Wirtschaftlichkeitsbetrachtung eines Mini-Bauernhofs? (Freie Themen)

Joe, Samstag, 14.06.2014, 19:17 (vor 4245 Tagen) @ Bär (2822 Aufrufe)

Hallo Bär,

soweit mir bekannt ist es in Deutschland (und wahrscheinlich auch wo anderst ) sehr, sehr schwierig ohne einem Mindest-Einkommen 'unabhängig' zu leben.
In meiner Jugend kannte ich etliche Aussteiger die aber ALLE externe Geldquellen hatten. Es ist schier nicht möglich gewesen einfach in einem Bauwagen auf einem gestellten Gelände (wohlmeindende Nachbarn) mit Kohleofen zu leben. Ich half bei der Verlegung von 50m Stromleitung aus dem Schuppen (gesponsert vom Nachbarn), Wasser wurde in Kanistern herangebracht, das Klo war ein paar Meter weiter weg in einer alten Güllegrube. Den Bau einer Nasszelle habe ich ihm ausgeredet da öffentliche Bäder für 1-2 € nicht nur warmes Wasser bieten.
Letztlich war er kein bischen unabhängig, der wohlhandende Vater hat Krankenversicherung usw übernommen und ihm monatlich Geld zu kommen lassen.

Was ist mit Krankenversicherung?
Strom-, Wasser-, Telefon?
Grundsteuer?
Geäudeversicherung?
Diverse weitere Pflichtmitgliedschaften (ab x m2 Grundfläche wird man zwangsweise zahlungspflichtig in irgendeiner Berufsgenossenschaft)
Kfz-Steuer?
Kleidung, Werkzeug, ...?
Unterhaltspflichtige Kinder ?
usw...

Kann das Geld, und der Lehnsherr (Staat verlangt) erlaubt nur sein zugelassenes Zahlungsmittel, mit 50 Schafen und einer Hundezucht erwirtschaftet werden?

Ist das eher ein Hobby (finanziert durch Pacht-/Mieterträge/Renten/-Dividenden) oder wirklich wirtschaftlich mit den paar Schafen selbst tragend?

Und


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