Materialien zur "Natur der Schau" (Schauungen & Prophezeiungen)

Gerhard, Sonntag, 17.07.2011, 00:24 (vor 5582 Tagen) (2629 Aufrufe)

Guten Abend!

Ich möchte einen neuen Gedankengang zu einem alten Thema eröffnen. Anlass ist mir eine in der letzten Woche abgebrochene Diskussion zur "Natur der Schau", die von Detlef begonnen wurde und an der sich auch Klara beteiligt hatte. Diese Sache ist so komplex, dass sie einen eigenen Thread verdient, und ich möchte hier, an separatem Ort, auch ein paar längere Texte aus der Literatur zu diesem Thema einstellen, damit die Diskussion sich nicht in Spezialfragen verheddert (etwa wie ein Ding, z.B. ein Stein, in der Schau aussieht ...). Vielleicht kann man dann in der Diskussion auch Bezug zu solchen empirischen Befunden nehmen, also die zitierten Beispiele selbst bedenken (und ich brauch dann keine Schaufenstergeschichten erfinden ...).

Eine der zentralen Fragen bei der Schau ist: wer oder was nimmt überhaupt wahr? In der Diskussion letzte Woche wurde der Begriff "Bewußtsein" verwendet, um damit einen (zunächst als unbelichtet gedachten) fotographischen Film zu beschreiben, mit dessen Hilfe Bilder wahrgenommen werden. Man kann diesen Film dann offenbar löschen (besser wäre demnach der Vergleich mit einer Digitalkamera ...) und kann dann hernach neue Bilder mit ihm aufnehmen (möglicherweise ist diese Vorstellung aber falsch!!!).

Dabei mag es gleichgültig sein, ob die Wahrnehmung von „Bildern“ mit den normalen Sinnen stattfindet oder ob sie - auf eine unbekannte Art und Weise - "übersinnlich" ist (ESP, extrasensual perception, bzw. ASW, außersinnliche Wahrnehmung). Beide Arten der Wahrnehmung fallen am Ende jedenfalls immer auf denselben "fotografischen Film", mit dem wir (mysteriöserweise) außerdem uns selbst identifizieren - denn wir sagen ja schließlich "ich sehe". Irgendjemand also sieht ...

Gerne können wir meinetwegen diesen belichtbaren "Film" als unser so genanntes Bewusstsein bezeichnen, aber ganz wohl ist mir nicht dabei. Denn niemand kann genau sagen, was Bewusstsein ist. Der Begriff ist, wie viele andere Begriffe und Wörter, nur ein Wegweiser, und jeder hat eine andere VORSTELLUNG, was unter ihm zu verstehen sei.

Beim "Schauen" und besonders auch beim präkognitiven Schauen kommt es außerdem ja vor, dass der geschaute Gegenstand bzw. das geschaute Ereignis sich eben nicht auf dem "Film des Bewußtseins" vollständig abbildet. Auch hierdurch ergibt sich eine Einschränkung in Bezug auf den Begriff und die Rolle des "Bewußtseins" während der Schau. Zu den kuriosesten Ansätzen, um Präkognition nachzuweisen, gehört eine amerikanische Untersuchung, die die Fahrgastzahlen von verunglückten Eisenbahnen analysierte. Es stellte sich heraus, dass in den Unglückszügen signifikant weniger Passagiere fuhren als im unfallfreien Normalbetrieb. Der Untersucher zog daraus den vorsichtigen Schluß, dass viele Fahrgäste eine ursprünglich geplante Fahrt wegen einer präkognitiven Ahnung einfach nicht angetreten hätten - und womöglich war ihnen das überhaupt nicht bewusst. Jedenfalls hatten die wenigsten wohl eine "Schau" von einem Unglück (an dem sie ja gar keinen Anteil haben würden!). Dieselben Dinge kennt man aber auch aus dem Krieg oder aus der Tierwelt. Es ist einfach nicht zwingend, dass man eine volle "Show" in 3D-Multicolor und mit Dolby-Surround haben muss. Vielmehr reagieren wir sehr oft „instinktiv präkognitiv“. Die Seele ist so gebaut, dass sie die Dinge auch ohne "Bewußtsein" an den richtigen Platz stellen kann, ja man könnte sogar sagen, dass viele Dinge "besser laufen", wenn das Bewußtsein sich nicht einmischt. Dennoch können wir provisorisch für die Diskussion hier annehmen, dass es einen "sensitiven Film" in uns gibt, auf dem sich alle unsere Wahrnehmungen niederschlagen: eben das Bewußtsein.

