Hallo BBouvier, hallo Detlef!
Vor ziemlich genau 3.600 Jahren flog Thera/Santorin in die Luft.
Wie man soeben herausgefunden hat.
Und nicht um 1.500"vor".
Zeitgleich brach der Mount Aniakchak (Aleuten) aus(!) :
=>
"...Diese...Ablagerungen werden allerdings
auch mit dem Ausbruch des Mount Aniakchak in Verbindung gebracht."
Sowie:
=>
"...Vulkanausbruches (Mount Aniakchak) der Stärke 6 auf dem
Vulkanexplosivitätsindex um 1645 v. Chr.
Dieser Ausbruch ist zeitnah zur Minoischen Eruption des ägäischen
Inselvulkans Santorin
und spielt in der wissenschaftlichen Auseinandersetzung
um deren Datierung eine gewisse Rolle."
Da wüßte ich u.U. eine Lösung, daß Ihr Euch wieder zusammenraufen
könnt.
Das 17.vorchristliche Jahrhundert ist in Ägypten bekannt als die
Zeit der Hyksos-Herrschaft, übersetzt als "Häuptlinge der
Fremdländer".
Man weiß nicht genau, wer damals regiert hat, und Forscher vom
Schlag Velikovskys sprechen von Chaos und Impakten während
dieser Ära; oder daß da gar der Pöbel regiert habe bzw.
diese Hyksos-Pharaonen gar nicht existiert haben.
Dann war bei den Babyloniern die Zahl 3661 eine heilige Zahl.
Und bezeichnet angeblich die Wiederkunft Marduks, auch Nibiru
genannt.
Also dieser schält die Erde alle 3661 Jahre der Legende nach.
Das Faszinierende: Multipliziert man diese 3661 (manche behaupten sogar,
die berühmte 666 käme ursprünglich von dieser 3661) mit 7, dann
erhält man ebenso 25627, wie wenn man die Maya'sche 5125,36 mit
5 multipliziert. Oder 25626,8 auf die paar Wochen kommts dann
auch nicht an.
Also die große kosmische Runde durch die Milchstraße.
Wenn Du (BB) den Aniakchak erwähnst, also 1645 v.Chr., hmm...
dann ergänzt sich zu 3661...die Zahl 2016!
Allerdings sind die C-14-Methode oder sonstige Datierungs-Methoden
über solch lange Zeiträume nicht zuverlässig aufs Jahr,
das können die Wissenschaftler beteuern wie sie wollen.
"Ost" trifft also "West": im 17.Jahrh. v.Chr. gab es höchstwahrscheinlich
einen Impakt, und 3661 Jahre später haben wir 2012, wieder ein
Treffen mit Marduk.
Ein paar Abweichungen sind natürlich drin über solch lange
Zeiträume.
Grüße,
Eyspfeil
Moin Eyspfeil
Einen Einwand von BB
"2016 - 3661 = 1645
1645 - 3661 = 5306 (da war aber gar nichts)
5306 - 3661 = 8967 da war aber auch gar nichts:
=>
Tollmann (dem ich sehr vertraue) datiert
die Sintflutimpakte auf 7.500......."
griffst Du in der bereits gelaufenen Diskussion leider nicht auf, darum erinnere ich daran.
Die Tollmanns (Ehepaar) fassten in ihrem Buch "Und die Sintflut gab es doch" verschiedene vorliegende geologische Untersuchungen (mittels verschiedener erdwissenschaftlicher Methoden) aus der zweiten Hälfte des letzten Jahrhunderts zusammen und kamen zu dem Ergebnis, dass sich die Sintflutimpakte etwa vor 9560 Jahren ereignet haben müssen bzw. etwa um 7550 v.u.Z.
Und zu diesem Zeitpunkt scheint nach den von Dir angeführten Rechnungen einfach nichts passiert zu sein.
Dein einziger Einwand gegen geologische Forschungsergebnisse generell
"Allerdings sind die C-14-Methode oder sonstige Datierungs-Methoden
über solch lange Zeiträume nicht zuverlässig aufs Jahr,
das können die Wissenschaftler beteuern wie sie wollen."
scheint mir da nicht so ganz überzeugend zu sein, denn sämtliche von den Tollmanns (von verschiedenen Forschern, zu verschiedenen Zeiten, an verschiedenen Orten und mit verschiedenen Methoden) angeführten und keineswegs auch nur annähernd so sehr auseinanderliegende Forschungsergebnisse wären einfach mal so um weit über 1000 Jahre zu früh oder zu spät datiert - nimmt man Deine Zahlenreihungen zum Maßstab.
