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Seele und Sehen (Schauungen & Prophezeiungen)

Taurec ⌂, München, Freitag, 22.07.2011, 12:47 (vor 5576 Tagen) @ Gerhard (2066 Aufrufe)
bearbeitet von Taurec, Freitag, 22.07.2011, 12:54

Hallo!

Dennoch können wir provisorisch für die Diskussion hier annehmen, dass es einen "sensitiven Film" in uns gibt, auf dem sich alle unsere Wahrnehmungen niederschlagen: eben das Bewußtsein.

Dieser Satz widerspricht doch dem zuvor geschriebenen. Wenn die "Seele" Dinge auch ohne Bewußtsein "verwalten" kann, so kann sie auch Dinge wahrnehmen, die nicht ins Bewußtsein dringen.
Es widerspricht zudem grundlegender Psychologie. Das Gehirn nimmt ständig Dinge wahr, die vom Bewußtsein ausgeblendet werden. Reizüberflutung und ständige Überforderung wären die Folge, wenn es anders wäre.

Vom Bewußtsein und Sinneswahrnehmung auszugehen, erscheint mir als der falsche Ansatz. Tatsächlich steht das Bewußtsein, das ja nur eine Ableitung der Gehirnmechanik und des Nervensystems ist und aus bloßen Denkprozessen (Verstand), Gefühlen und Körperwahrnehmung (Sinnesorgane) besteht, am Ende der Reihe und dient mehr der Orientierung in der materiellen Welt. Man setzt sich zwar Gemeinhin mit seinem Bewußtsein gleich, in der Tat entspringt ihm aber nur eine Scheinpersönlichkeit, die mit dem Tode des Körpers endet. Das wahre Leben, alle wichtigen Entscheidungen finden in einem vorbewußten (oder unbewußten) Bereich statt und allem Denken geht ein dumpfes Ahnen voraus. Was uns bewußt klar wird, haben wir schon zuvor intuitiv gewußt.

Sehen und Intuition gehen nahtlos ineinander über. Was bei vielen nur eine Ahnung ist, merkwürdige Gefühle, die sich später bewahrheiten, geht fließend über in als sicher empfundenes Wissen ohne Bilder und klassische Schauungen. "Sehen" ist also mehr als nur, zu sehen. Es ist vielmehr "wissen" und man sollte nicht an den Begriffen hängen bleiben und versuchen, Sehen von der gleichnamigen Sinneswahrnehmung her zu erklären.
Oft genug treffen wir wahrscheinlich Entscheidungen (siehe Dein Eisenbahnbeispiel), die sich als gut erweisen, auf Basis von Intuition, ohne daß wir uns dessen bewußt werden. Hier findet "sehen" völlig unbewußt statt.
Sehen ist ein innerliches Gewahrwerden von Tatsachen auf Grundlage der Resonanz, in der die Seele mit dem Rest der Welt auf übermaterieller Ebene steht. Was uns nur irgend berührt, wird seelisch wahrgenommen "wie es ist" und dringt mal mehr, mal weniger stark ins Bewußtsein. Visionen sind dabei nur die letzte Stufe. Die Wahrnehmung durch die Sinnesorgane ist hier lediglich das Instrument mittels dessen sich die Seele dem Bewußtsein bemerkbar macht. Die Information wird für das Bewußtsein verständlich aufbereitet: in den Kategorien seiner Wahrnehmung.

Als Seele ist der jenseitige, zeitlose Teil unseres Wesen aufzufassen, der von Körper und Zeit unabhängig existiert. Die Seele ist nicht gleichzusetzen mit dem Bewußtsein, der Persönlichkeit und dem Charakter eines Menschen. Ihre Beschaffenheit gibt diese aber vor, sie geht ihnen (ursächlich) voraus und bestimmt die Form des werdenden Lebens von der Zeugung bis zum Tode.

Weil sich Sehen als seelischer Vorgang auf einer Ebene abspielt, die übermateriell und daher auch überzeitlich ist, können Dinge wahrgenommen werden, die räumlich und zeitlich weit vom Punkt des Sehers entfernt sind, wenn es ihm gelingt, sich zum Gegenstand in Resonanz zu bringen. In der Parapsychologie benutzt man dafür Induktoren, Gegenstände, die eine Verbindung zum Ziel herstellen. Bei Irlmaier reichte hierfür schon die Anwesenheit des Besuchers, der Informationen haben wollte. Bei Schauungen zum Weltgeschehen ist wohl die Affinität zur Heimat ausschlaggebend, um entsprechende Bilder hervorzubringen.

Wenn man, wie Detlef bisweilen, davon ausgeht, daß Schauungen übermittelte Warnungen sind, sollte es möglich sein, daß die Saite von der anderen Seite (durch Wesenheiten, die sich zu uns in Resonanz setzen) ebenfalls angespielt wird, um gezielt Eindrücke bei einer Person hervorzurufen.

Gruß
Taurec

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„Es lebe unser heiliges Deutschland!“
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„Was auch draus werde – steh zu deinem Volk! Es ist dein angeborner Platz.“


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