[[ Einschub: Ich persönlich sehe das „Bewusstsein“ nicht als letzte Instanz an, als den einzig maßgebenden Filmvorführungsraum, mit TÜV und ISO-Zerifikat. Sondern für mich ist es nur eine Art Taschenlampe mit der ein gewisser Teil der Seele gewisse andere Teile der Seele aufleuchten lassen und erhellen kann. Aber in dieser Fähigkeit "etwas zu erleuchten und in der Aufmerksamkeit festzuhalten" steckt natürlich wiederum nichts anderes als diese mysteriöse "Ich-plus-Bewusstsein-Wahrnehmungsfähigkeit".]]

Die nächst wichtige Frage beim Schauen ist dann: woher stammt das, was in das Bewusstsein hineinfällt? Normalerweise gehen wir davon aus, dass wir spezielle Sinnesorgane haben, die irgendwelche Informationen und Daten (früher sagte man "Eindrücke") sammeln und sodann an das Bewusstsein weiterleiten. Die neuzeitliche Wissenschaft, etwa die Sinnesphysiologie und -psychologie hat diese Prozesse bis ins kleinste Detail untersucht, und man kommt aus dem Staunen nicht heraus, wie kompliziert diese Prozesse sind. Jedoch weiß schon ein kleines Kind: mit verbundenen Augen oder zugehaltenen Ohren sieht man und hört man halt nichts.

Und nun kommen die Hellseher und Geisterseher und Spökenkieker und Medien - und wollen uns weismachen: es geht auch ohne. Am schlimmsten aber sind die Zukunftsseher. Denn während man bei allen anderen Hellsichtigen postulieren könnte, es gäbe irgendwelche unbekannten Übertragungskanäle, über die man Wissen oder Bilder räumlich transportieren könne (vor 300 Jahren kannte man ja auch nur die Post, und heute gibt es einiges mehr ...), so stehen wir im Falle der Zukunft vor dem Problem, dass etwas, das es noch gar nicht gibt, eigentlich auch keine Nachricht schicken kann.

Umgekehrt bedeutet das: in dem Augenblick, da wir mit Gewissheit annehmen dürfen, dass es Hellsehen und Präkognition tatsächlich gibt, müssen wir unser herkömmliches Weltbild in Frage stellen. Wir müssen annehmen, dass die Seele bzw. das Bewusstsein einen direkten Zugang zu den Dingen haben, ganz ohne Vermittlung von Sinnesorganen und von physikalischen Kräften (im Falle des Sehens also elektromagnetische Wellen, im Falle des Hörens etwa der Schall). Und bei der Präkognition müssen wir außerdem annehmen, dass es die Zukunft bereits jetzt gibt - und dass die Seele bzw. das Bewusstsein über die "Zeitschranke" hinweg auch dorthin einen Zugang hat. In letzter Konsequenz bedeutet das, dass die Trennung in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft sowie die Trennung in Seele/Bewusstsein einerseits und in physikalische Realität andererseits ganz anders festgelegt werden muss, als wir das normalerweise tun.

Mehr möchte ich an dieser Stelle zunächst nicht sagen, kann aber gerne im Lauf der nächsten Zeit die obigen Gedankengänge fortsetzen. Im Augenblick sollen eher die folgenden Text-Zitate für sich sprechen und zum Nachdenken anregen. Sie stammen aus dem Buch "Endloses Bewusstsein: neue medizinische Fakten zur Nahtoderfahrung" von Pim van Lommel (4. Auflage 2011).

