Und der Unglaube kann (wohlgemerkt: kann) muss aber nicht ein
Dauerzustand
sein und könnte sich unter gewissen Umständen, so diese denn eintreten
sollten, sich durchaus ins Gegenteil verkehren.
Nur so mal ein Gedanke
.
du unterliegst einem denkfehler.
wenn solche "gewissen umstaende" eintreten wuerden, braeuchte man nicht
mehr glauben, sondern wuerde wissen.
gruss,detlef
Hallo detlef,
das stimmt natürlich grundsätzlich. Nur, ich gehe davon aus, jemand, der sich mit Prophezeiungen beschäftigt und behauptet, er sei ein Ungläubiger, macht sich vielleicht selbst was vor. Wenn es Voraussagen gibt, die schon eingetroffen sind und man den Zufall und die mathematische Wahrscheinlichkeit weitgehend ausklammern kann oder ich generell an die Möglichkeit von Voraussagen glaube, hat man sich schon von der rein materialistischen Anschauung entfernt und ist zumindest bereit an etwas zu glauben, was es eigenlich nicht geben darf. Das muss zwar nicht gleich Gott sein, aber es ist ein erster Schritt in die (richtige -meine Meinung-) Richtung.
Und das mit dem Wissen ist auch so eine Sache: sollten sich die Voraussagen erfüllen, ist immer noch die übliche materialistische Ausrede des "Zufalls" oder der "Berechnung" oder "Wahrscheinlichkeit" möglich. Selbst wenn ein Gott sich aller Welt zeigen würde, wie auch immer, es wird immer Leute geben, die an Selbsttäuschung, Haluzinationen oder an einen versteckten Joint im Essen glauben. Wenn also die Umstände eintreten, würden meines Erachtens nicht alle "wissen" (wollen).
Gruß
Lissi