Die Meise mit der Meise (Freie Themen)

Fenrizwolf, Sonntag, 17.09.2017, 08:27 (vor 3055 Tagen) @ Sagitta (2417 Aufrufe)

Hallo,

Zuerst muß ich feststellen, daß unechte Tastaturen kein Ersatz für echte sind,
Ein Tablett eignet sich mehr zum Gemüseschneiden, als zum Tippen.
Doch die mitgegebene Bevormundung ist tatsächlich ein Tablett und keine Tablette.

Von Sagitta dürfte ich endlich mal etwas lesen, das meinem Ameisengehirn zu Flügeln verhilft.

Elite, die Zucht der Macht - Spezialist - monofokal
Genie, die Wahl Gottes - zerbrechlicher Turm im Nebel - in die Welt gegossen.

Ameisen mit Menschen zu vergleichen ist doof.
Eher dürfte man das Treiben der starken Sechsbeiner mit unseren Synapsen vergleichen können.

Das koordinierte Zusammenspiel ist in diesem Komplexitätsgrad unerläßlich.
Versagen kann abgepuffert werden, schwächt aber das Gesamtsystem.

Während der Mensch sich als Gesamtsystem begreift, tut es die Ameise vermutlich nicht.
Dennoch ist Mensch im Kollektiv vorzugsweise überangagiert oder minderbemittelt bis behindert.

Das biologische, geistige und sinnliche System ist der Mensch unbewußt selbst.
Sein individuelles Streben ist zwar prinzipiell angelegt, muß aber erst gegen Widerstand erworben werden.

Während wir hier auf dem Schachbrett Sumo-Ringen machen, wechselt ohne unseren Vermerk die Eintagsfliege vermutlich unbeeindruckt zwischen den Welten.

Der Mensch kann nicht ohne Kollektiv, aber ohne Genie ist die Masse tot.
Ohne das Kollektiv ist auch das Genie nichts.

Heute donnert das Meiste ohne Blitz, und das ist verdächtig.

Das Ungleichgewicht zwischen Hebel und Masse ist derzeit wohl Gebot der Stunde.

Nebel und Felsen sind bei Nacht unsichtbar, Sirenen singen wunderbar.

Taub im Staub, nach Raub,

Fenrizwolf


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