https://schauungen.de/forum/index.php?id=12218
für den Link.
das rundet das Ganze sehr schön ab.
Ein Typ, der sich für schlau hält und in sein eigenes Geschreibsel verliebt
ist.
lg
Hope
Hallo!
Man muß nur mal in besagtem Blog (Peaci sei Dank!) weiter stöbern:
»
http://astrologieklassisch.wordpress.com/2010/05/20/wir-sollten-beginnen-uns-gedanken-zu-machen/#comment-10502
Uns das hier auch noch als Schauung verkaufen zu wollen, zeugt durchaus
von
einem destruktiven Geist.
Nach diesem Beitrag schreibt er hingegen mit angeblich falschem
Nutzerkonto
und anderem Avatar als der Johann Wagner, welcher die Aussagen
einstellte,
daß er nicht derjenige sei. Das heißt, der Troll, der einen als echt
erscheinen sollenden Seher diskreditiert, zeigt sich selbst an. Das haut
vorn und hinten nicht hin. Ein Verwirrspiel, um letzte Zweifel bestehen
zu
lassen, so daß Johann Wagner immer mal wieder als vermeintlich, bzw.
vielleicht echter Seher diskutiert wird.
Gruß
Taurec
"Johann Wagner
April 10, 2011 um 12:07 pm
Ich hätte es gerne einfach so unkommentiert stehen lassen, aber
irgendwie
kann ich das nicht bringen
Das ganze ist ein Mix aus Irlmaier,
Mühlhiasl,
Schlacht am Birkenbaum, Feldpostbriefen, Soziologie,
Volkswirtschaftslehre,
Psychologie und Phantasie.
Bei der Beschreibung des Großen Krieges gibt es eine ordentliche
Schnittmenge zwischen o.g. Quellen. Die Leser hier kennen sie alle, also
nimmt man die Schnittmenge und schmückt sie ein wenig aus, und schon
sieht
es für die Leser plausibel aus.
Bei der Frage, wie eine säkulare Gesellschaft wie die europäische
innerhalb
weniger Jahre von Mordanschlägen auf den italienischen Klerus zu einem
Kaiser kommen soll, muss man psychologisch und soziologisch denken: Nur
wenn das säkular-materialistische Weltbild intensiv erschüttert wird,
kann
Europa wieder zu einem Monarchen kommen. Wie wird das Weltbild
erschüttert?
Durch Wirtschaftskrisen und durch Alternativangebote, in diesem Fall
Religion und Esoterik. Besonders überzeugend sind die Alternativen, wenn
sie durch Selffulfilling Prophecies scheinbar unwiderlegbare Beweise
ihrer
Gültigkeit liefern. In diesem Rahmen steigt ein PR-Mann zum Kaiser auf,
nicht jemand aus dem alten Adel. Ein Prophet macht die Ideologie, der
PR-Mann greift sie auf, ein religiöser Machtpolitiker hängt sich an die
entstehende Bewegung, und den Putsch am Ende sichert ein Militär ab, der
in
der entstandenen geistigen Welt zu Hause ist. Dass sich der PR-Mann
gegen
sein neues Amt wehrt gehört zur PR.
Wirtschaftskrisen werden kommen, das sieht jeder, der nicht aus der
Finanzwelt kommt. Soziale Unruhen begleiten Wirtschaftskrisen immer.
Dass
der Balkan eher mal hochgeht als der Rest von Europa war schon immer so.
Bei der Frage Asteroideneinschlag oder Komet hatte ich einfach Lust,
einen anderen Aspekt einzubringen.
Zur Entwicklung in den USA: Die Südstaaten haben tatsächlich das
Bestreben,
unabhängig zu werden. Das schaffen sie nur, wenn die Zentralmacht
schwach
genug wird. Der Nordosten mit Mittlerem Westen kann wirtschaftlich
bestehen
und wird nichts mit dem Süden zu tun haben wollen. Im Westen gibt es zu
große Umweltprobleme, zu wenig Bodenschätze und zu hohes Erdbebenrisiko,
um
eine Population wie heute ohne großen Welthandel zu erhalten. Vielleicht
gibt es einen geschwächten Weststaat, vielleicht tatsächlich Warlords
die
Wahl der Variante ist reine Phantasie.
Ebenso Phantasie ist, dass Mexiko zerfällt. Dass die Hauptstadt
untergeht
ist wieder VWL gepaart mit Geographie: Fällt bei einer großen
Wirtschaftskrise dauerhaft der Strom aus, füllt sich der alte See, den
die
Spanier noch vorgefunden haben und dessen letzte Reste in den 30ern den
Klo
runtergespült worden sind, wieder auf es wird ja kein Wasser mehr
abgepumpt.
Der Schriftsteller in Südamerika, die Frau aus Mississippi, der
Kräuterarzt
aus Kurdistan: Reine Phantasie, als schmückendes Beiwerk.
China / Ostasien: Ein Leser, der Irlmaiers lange Friedenszeit erwartet,
wird es plausibel finden, die ostasiatische Großmacht aus der
Weltgeschichte katapultiert zu sehen. Hat er jetzt noch mongolische
Prophezeiungen gelesen, wird es ihm plausibel erscheinen.
Schade, es hat mir Spaß gemacht, diese kleine Geschichte zu erfinden und
mit blumiger Sprache zu würzen. Es wäre schon amüsant gewesen, in
zwanzig
oder dreißig Jahren den Johann Wagner in den gleichen Forumsbeiträgen
diskutiert zu sehen wie Mühlhiasl oder Irlmaier. Aber irgendwie kann ich
das so nicht bringen
.
Nichts für Ungut, Leute. Viel Spaß noch!"[/i]