in Cleveland lebenden Ungarn)

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- István Strém (ohne Dr.) war Mitarbeiter, nicht Chefredakteur der Zeitung „Újság” (nicht „Ujság”), allerdings spaeter Redakteur einer anderen Zeitung („Spiritiszta Szemle”)

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„Miklos von Koós” ??? – also ungarische Sprache: Namen werden umgekehrt geschrieben, erst Herkunftsname (Familienname), dann Vorname, Koós Miklós waere demnach Miklós von Koós, man übersetzt es aber mit Miklos Koós, weiter oben hatten wir Tordai Vilmos, weiter unten dann Torday Vilmos (aeltere Schreibweise, die man aber nicht so einfach mischen kann), Torda ist Thorenburg und Vilmos heisst Wihelm, ergo haben wir hier einen Wilhelm von Thorenburg bzw. aus Thorenburg, denn das "von" ist hier nicht als Adelstitel zu verstehen, einfaches Beispiel: Szabó János, wobei Szabó = Schneider und János = Hans, es handelt sich also um den Hans vom Schneider. Interessant ist, dass es einen aehnlichen Sprachgebrauch in der bayrischen Sprache gibt, wo man ebenfalls nicht Sepp Obermayer, sondern Obermayer Sepp sagt und dann jeder weiss, dass das eben der Sepp vom Obermayer ist, also Herkunft, nicht Adel.

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- Die Szekler (nicht Sekler, denn das würde Schekler gesprochen) haben immer ungarisch gesprochen und werden auch immer ungarisch sprechen. Es sind auch nicht die Ureinwohner Ungarns. Das ist totaler Schwachsinn. Die Ungarn sind erst seit etwas über 1000 Jahren im Karpatenbecken und die Szekler sind das Wachvolk, wenn man das mal so nennen kann, also der Waechterstamm, deswegen bauen die naemlich heute immer noch diese schönen Tore (székelykapu) =>

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Horthy Miklós ist in der Tat in Portugal gestorben, hat in seinem letzten Willen verfügt, dass er in Ungarn begraben werden soll, nachdem die Russen wieder abgezogen sind. Er wurde 1993 in Kenderes (seiner Geburtsstadt) beerdigt.

„Ein Journalist hackt dem anderen... ach nein, das bezog sich ja auf die Krähen.”

Das war nen verdammt guter Schlusssatz :)

Aber ich hab auch einen: Woher wusste Horthy 1957, nachdem der Befreiungsversuch von 1956 gescheitert war, dass die Russen Ungarn dennoch verlassen, was ja die Voraussetzung für den Transport seines Leichnams war?


Gesamter Strang: