praktisch denken (Schauungen & Prophezeiungen)

Gerhard, Montag, 25.04.2011, 19:44 (vor 5664 Tagen) @ WG (4046 Aufrufe)

In diesen zweifellos beeindruckenden Traum lässt sich - wie hier an den Beiträgen sichtbar - ebenfalls ganz zweifellos alles nur Denkbare hinein interpretieren.

Tatsache ist, dass es der Traum "einer Frau" ist - und damit eine Privatangelegenheit dieser Frau. Er sollte zunächst (wie die meisten Träume) betrachtet werden als Ausdruck eines seelischen Zwiegesprächs, das diese Frau mit sich selbst führt, und das sich in vielschichtig bedeutsamen Bildfolgen ihrem (aufwachenden) Tagesbewußtsein zum weiteren Nachdenken und Verarbeiten darbietet.

Um eine angemessene Interpretation dieses Traumes leisten zu können, und zwar im Hinblick auf die Botschaft, die der Traum für die Frau selbst hat, wäre zunächst zu fragen, ob das Aufwachen aus diesem Traum mit körperlichen Symptomen verbunden ist (Angstzustände, Schweiß, heftiges Luftholen u.ä.), also in irgendeiner Weise angestrengt und belastend ist - oder ob der Aufwachprozess ganz normal abläuft. Als nächstes wäre zu fragen, wie genau die Träume sich zeitlich verteilen ***), also wie "regelmäßig" und "häufig" sie tatsächlich sind, und ob etwa diesen Träumen vergleichbar regelmäßig auch irgendwelche spezifischen Lebensereignisse vorausgehen oder nachfolgen.

Erst nach Einholen dieser Minimalinformationen kann man über den Traum weiter angemessen nachdenken. Wiederholungsträume dieser Art weisen (nach der durchschnittlichen und herkömmlichen ärztlichen Erfahrung) auf ein bestehendes körperliches oder seelisches "Problem". Im Falle dieser Frau, die ich nach der Sprache ihres Traumes für eine außerordentliche Persönlichkeit halte und die in ihrem Leben weit kommen wird, dürfte die Lösung (falls die Frau sie überhaupt sucht!) nicht schwierig sein.

Für die Ziele und im Rahmen dieses Forums trägt der Traum nur eine einzige, winzige, gleichwohl wertvolle Sache aus: an einem Ort, an dem sich die Frau irgendwann einmal in der Zukunft befinden mag, könnte sich in dieser Zukunft einmal eine "Flut" ereignen. Die nachdrückliche Betonung liegt auf dem Wort "könnte". Aber es ist ganz zweifellos eine Flutschauung mehr.

Gerhard

***) die zeitliche Verteilung auf der großen Skala (etwa welche Wochen/Monate im Jahr), aber besonders auch auf der kleinen Skala (z.B. welche Wochentage und vor allem um wieviel Uhr in der Nacht bzw. am frühen Morgen).


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