Lommel hat in den 1990er Jahren die bis dahin sorgfältigsten Untersuchungen zu Nahtoderfahrungen unternommen. Von Personen, die bei Herzstillstand reanimiert werden, überleben je nach Qualität von Rettungskette und Krankenhaus etwa 50 - 70 %. Von diesen haben aber (im internationalen Durchschnitt) nur etwa 20% ein so genanntes Nahtoderlebnis. Dieses zeichnet sich dadurch aus, dass "während" dieses Erlebnisses zwar die Sinnes- und Hirnfunktionen stillgelegt sind, die Betroffenen nach dem Aufwachen aus dem Koma aber sich an diverse Wahrnehmungen erinnern, die sie "zu diesem Zeitpunkt" offenbar gehabt haben. Die Texte, die ich als Belege ausgesucht habe, zeigen außerdem noch einen sehr delikaten Sonderfall. Es handelt sich beim ersten Beispiel um die Reanimation einer Person, die blind war, beim zweiten Fall um eine Person die zumindest farbenblind war. Damit wollte ich Antwort geben auf die Frage, die ich an Klara gestellt habe und die Detlef versucht hatte zu beantworten. Der vierte hier zitierte Fall betrifft eine Präkognition, die im Verlauf des Nahtoderlebnisses erfahren wurde. Mit diesen vier Beispielen wollte ich Anschauungsmaterial dafür bringen, dass selbst bei Herzstillstand und bei Inaktivität des Gehirns noch Wahrnehmungen möglich sind, die außerdem auf völlig unbekannten Wegen in den "Speicher" des Gedächtnisses gelangen (von dem wir normalerweise annehmen, dass er ebenfalls im Gehirn liege - welche Annahme aber nicht richtig sein muss!!). Im Übrigen spielt das oben diskutierte "Bewusstsein" hier ebenfalls keine Rolle: die Wahrnehmung wird ja erst später aus dem Gedächtnis wieder ins aktuelle Bewusstsein geholt!!

Ich habe damit in diesem Beitrag und in Bezug auf die "Natur der Schau" folgende Gesichtpunkte aufgegriffen (weitere Aspekte können gerne folgen): es gibt offenbar eine Projektionsfläche bzw. einen "fotografischen Film", ein empfindliches Aufnahmemedium für unsere Sinneswahrnehmungen - eben das Bewusstsein (das für mich eine Leistung/Fähigkeit der "Seele" ist - unter vielen anderen Leistungen/Fähigkeiten der Seele). Von diesem "Bewusstsein" aus besteht ein Zugang zur "physikalischen Realität" einerseits mit Hilfe unserer Sinnesorgane; andererseits kann der Zugang zur "physikalischen Realität" aber offenbar auch ganz direkt und ohne die Sinnesorgane hergestellt werden (man fragt sich also, warum wir die Sinnesorgane und das Gehirn dann überhaupt brauchen ...). Hinzu kommt außerdem im Sonderfall der Präkognition, dass eine aktuell vorhandene "physikalische Realität" zur Wahrnehmung nicht notwendig ist - es können möglicherweise auch Dinge wahrgenommen werden, die es (aus herkömmlicher Sicht) noch gar nicht gibt. Es folgen nun die Texte. Wir hoffen, dass sie authentisch und wahr sind.

MfG, GL


Beispiel 1: eine Frau, die eine Frühgeburt war und im Brutkasten zu viel Sauerstoff erhielt. Dadurch wurde ihr Sehnerv geschädigt, sie war also ab der Geburt blind (nicht jedoch vor der Geburt!!), die "optischen" Hirnareale blieben bei ihr unterentwickelt. Die in einem anderen meiner Beiträge erwähnte, später berühmt gewordene Helen Keller hatte während ihres ersten Lebensjahres noch eine normale Sinneswahrnehmung, erkrankte dann aber mit entsprechenden bleibenden Defekten.

