Hallo,Klara!
Um das Phänomen der Präkognition greifbar darzustellen,
bediene ich mich folgenden Bildes:
Man stelle sich das Vorderrad eines Fahrrades vor.
Reifen und Felge sind die materielle Welt.
Die Nabe stellt den immateriellen, den zeitlosen Bereich
des "Jenseits" (nicht religiös) dar.
Und die Speichen beide Bereiche verbindende Linien.
Eine Ameise krabbelt entlang der Felge, - sie erlebt,
während dabei Zeit verstreicht, ihre persönlichen Abenteuer
und touchiert dabei alle paar Zentimeter eine Speiche.
Das Erlebte wandert durch die Speiche zur Zentralnabe
und bleibt dort dauerhaft als Information bestehen.
...Die Ameise bewegt sich nun von Speiche zu Speiche,
durch Materie und durch die Zeit, -
und bei der 5. Speiche bricht sie sich einen Fuss.
Diese Information wird sogleich in der Nabe,
im Zeitlosen gespeichert.
Und diese Information kann sie per Speiche bereits erreichen,
wenn sie sich erst bei "Speiche drei" befindet.
Wenn die Nabe immaterieller Art und zeitlos,
wie kann dann Erlebtes darauf gespeichert werden?
Denn ein Speicher, sei es der von Informationen oder auch Gedanken
ist nur auf materieller Ebene realisierbar.
Wenn überhaupt empfinde ich daher Gerhards Ansatz zur
Klärung der schauungstechnischen Problematik vielversprechender.
So etwa...
Gruss,
BB
FG Klara