regelmäßiger Traum einer Frau vom Kindesalter an (Schauungen & Prophezeiungen)

WG, Dienstag, 19.04.2011, 12:23 (vor 5670 Tagen) (6280 Aufrufe)
bearbeitet von WG, Dienstag, 19.04.2011, 12:29

Hallo an alle

Vor einigen Wochen erzählte ich einer Bekannten zum ersten mal von den Schauungen und in etwa die Ereignisse, die sich daraus zusammen setzten lassen.
Nach meinen Erzählungen sagte sie zu mir, dass sie nun einen Traum - den sie seit ihrer Kindheit in regelmäßigen Abständen alle paar Monate hat, zuletzt vor ca. 2 Monaten - endlich verstehen könne, der eine Flut zum Inhalt hat und sich sehr real anfühlt. Ich bat sie, diesen aufzuschreiben und ob ich dies dann hier einstellen darf, sie stimmte dem zu und ich stelle diesen Traum - erst mal umkommentiert - nun zur Analyse und Diskussion ein. Für Eure Kommentare wäre die junge Frau und ich ebenfalls dankbar. Von den Schauungen hat sie bisher noch nicht gehört.

Gleißendes Licht blendet mich, über mit brennt die Sonne heiß am Himmel. Es ist unerträglich heiß. So heiß. Ich bin nackt. Jedes Kleidungsstück würde die Hitze unerträglicher machen. Unwichtig.
Ich bin allein, aus der Ferne höre ich nervöses Stimmengewirr, ein paar verschwommene Körper am Horizont, jedoch nicht viele.
Alle sind auf der Suche nach etwas, auch ich. Ich suche am Boden, konzentriert. Wonach weiß ich nicht. ICh weiß nur, dass es nicht zu finden ist. Sinnloser Zeitvertreib. Wichtig trotzdem, zwingend notwendig, unbedingt.
Die Suche ist schwer, denn es ist kaum etwas zu erkennen, das Licht blendet mich. Der Boden ist staubig und steinig. Ausgetrocknet. Leblos. So wie ich. Nur weiter bewegen, nicht stehen bleiben. Keine Möglichkeit, Schatten zu finden, es gibt keine Bäume, nur verdorrte Sträucher und überall Schutt und Steine am Boden. Der Horizont ist weit, weit weg. Flimmernde undeutliche Umrisse. Nicht von Bedeutung, was dort ist.
Wasser in weiter Ferne. Zum Abkühlen im Wasser keine Zeit, denn alle suchen. Alle. Auch ich. Gehetzt.
Das Wasser ist gefährlich, das wissen wir. Aber nicht schlimm, wenn man die Regel beachtet. Es gibt viele Regeln, einfache Regeln, wichtige Regeln. Wenn man sie einhält und immer weiter sucht, passiert nichts Schlimmes.

Die Stimmen der Gesichtslosen sind jetzt deutlicher zu hören. Sie klingen hektisch und aufgeregt. Ich kann nicht zuhören, denn ich muss suchen. Keine Zeit für Ablenkung. Jemand ruft mir etwas zu, immer wieder, immer lauter. Und plötzlich eine Stimme in meinem Kopf, vertraut und beruhigend. Erst verstehe ich nur wenig, aber die beruhigende Stimme wird immer deutlicher. Ich warte. bis ich jedes Wort genau verstanden habe. Es ist als ob ein uralter Plan in mir aktiviert wird. Und immer wieder "Hab keine Angst, es ist alles gut. Hab keine Angst. Was geschieht, muss geschehen."
Von weit weg ist ein Geräusch zu hören, dass dem Knurren vieler hungriger Mägen gleicht. Ich habe keine Angst. Ich weiß, dass das was jetzt passiert wichtig ist und folge der Stimme. Am Horizont erkenne ich eine Welle, von der ich wusste, dass sie kommen würde. Si eist größer als ich dachte. "Hab keine Angst." Ich vertraue. Es ist gut. Das tosende Wasser ist unglaublich laut. "Hab keine Angst." Ich habe keine Angst. Ich weiß es muss sein. Und ich weiß, mir wird nichts passieren. "Dreh die mit dem Rücken zur Welle. Geh in die Knie und verschränke die Arme. Duck dich soweit du kannst und halte dein Kinn an deine Brust gedrückt. Bis alles Wasser sich beruhigt hat. Du darfst nicht schwimmen, nur warten."
Ich folge der Stimme und warte. Ich bin ganz ruhig, den was geschieht muss so sein. Ich warte, kann das Wasser hören. Laut. Wassertropfen fallen auf mich. Eine Erleichterung nach der Hitze. Das Suchen ist zu Ende.
Ein gewaltiger Ruck stößt meinen Körper und plötzlich bin ich unter Wasser. Ich frage mich wie es wäre, zu ertrinken. Aber ich weiß, das ist nicht möglich. Ich bin vorbereitet. . Und wieder warte ich, meinen Körper zu einer festen Kugel geformt, Knie und Kinn fest an meine Brust gedrückt. Ich warte, Bis sich das Wasser beruhigt. Ich möchte schwimmen, doch ich lasse mich langsam auf den Grund sinken. Um mich herum viele andere Menschen die wie durch einen Sturm herumgewirbelt werden. Sie haben die Stimme nicht gehört, sie ertrinken. Werde von Dingen erschlagen, die die Welle mit sich gerissen hat. Ich schließe die Augen. Und warte.
Ich spüre wie sich das Wasser langsam beruhigt und öffne die Augen. Weit oben sehe ich ein Glitzern, das das tiefe Blau des Wassers durchdringt. Erleichtert schwimme ich Richtung Sonne, ein weiter Weg. Es ist viel Wasser. Gefährlich, mit all diesen Gegenständen darin.
Mein Kopf schießt aus dem Wasser, ich hole tief Luft und etwas Neues beginnt.

Hier endet ihr Bericht. Ich habe mit ihr bereits ein wenig darüber gesprochen, wie ich einige der Inhalte verstehe, denke aber dass durch die Erfahrungen hier im Form noch weitere Betrachtungsweisen und Interpretationen recht interessant sein könnten.

Grüssle
WG

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Das was nicht fliegt, kann auch gewaltig abstürzen!


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