ZITAT BEGINN: Ich habe niemals auch nur das Geringste gesehen, kein Licht, keinen Schatten, überhaupt nichts. Sehr viele Leute fragen mich, ob ich Schwarz sehen kann. Nein, auch Schwarz sehe ich nicht. Ich sehe überhaupt nichts. In meinen Träumen habe ich keine visuellen Eindrücke. Dort gibt es nur Geschmack, Gefühl, Geräusch und Geruch ...

Zunächst kann ich mich daran erinnern, dass ich im Harbour View Medical Centre war und auf alles hinabschaute. Es war beängstigend, denn ich war nicht gewohnt, etwas visuell wahrzunehmen, das war mir vorher noch nie passiert! Am Anfang war es ziemlich unheimlich! Aber dann erkannte ich meinen Ehering und mein Haar. Und ich dachte: "Ist das mein Körper da unten? Bin ich etwa tot?" Sie schrieen immer wieder: "Wir können sie nicht zurückholen, wir können sie nicht zurückholen!" Und sie arbeiteten wie besessen an diesem Ding, von dem ich jetzt wusste, dass es mein Körper war, obwohl er mir eigentlich nichts bedeutete. Ich hatte so ein Gefühl von " na und?" und dachte nur: "Warum regen die sich denn eigentlich alle so auf?" So waren meine Empfindungen. Ich beschloss fortzugehen, denn ich konnte diese Leute einfach nicht dazu bringen, mir zuzuhören. Allein schon bei diesem Gedanken bewegte ich mich sofort nach oben, quer durch die Decke, als ob sie gar nicht da wäre. Es war fantastisch, draußen zu sein, mich frei zu fühlen und mir keine Sorgen darum machen zu müssen, wogegen ich dieses Mal wieder stoßen würde [sie ist im normalen Leben ja blind!!]. Ich wusste auch, wohin ich unterwegs war. Ich hörte einen rauschenden Klang wie von einem Windgong; es war der unglaublichste Klang, den man sich vorstellen kann - er war vom tiefsten bis zum höchsten Ton zu hören. Als ich mich diesem Gebiet näherte, waren Bäume, Vögel und viele Menschen dort, aber sie wirkten wie Lichtgebilde. Und ich konnte sehen. Es war unglaublich, wirklich fantastisch, ich war überwältigt von dieser Erfahrung, denn schließlich hatte ich nie eine Vorstellung davon gehabt, was Licht eigentlich ist. Es gab noch .. es bewegt mich noch sehr, wenn ich darüber rede, wenn ... denn es gab einen Moment, in dem ich ... in dem ich fühlte, dass mir, wenn ich nur wollte, alles Wissen offenstand ... Und in dieser anderen Welt "sah" ich einige Bekannte, die mich willkommen hießen. Insgesamt waren es fünf. Debby und Diane waren früher meine Schulfreundinnen, aber sie waren schon vor langer Zeit gestorben, in einem Alter von elf und sechs Jahren. Als sie noch lebten, waren sie beide minderbegabt und blind. Hier aber "sahen" sie strahlend, schön, gesund und vital aus. Sie waren offenbar keine Kinder mehr, sondern standen in der Blüte ihres Lebens. Außerdem sah ich zwei der Betreuer aus meiner Kindheit wieder, ein Ehepaar, Herr und Frau Zilk hießen sie; auch sie waren beide verstorben. Schließlich war da meine Oma - bei der ich eigentlich aufgewachsen war. Sie war zwei Jahre vor diesem Unfall von uns gegangen. Meine Oma, die ein wenig abseits stand, streckte die Arme nach mir aus, um mich zu umarmen ... Und dann wurde ich zurückgeschickt und kehrte zurück in meinen Körper. Der Schmerz war unerträglich und brutal. Ich kann mich erinnern, dass ich mich fürchterlich krank fühlte. ZITAT ENDE (Seiten 52 und 53).


