tendenzioes (Schauungen & Prophezeiungen)

detlef, Freitag, 06.11.2009, 15:05 (vor 6034 Tagen) @ BBouvier (4149 Aufrufe)

Hallo, Detlef!

Dieses Thema betreffend, tendiere ich
in folgende Richtung:

1)
Ganz augenscheinlich hätten "die Mayas"
- gäbe es denn noch Welche -
(ich hebe hier wie Taurec
auf die Kultur ab und nicht auf Gene)

es gibt da aus dem dunstkreis der mexicanischen universitaeten manch lesenswertes zum kulturellen widerstand/untergrund der ureinwohner gegen die spanischerseits verordnete religion.

ich denke, ueber die geschwindigkeit der verwaesserung der precolumbianischen kulturen weiss man dort mehr, als in europa.

in 3 Jahre ein "rundes Datum".
Und damit das Ende eines mathematisch
hochkomplexen Kalender-Zahlenzyklus.

ja.


2)
Reichen die uns nur ganz bruchstückhaft
erhaltenen Reste ihrer Mythen wohl deutlich
viel weiter zurück, als selbst die der Griechen
und die des Vorderen Orients.

abgesehen von der frage, was denn "nur ganz bruchstückhaft" bedeutet, wenn man dort mehr material hat, als uns vom vorderen orient oder europa zur verfuegung steht - ja

Und sie kennen wohl noch andere, viel weiter
zurückliegende Grosskatastrophen,
die für die damaligen Völker jeweils
das Ende einer Kultur bedeuteten.

ich denke, hier irrst du.
im gegensatz zu europa, wo sich sprachen und zivilisationen gehalten haben, um mit neuen kulturen belebt zu werden, sieht es so aus, als ob dort eine dauerhafte kultur nacheinander und nebeneinander verschiedene zivilisationen und sprachen hervorgebracht hat.

3)
Diese ganz unterschiedlichen "Enden"
darf (sollte?) man nicht verwechseln.

4)
Beide "Enden" sind und waren terminlich
jedoch nicht/nie deckungsgleich.


ich bin nicht sicher, auf was fuer "enden" du dich hier beziehst.
kalendarische zyklus-enden gegen enden von zivilisationen?
das kaeme mir dann so vor, als ob du das ende Burgunds mit dem ende unserer zeitrechnung vergleichen wuerdest.


5)
Nicht rundweg verwerfen möchte ich die
- jedoch rein zufällige -
Möglichkeit, dass in rund drei Jahren,
also gegen 2012-2013
das Finanzsystem und die Wirtschaft
kollabiert sind und in Europa der
"Russische Feldzug" sich abspielt,
der von Impakten etc. beendet wird.

das ist nett von dir. im gegenzug verspreche ich, weder einen impakt, noch einen kaiser als moeglichkeit vollkommen zu verwerfen.
den lueckenfueller "5)" haettest du dir sparen koennen und sollen)


6)
Das zeitliche Zusammentreffen wäre jedoch
ein rein Zufälliges:
Von regelmässig auftretenden Impakten
und damit präzise-zyklischen
"Weltuntergängen" zu fixen Terminen
rund alle 5000 Jahre
ist mir wenigstens nichts bekannt:

wer redet von impakten? die mayas, oder du?
ich nehme an, dass dir die genaue zubereitung von Pekinesen wohl auch nicht bekannt sein duerfte. trotzdem sind sie eine delikatesse.
um deine bildungsluecke zu schliessen (nein, nicht die kochkunstbezogene) empfehle ich dir den popol vuh.
ich werde ihn mir auch noch ein weiteres mal zu gemuete fuehren, da ich gedenke, daraus einige argumente fuer periodische katastrophen und fuer katastrophen begleitete zyklenwechsel anzufuehren.

Dann hätte es im Jahre 3114 v.Chr.
- als der letzte Rechen-Zahlen-Kalender-Zyklus endete -
beispielsweise gleichzeitig einen "Weltuntergang" geben müssen,
einen massiven Einschnitt und das Ende der damaligen Kulturen.

hatte es geben muessen....
darf ich dich in diesem zusammenhang an einen gewissen Velikovsky erinnern?


gruss,detlef


"Wer eine Meinung hat, ist zu dumm zum Wissen und zu schwach zum Glauben.“


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