Aber weiter:
In obigem Buch gibt es auf S. 355 eine Tabelle, in der die derzeit (!) - das Buch kam 1993 heraus - bekannten "vom Menschen erlebten Impakte" zusammengestellt werden (von vor 3,1 Mill. Jahren bis zu den zu den jüngsten in Sibirien im vorletzten und sogar letzten Jahrhundert). Klar, dass diese Impakte je nach Größe mal globale, mal nur lokale Auswirkungen hatten, also nicht alle für die Menschenheit einschneidend waren. Aber die besonders einschneidenden sollten sich darunter doch zumindest überwiegend finden lassen, da ihre Spuren (sofern nicht alle Trümmer oder das meiste nur ins Wasser fiel) noch auf oder knapp unter der Erdoberfläche vorfindbar.
Und in dieser Tabelle entdecke ich keine nachgewiesenen Impakte, die in den letzten ca. 25600 Jahren sich alle 3661 Jahre (Babylonier) oder alle 5125,36 Jahre (Maya) wiederholt hätten.
Interessanterweise gab es anscheinend tatsächlich vor etwa 25000 Jahren ein Impaktereignis, nachgewiesen in Arizona (Barringer-Krater = ein Meteoritenkrater mit 1,2 km Durchmesser) und aus (ca.?) derselben Zeit soll (von Tollmanns mit Fragezeichen versehen) auch ein Krater mit bescheidenen 21 m Durchmesser in Westaustralien stammen. Aber wie gesagt: Die Tabelle enthält keinerlei Nachweise von Impakten (von größerer, gar globaler Auswirkung gar nicht zu reden), die sich ab diesem Zeitpunkt alle 3661 Jahre (Babylonier) oder alle 5125,36 Jahre (Maya) ereignet hätten. Übrigens: Wenn diese Zahlenreihen als Begründung für irgendwas taugen sollten: Müsste dann nicht sowohl alle 3661 Jahre, als auch (!) alle 5125,36 Jahre "etwas" (für die Menschheit bzw. ganze Kulturen in irgendeiner Weise Einschneidendes) passiert sein - oder wie Du es ausdrückst: die Erde mal wieder "geschält" worden sein? So dass die Babylonier wie die Mayas nach dieser (Deiner) Theorie immer höchstens 50 % der sich bereits ereignet habenden Ereignisse in ihren Blickwinkel bekamen (das durch einen Kometen ausgelöste Sintflutimpaktereignis, folgt man der Tollmannschen Datierung, aber gar nicht...)>
Während auf Basis Deiner Zahlenspekulation einerseits sowohl die Babylonier als auch die Mayas kein einziges Impaktereignis sahen (bzw. für wesentlich erachteten?) - jedenfalls so wie die Impaktereignisse der letzten 25000 Jahre in der mir vorliegenden Tollmannschen Tabelle datiert sind -, haben andererseits die Geologen anscheinend bis heute keinerlei Spuren der Ereignisse nachgewiesen, die sich aus den periodischen Zahlenreihen 3661 Jahre sowie 5125,36 Jahre ab etwa vor 25600 Jahren ergeben müssten.
Und darum verlangt es in meinen Augen eben schon einen etwas sehr sehr "guten(?)" Willen, anzunehmen, dass seit den letzten 25600 Jahren in den von Dir genannten regelmäßigen Zeitabständen die Erde "geschält" worden sei (wohlgemerkt durch ein kosmisches Ereignis).
Hier noch die Angaben der Tollmannschen Tabelle (das Buch kam wie gesagt 1993 heraus), vor wievielen Jahren sich jeweils ein bis heute nachgewiesener Impakt auf der Erde ereignete:
vor
25000
<10000
9545
6400
5800
4700
4000
2000
(= unklar)
85 (Tunguska-Komet, Sibirien)
46 (Sichota Alin-Meteor, Sibirien)
Jahren.
Der von trace erwähnte Chiemgau-Impakt
https://schauungen.de/forum/index.php?id=6136
ist in dieser Tabelle aus 1993 nicht enthalten. Was unterstreicht, dass die Tabelle natürlich gar nicht vollständig sein kann, die Erde ist auch in dieser Hinsicht keineswegs zu Ende erforscht. Der begründeten Skepsis gegenüber Impaktereignissen größeren oder größten Ausmaßes nach Zahlenreihungen (unter spekulativer Berufung auf die Babylonier und Mayas) gibt sie meiner Meinung nach aber ausreichend Futter.
Impaktfreie Grüße
Richard