Beispiel 2: ein Mann, der im normalen Leben farbenblind ist, berichtet über sein Sehen während des Nahtoderlebnisses:

ZITAT BEGINN: Ich sah wirklich die leuchtendsten Farben - was besonders erstaunlich war, da ich farbenblind bin. Die Primärfarben kann ich zwar auseinanderhalten, aber Pastelltöne sehen für mich alle gleich aus. Damals konnte ich sie plötzlich doch unterscheiden, sogar in vielfältigen Nuancen. Fragen Sie mich nicht nach den Namen, die kenne ich nicht, denn damit habe ich keine Erfahrung. ZITAT ENDE (Seite 51).

Beispiel 3: Es handelt sich um den Bericht eines Krankenpflegers, der einen Patienten wieder sieht, den er reanimiert hatte. Der Patient weiß, dass dieser Pfleger ihm das Gebiss rausgenommen hatte, das ihm seither fehlt. Nun beschreibt er, wo das Gebiss wieder gefunden werden kann.

ZITAT BEGINN: Eine Woche später, bei der Medikamentenausgabe, begegne ich dem Patienten, der gerade wieder auf die Kardiologie verlegt wurde, wieder. Als er mich sieht, sagt er: "Oh, dieser Pfleger weiß, wo mein Gebiss liegt." Ich bin ganz überrascht, doch er erklärt mir: "Ja, Sie waren doch dabei, als ich ins Krankenhaus kam, und haben mir das Gebiss aus dem Mund genommen und es auf einen Wagen gelegt, auf dem alle möglichen Flaschen standen. Er hatte so eine ausziehbare Schublade und in die haben Sie meine Zähne gelegt." Das erstaunte mich vor allem deshalb, weit sich dies meiner Erinnerung nach alles zu einer Zeit abgespielt hatte, als der Patient in tiefem Koma lag und gerade reanimiert wurde. Weitere Nachfragen ergaben, dass er damals selbst sehen konnte, wie er im Bett lag, und dass er von oben auf die Pflegekräfte und Ärzte herabsah, die ihn mit aller Kraft zu reanimieren versuchten. Er konnte auch den kleinen Raum, in dem er wiederbelebt wurde, und das Aussehen der Anwesenden korrekt und genau beschreiben. Damals, als er die Szene beobachtete, hatte er große Angst davor, dass wir ihn nicht weiter reanimieren würden und er sterben müsste. Wir hatten uns tatsächlich große Sorgen um ihn gemacht, da er schon in sehr schlechter Verfassung ins Krankenhaus eingeliefert worden war. Er schilderte mir, wie er uns verzweifelt und erfolglos zu signalisieren versuchte, dass er noch lebe und wir ihn weiter reanimieren sollten. Er war tief bewegt von dem, was er damals erlebt hatte, und sagte, dass er sich heute nicht mehr vor dem Tod fürchte. ZITAT ENDE (Seite 48).

Beispiel 4: Während des Nahtoderlebnisses findet gleichzeitig eine Präkognition statt (so gennanter "flash forward"). Dies kommt selten vor, häufiger ist dagegen der „flash backward“, also dass das bisherige Leben vor dem Auge nochmals „abrollt“.

ZITAT BEGINN: Und blitzartig sah ich, wie mein Leben weitergehen würde. Ich überblickte einen Großteil meines Lebens, der noch vor mir lag; die Sorge um meine Kinder, die Krankheit meiner Frau, alle Situationen, in die ich selbst geraten würde, sowohl bei meiner Arbeit wie privat. Ich überblickte alles vollkommen. Ich sah den Tod meiner Frau und das Sterben meiner Mutter vorher. Irgendwann schrieb ich alles, was ich damals vorhergesehen hatte, auf: Im Laufe der Jahre konnte ich es dann einfach abhaken. So hatte ich auch meine Frau auf ihrem Sterbebett in einem weißen Tuch gesehen, und genau so ein Tuch bekam sie kurz vor ihrem Tod von einer ihrer Freundinnen. ZITAT ENDE (Seite 66).


Gesamter Strang: