Gold-Nachfrage wird künstlich gedämpft (Schauungen & Prophezeiungen)

Eyspfeil, Vorort Stuttgart, Montag, 12.05.2014, 22:44 (vor 4552 Tagen) @ Alex (5236 Aufrufe)

Hallo Alex!

"Hallo Eyespfeil,

interessant: erst bewertest DU Gold und Silber so hoch als Währungsstandart und dann führst Du eine Eigenschaft an, welche eigentlich das Gegenteil bedeutet: nämlich dass "Silber bald ganz schön steigen wird"
---> was ja nichts anderes bedeutet, als dass es auch mal wieder ordentlich sinken kann, bzw. dass es sehr stark fluktuiert, was wohl eine der schlechtesten Eigenschaften für Geld überhaupt ist."

Seien wir mal ehrlich, das System verhindert die Wiedereinführung
eines Goldstandardes, indem es an den Börsen das Gold/Silber-Angebot
ständig künstlich multipliziert und somit die Nachfrage unter
Dauerbeschuß dämpft, vereinfacht ausgedrückt. Kann man in einschlägigen
Kopp-Büchern nachlesen wie das funktioniert, oder geh mal ins Gelbe Forum.

Natürlich, so lange die FED, äh die Wallstreet existiert, kann Gold/Silber
noch weiter sinken. Sah man Anfang 2013, als der Goldpreis auf einen Schlag
um 200 $ pro Feinunze fiel. Obwohl die Goldvorräte weltweit überschaubar
sind bzw. diese kontinuierlich im Sinkflug sind, wennn man die Zahlen mit
denen vom Höchststand 1965 vergleicht.

Im 19.Jahrhundert, also der Blütezeit des Goldstandards dagegen hielt sich
der Goldpreis weitgehend stabil. Als es den Verein FED noch nicht gab.

Natürlich ließen sich auch Muscheln als Zahlungsmittel einführen, aber Gold
eignet sich wegen seiner natürlichen Begrenztheit seiner Vorkommen bestens
als Währungs-Standard. Aber vor der 3tf wird es wohl nicht mehr klappen.:schief:

Grüße,

Eyspfeil


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